Astra Film festival hat begonnen

Ausgabe Nr. 2791

Die 23. Auflage des Astra Film Festivals hat am Sonntag, dem 9. Oktober, mit einer Eröffnungsgala im Thaliasaal in Hermannstadt begonnen. Bis zum 16. Oktober können insgesamt 66 Dokumentarfilme in den Sälen des CineGold-Kinos, im Thaliasaal, AstraFilm-Studio und im Dome auf dem Großen Ring verfolgt werden. Am Eröffnungsabend wurde der rumänische Film „Pocalul. Despre fii și fiice“ von Cătălina Tesăr und Dana Bunescu gezeigt, der das Leben einer Roma-Familie aus der Nähe von Hermannstadt dokumentierte. Durch den Abend führte Amalia Enache, Nachrichtensprecherin beim TV-Sender Pro TV. Der Film wurde durch die Band „Taraf de Caliu“ eingeleitet, die die Zuschauer in die passende Stimmung versetzte. Eröffnungsreden gab es von Seiten der Organisatoren Dumitru Budrala und Csilla Kató, sowie vom stellvertretenden Kreisratsvorsitzenden Marcel Luca. Virtuelle Einladungen zum Festival, gesprochen von dem Schauspieler Victor Rebengiuc und dem Sportler David Popovici wurden per Projektor eingeblendet.

Die Gewinnerfilme des Festivals werden am Samstag, ab 19 Uhr, im Thaliasaal bekanntgegeben und am Sonntag werden sie ab 10 Uhr ebenda gezeigt.

Unser Bild (v. l. n. r.): Dana Bunescu, Amalia Enache, Nina (die Protagonistin aus dem Eröffnungsfilm) und Cătălina Tesăr nach der Vorstellung des Films „Pocalul. Despre fii și fiice“.

Foto: Cynthia PINTER

Hitchcock sorgte für Gänsehaut

Das Arini Fest Cinema im Erlenpark war dem englischen Kultregisseuren gewidmet

Ausgabe Nr. 2781

In der warmen Sommernacht war der Film mit Cary Grant (auf dem Bildschirm) in der Hauptrolle ein wahres Vergnügen .                                                                                    Foto: die Verfasserin

Die 9. Auflage des Arini Fest Cinemas war vom 29. bis 31. Juli zu Gast im Hermannstädter Erlenpark. Auf dem Programm standen drei klassische Filme von Alfred Hitchcock: „Vertigo – aus dem Reich der Toten“ (1958) am Freitagabend, „Die Vögel“ (1963) Samstagabend und „Über den Dächern von Nizza“ (1955) am Sonntagabend.  Weiterlesen

Ehrennadel des DFDR für Peter Miroschnikoff

Ausgabe Nr. 2768

Ehrengast der ,,Hermannstädter Gespräche“ zum Thema „Ein anderes Rumänienbild in deutschen Medien“ war am Dienstag Peter Miroschnikoff (links), langjähriger ARD-Korrespondent für Mittel- und Südosteuropa. Unser Bild: Für seine Verdienste um die ausgewogene Berichterstattung über die deutsche Minderheit in der Öffentlichkeit der Bundesrepublik Deutschland überreichte ihm im Anschluss der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr (rechts) die silberne Ehrennadel des DFDR.     Foto: Benjamin JOZSA

 

Prinzipientreu und wertebasiert

Premiere: Film-Porträt des siebenbürgisch-sächsischen Politikers Hans Otto-Roth

Ausgabe Nr. 2764

Veranstalter, Filmemacher und einige der anwesenden Protagonisten stellten sich zum Schluss vor das Publikum zum Gruppenbild auf: DFDR-Geschäftsführer Benjamin Józsa, der Historiker Vasile Ciobanu, Maria-Luise Roth-Höppner, der DWS-Vorsitzende Wolfgang Köber, Bischof Reinhart Guib, Landeskirchenkurator Friedrich Philippi, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț, der Theologe Hermann Pitters und der Filmemacher Eduard Schneider (v. l. n. r.).     Foto: Beatrice UNGAR

Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) hatte zur Premiere des Filmes „Das Leben und Wirken von Hans-Otto Roth“ am 26. März 2022 in den Spiegelsaal  des Hermannstädter Forums eingeladen und der Spiegelsaal war vollbesetzt entsprechend den pandemiebedingten Abstandsregeln.

