Victor hat große Pläne

Erster rumänischer Sieg im Herren-Tennis

Ausgabe Nr. 2714

Seinen 20. Titel in einem ITF-Turnier holte sich der Hermannstädter Tennisspieler Victor Cornea (rechts) im Doppel mit dem Franzosen Jonathan Eysseric (links). Foto: Privat

Der Hermannstädter Tennisspieler Victor Cornea ist nach dem Sieg im Doppel-Finale bei dem ITF-Turnier in Bratislava/Slowakei einen Platz in der ATP-Wertung aufgerückt: von 371 auf 370. Im Einzel belegt Cornea Platz 926, strebt aber einen Platz unter den ersten 100 an, um endlich auch bei einem Grand Slam-Turnier antreten zu können, sagte Marius Vecerdea, der Präsident des Tennisclubs Pamira, der die gesamte Tätigkeit des Tennisspielers koordiniert.

 

In Bratislava gelang Victor Cornea im Doppel mit dem Franzosen Jonathan Eysseric der erste rumänische Sieg des Jahres. Die beiden standen im Finale den Slowaken Matej Galik/Milos Karol gegenüber und gewannen in zwei Sätzen: 7:6, 6:1. Für Cornea ist es der 20. ITF-Titel im Doppel.

Im Einzel hat es Cornea nicht geschafft, sich gegen die Nummer 2 des Preßburger Turniers, den Franzosen Baptiste Crepatte, durchzusetzen. Sein Teamkollege Eysseric schaffte es zwar ins Finale, gab aber im zweiten Satz auf, als es 3:0 für seinen Gegner, den Ungarn Fabian Marozsan stand, der den ersten Satz 6:2 für sich entschieden hatte.

Nach dem Turnier in Bratislava ging es für Cornea weiter zu dem nächsten ITF-Turnier nach Kroatien.

Clubpräsident Marius Vecerdea zeigte sich sehr zufrieden, hatte doch Victor Cornea wegen der Pandemie und auch wegen finanziellen Problemen eine  fünfmonatige Spielpause hinter sich. Eine Hermannstädter Firma habe ihm schließlich die Teilnahmen an den Turnieren in der Slowakei und in Kroatien ermöglicht.

Cornea  hat, laut Vecerdea, große Pläne und kann jede Unterstützung gebrauchen. Er will sich für die vier Grand Slam-Turniere der Herren qualifizieren, das erste wäre dann das Australian Open 2022. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, denn es ist schwierig, eine solche Qualifikationskampagne durchzuhalten und vor allem dabei erfolgreich zu sein. Sollte es Victor Cornea schaffen, wäre das, so Vecerdea, ,,eine Premiere für unsere Stadt.“.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

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