Bronze für Barbu

Sieg für Tempestini bei der Hermannstädter Rallye

Ausgabe Nr. 2686

Das Gewinnerteam der diesjährigen Hermannstädter Autorallye, die am vergangenen Wochenende in und um Hermannstadt stattgefunden hat, waren der Pilot Simone Tempestini und Kopilot Sergiu Itu, die mit ihrer Skoda Fabia R5 (unser Bild) die beste Zeit fuhren. Foto: Raliul Sibiului

Die Hermannstädter Mannschaft Sebastian Barbu/Bogdan Iancu belegte den dritten Platz bei der diesjährigen Auflage der „Raliul Sibiului“ genannten Hermannstädter Rallye, die am 14. und 15. August in der Gegend um Hermannstadt stattgefunden hat. Als Sieger gingen das Team Simone Tempestini/Sergiu Itu hervor, und auf dem zweiten Platz landeten Dan Gîrtofan/Tudor Mârza. In den letzten sieben Jahren wurde das Rennen ausschließlich auf Asphalt veranstaltet, nun durften die Fahrer ihre Kräfte wieder auf Makadam messen. Die Hermannstädter Rallye, die vom „Sibiu Racing Team“ organisiert wurde, fand als Etappe der Rumänischen Betano Rallye-Landesmeisterschaft statt. Eingeschrieben für das Wettrennen hatten sich ganze 54 Teams aus ganz Rumänien.

Insgesamt neun Etappen hatte die Hermannstädter Rallye dieses Jahr. Begonnen hatte der Wettkampf der schnellen Autos am Freitag, dem 14. August, mit dem offiziellen Start vom Theaterparkplatz in Hermannstadt. Die erste Rennstrecke lag allerdings auf der Zibinsklamm (Cheile Cibinului), wo die Fahrer zeitverschoben losfuhren. Es war ein Rennen auf Zeit, bei dem auch einige Hindernisse, wie Heuballen in den Weg gestellt wurden. Leider durften diesmal wegen der Coronavirus-Pandemie keine Zuschauer dabei sein, dafür wurden die meisten Wettrennen online gesendet. So konnte man bequem von zu Hause alles live mitverfolgen. Weitere Strecken wurden bei Călugărul, Schanta und Rîu Sadului gefahren. Mit einem Parallelslalom endete der Wettkampf auf dem Gelände neben dem Übungsplatz der Feuerwehr im Strand-Viertel in Hermannstadt.

Auch dieses Jahr gab es mehrere kleine Unfälle und Pannen. So konnte zum Beispiel das Rammen von größeren Flusssteinen zu technischen Problemen führen und ein frühes Aus für die Fahrer bedeuten. So geschehen schon am Freitag, als die erfahrenen Fahrer Bogdan Marișca und Sebastian Itu gezwungen waren, aus dem Rennen auszusteigen. Ein gebrochener Arm sowie andere technische Probleme brachten Vali Porcișteanu und Dan Dobre dazu aufzugeben. Am Samstag kriegte ein unerfahrener Fahrer die scharfe Linkskurve nicht und überschlug sich. Das Team Victor Supuran und Mihai Supuran kam unversehrt davon und schaffte es mit dem Auto noch in die Werkstatt zu fahren und das Rennen fortzusetzen.

Sebastian Barbu sprach bei der Pressekonferenz zum Beginn der Hermannstädter Rallye.                                           Foto: Cynthia PINTER

Aus Hermannstadt waren gleich zwei Teams mit dabei: Sibiu Racing Team und Sibiu Rally Team. Der beste Hermannstädter Fahrer, Sebastian Barbu hatte vor der Hermannstädter Rallye eine Pause eingelegt und die letzten drei Etappen der Landesmeisterschaft verpasst. Im vergangenen Jahr gewann er die Hermannstädter Rallye und besetzte Platz 4 innerhalb der Landesmeisterschaft. Barbu fuhr dieses Jahr eine Skoda Fabia R5, genau wie im vergangenen Jahr. „Ende gut, alles gut. Wir sind dritte geworden bei einem Wettbewerb, der viel schwieriger war, als erwartet. Es ist eben die schwerste Etappe der Landesmeisterschaft,“ sagte Sebastian Barbu zum Schluss. Schuld daran, dass die Hermannstädter nicht gewonnen hatten, waren mehrere Pannen, am ersten, sowie auch am zweiten Tag des Rennens. „Leider hat uns die Panne am zweiten Tag wertvolle 4 Minuten gekostet. Wir wussten, dass eine so harte Rallye erst nach der letzten Etappe endet, also haben wir versucht weiter Gas zu geben“, erklärte der Sieger vom letzten Jahr, Sebastian Barbu. Leider hat es dieses Jahr nur für Platz 3 in der Gesamtwertung gereicht. Die vierte Etappe der Betano Landesmeisterschaft findet vom 4.-5. September in Jassy/Iași statt.

Cynthia PINTER

 

 

 

 

 

 

 

 

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