Das Interesse war groß an dem jetzt fertiggestellten Film über das Leben von Hans-Otto Roth, nachdem die Rohfassung des Filmes beim Sachsentreffen 2021 in Großau gezeigt wurde. Der Film, den der Regisseur Wolfgang Köber und der Produzent Eduard Schneider dem Publikum vorstellten, beeindruckte in besonderer Weise durch die ruhige, sachliche Darstellung des herausragenden siebenbürgisch-sächsischen Politikers. Weiterlesen

Die mit den Ochi spricht

Helena Zengel bei Dreharbeiten im Buleakessel

Ausgabe Nr. 2748

Die ehemalige Jagdhütte des rumänischen Diktators Ceaușescu dient als einer der Drehorte für das Kinodebüt von Isaiah Saxon.                                               Foto: Marius Constantin OLARU

Ende Oktober hatte ein Anrufer in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung nachgefragt, wo man kurzfristig eine deutschsprachige Lehrkraft auftreiben kann, die bis Mitte Dezember eine Achtklässlerin betreuen kann, die in einem Film mitspielt, der an mehreren Sets in Rumänien gedreht wird. Weiterlesen

Die Gewinner sind…

Die Jury des Astrafilm-Festivals hat die besten Filme preisgekrönt

Ausgabe Nr. 2739

Abendvorstellung auf dem Kleinen Ring. Foto: Astrafilm

Acht Tage lang war Hermannstadt die Hauptstadt des Dokumentarfilms. Die 22. Auflage des Astrafilm-Festivals fand vom 5. bis 12. September statt und endete am Sonntag, nachdem einen Tag zuvor die Gewinner des Festivals bekannt gegeben wurden. Seit 1993 wird das Astrafilm- Festival ohne Unterbrechung von dem Mitarbeiterteam um Festivalleiter Dumitru Budrala organisiert. Durch die Pandemie änderten die Organisatoren im vergangenen Jahr das Konzept und zeigten auch heuer die meisten Filme draußen. Leider machten ihnen die herbstlichen Temperaturen am Abend einen Strich durch die Rechnung und nur hartgesottene Zuschauer hielten es bei den Abendvorstellungen draußen (auf dem Kleinen Ring oder im Freilichtmuseum) aus.Weiterlesen

Klimawandel und Exodus

Das 22. Astrafilm-Festival findet noch bis Sonntag in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2738

Bei der Eröffnung des Astrafilm-Festivals am Sonntag saßen im Amphitheater vor der Bühne am See im Freilichtmuseum auch 30 große Plüschbären unter den Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit wollten die Veranstalter für den Schutz der in freier Wildbahn lebenden Braunbären in Rumänien ein Zeichen setzen.                                                    Foto: Cynthia PINTER

Die 22. Auflage des Dokumentarfilmfestivals Astrafilm hat am Sonntag, dem 5. September begonnen und findet noch bis diesen Sonntag, dem 12 September, in Hermannstadt statt. Insgesamt 54 Dokus werden in Sälen, sowie draußen, u.a. auf dem Kleinen Ring oder im Astra-Freilichtmuseum gezeigt. Nach der Ausstrahlung der jeweiligen Filme können diese auch online für 15 Lei/Film gesehen werden. Das Programm sowie weitere Informationen zu den Filmen und zum Erwerb der Eintrittskarten findet man auf der Homepage des Festivals unter www.astrafilm.roWeiterlesen

Ein objektives Bild

Film von Florin Besoiu im Forumsclub uraufgeführt

Ausgabe Nr. 2721

Florin Besoiu, Winfried Ziegler und Aurelia Brecht (v. l. n. r, stehend) beim anschließenden Publikumsgespräch.                               Foto: der Verfasser

Der Dokumentarfilm  „Neues Leben in alten Mauern“ wurde am Dienstag im Rahmen des Forumsclubs in der neu renovierten evangelischen Stadtpfarrkirche gezeigt. Der Film wurde von Florin Besoiu im Auftrag des  Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt erstellt und rückt die Wiederbelebung der Kirchenburgen durch Restaurierungsarbeiten und neue Nutzungskonzepte in den Mittelpunkt. Gezeigt wurde der Film mit rumänischen Untertiteln.

