Hermannstadt setzt auf Bildung

Stipendienbeträge erhöht, Baustellen wieder eröffnet, neue Agenda
Ausgabe Nr. 2711

Im letzten Jahr wurde die Stadtmauer an der Unteren und Oberen Promenade rundum saniert: Das beschädigte Mauerwerk wurde ersetzt, die Mauerwerkskronen erneuert, die Fassaden der Wehrmauern und der Wehrtürme in der Harteneckgasse repariert, die Belüftung der Türme gewährleistet, Wasserschäden bekämpft und die in Mitleidenschaft gezogenen Bestandteile aus Stein und die Gitter erneuert. Unser Bild: Ausgebessert wurden zudem die Pfeiler der Zufahrt in der Reissenfelsgasse/Gheorghe Lazăr. Foto: Beatrice UNGAR

Hermannstadt setzt auf Bildung: Die Stipendien für Schüler erhöhen soll der Stadtrat auf Vorschlag von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor. Der diesbezügliche Beschlussentwurf stand gestern auf der Tagesordnung der Stadtratsitzung. Desgleichen soll es in diesem Jahr eine neue Agenda geben, die Zuschüsse für Projekte im Bereich Bildung vorsieht. Dafür sind 300.000 Lei veranschlagt.

Für Preisträger bei Schülerwettbewerben auf Kreis- und Landesebene erteilt der Stadtrat Prämien. Unser Bild: Astrid Fodor (rechts) überreicht das Preisgeld an einen Schüler.                           Foto: Pressestelle der Stadt

 

2021 werden knapp 15.000 Schüler Leistungs-, Verdienst-, Studien- bzw. Sozial-Stipendien aus dem städtischen Haushalt erhalten. Bürgermeisterin Astrid Fodor schlägt die Erhöhung der Beträge wie folgt vor: Das Leistungsstipendium – für Schüler mit guten Ergebnissen bei Schülerwettbewerben auf Landesebene – soll von 150 auf 500 Lei erhöht werden. Das Verdienststipendium – für Bestleistungen in der Schule – von 80 auf 150 Lei, das Studienstipendium – für Schüler aus Familien mit Mindesteinkommen – von 60 auf 130 Lei und das Sozialstipendium – für Waisen oder chronisch Kranke sowie Schüler aus sozial schwachen Familien – von 60 auf 100 Lei.

Außer dem Sozialstipendium, das auch in der Ferienzeit ausgezahlt wird, handelt es sich bei allen Stipendien um Monatsbeträge, die im Laufe des Schuljahres gewährt werden.

Die zusätzliche Agenda  ist als Pilot-Programm gedacht, gab das Bürgermeisteramt bekannt. Zuschüsse von bis zu 90 Prozent der Gesamtsumme, wobei die Antragsteller einen Eigenbeitrag von 10 Prozent leisten müssen, werden für Bildungsprojekte in Sachen Umwelt, Lebensqualität oder Kulturerbe gewährt. Das Bürgermeisteramt gibt desgleichen bekannt, dass die winterbedingt geschlossenen Baustellen in der Stadt wieder in Betrieb gesetzt werden. So z. B. werden die Modernisierungsarbeiten an der Str. Podului in Hammersdorf fortgesetzt. Hier ist auch die Wassergesellschaft aktiv und erneuert die Kanalisation.

Neue Baustellen kommen hinzu: Im Theresianum-Viertel soll ab März das Wasser- und Abwassernetz erneuert, Grünflächen und Spielplätze neu gestaltet und Alleen und Straßen modernisiert werden. Desgleichen beginnen im März die Arbeiten an dem im Hippodrom-Viertel geplanten Parkhaus mit 400 Stellplätzen für Pkws. Die Arbeiten an der Junger-Wald-Straße/Calea Dumbravii werden ab 1. März in Angriff genommen. Die Straße soll u. a. mit einem sicherem Radweg ausgestattet werden.

Geplant ist auch, die Viitorului-Straße neben dem Zibin zweispurig auszubauen und unter die Eisenbahnbrücke abzusenken, damit kein Höhenlimit  mehr für den Kfz-Verkehr herrscht.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

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