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Die Presse als Beispiel

,,Hermannstädter Gespräche“ über Oscar-nominierten Film

Ausgabe Nr. 2714

Premiere in der rumänischen Filmgeschichte: Der rumänische Dokumentarfilm „Colectiv“, in der Regie von Alexander Nanau (2. v. r.), wurde in zwei Kategorien (bester Dokumentarfilm und bester internationaler Film) in die kurze Auswahl für den Oscar 2021 nominiert. Unser Bild: Am Samstag war Nanau Gast der ersten Auflage der „Hermannstädter Gespräche“ in diesem Jahr und diskutierte mit Günter Czernetzky (1. v. l.), Aurelia Brecht (2. v. l.) und Raimar Wagner (1. v. r.).Foto: Cynthia PINTER

Seit Montag ist es offiziell: Der rumänische Dokumentarfilm „Colectiv“, in der Regie von Alexander Nanau, wurde in zwei Kategorien (bester Dokumentarfilm und bester internationaler Film) in die kurze Auswahl für den Oscar-Filmpreis 2021 nominiert. Das ist eine Premiere, denn kein anderer rumänischer Film hat es bisher auf die Shortlist der Oscar-Verleihung geschafft.

Einen besonderen Einblick in die Arbeit für den Film und die Veränderungen, die der Film in Rumänien und international mit sich brachte, konnte man bei dem Podiumsgespräch zum Thema „Colectiv. Tödliche Verflechtungen von Politik und Gesundheitssystem“, das am vergangenen Samstag im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums im Rahmen der „Hermannstädter Gespräche“ stattgefunden hat, gewinnen.Weiterlesen

Berliner Filmfestspiele

Ausgabe Nr. 2711

Der neueste Spielfilm von Radu Jude – ,,Babardeală cu bucluc sau porno balamuc“ (Bad Luck Banging or Loony Porn, Koproduktion Rumänien/Luxemburg/Kroatien/Tschechische Republik, zu Deutsch: ,,Pech beim Vögeln oder Porno-Irrsinn“) – wurde für den Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele 2021 ausgewählt, die vom 1. bis 5. März d. J. bzw. vom 9. bis 20. Juni d. J. stattfinden. Der Film mit der 27-jährigen Schauspielerin vom Jüdischen Theater Bukarest, Katia Pascariu (unser Bild), in der Hauptrolle, wird in Weltpremiere  gezeigt. Vom 9. bis 20. Juni kann das Berlinale-Publikum beim Summer Special in zahlreichen Kinovorführungen einen Großteil der Filmauswahl aller Sektionen in Anwesenheit der Filmschaffenden erleben.

Informationen unter https://www.berlinale.de/de/programm/ticket-info/ticket-info.html                                Foto: ROLLERCOASTER PR

Groteske Tragikomödie

Regiedebüt für die Schauspielerin Ofelia Popii

Ausgabe Nr. 2709

Szenenfoto mit Ciprian Scurtea (links) und Adrian Matioc.    Foto: TNRS

Ein Mann geht durch den Wald, rüttelt an Bäumen. Dann holt er einen Strick heraus, bindet eine Schlaufe, die er sich um den Hals legt. Im Hintergrund ist Vögelgezwitscher und Cellomusik zu hören. Kein Ast ist gut genug, nichts scheint in seinem Leben zu gelingen, nicht einmal sein Feuerzeug funktioniert. Sogar sein Vorhaben, sich das Leben zu nehmen, wird von einem zweiten Mann unterbrochen, der ebenfalls Selbstmord begehen will. So beginnt der Film „Cea mai frumoasă zi“ (Der schönste Tag), in der Regie von Ofelia Popii, nach einem Text von Sławomir Mrożek. Mit diesem Film, der seit dem 1. Februar online auf der Plattform „Scena digitală“ des „Radu Stanca“- Nationaltheaters zu sehen ist, feiert die bekannte Hermannstädter Schauspielerin (die für ihre Rollen in „Faust“, „Lulu“ oder „Felii“ bekannt ist) ihr Debüt als Regisseurin. Weiterlesen