Klaus Johannis wiedergewählt

Mit komfortabler Mehrheit wurde Staatspräsident Johannis im Amt bestätigt

Ausgabe Nr. 2651

 

Eine der ersten Amtshandlungen des wiedergewählten Staatspräsidenten Klaus Johannis (rechts) war die Verleihung des Nationalen Ordens „Steaua României” für die gesamte Sportkarriere an den Rudersportler Ivan Patzaichin an dessen 70. Geburtstag am Dienstag. Patzaichin schenkte dem Präsidenten eine personalisierte Stechpaddel.                     Foto: presidency.ro

In der Stichwahl am Sonntag hat sich Klaus Johannis als Kandidat der  Nationalliberalen Partei (PNL) gegen Viorica Dăncilă seitens der Sozialdemokratischen Partei (PSD) durchgesetzt, mit 65,88 Prozent der Stimmen.  Auch die Diaspora hat mehrheitlich für Johannis gestimmt.

54,46 Prozent der wahlberechrigten rumänischen Staatsbürger haben in der Stichwahl ihre Stimme abgegeben, die meisten in den Kreisen Ilfov (68,58 Prozent), Klausenburg (62,06) und Hermannstadt (58,13), die wenigsten in Harghita (22,86 %), Covasna (25,86 %) und Vaslui (37,53 %). Im Ausland haben 944.077 Rumänen gewählt, nur 17.503 hatten sich für die Briefwahl entschieden.

Präsident Klaus Johannis hat sich in den meisten Kreisen durchgesetzt, landesweit hat er 65,88 Prozent erhalten, Viorica Dăncilă 34,12 Prozent. In der Diaspora haben sich mehr als 92 Prozent für Johannis entschieden. Nur in fünf Kreisen hat Viorica Dăncilă mehr Stimmen als Klaus Johannis erhalten.

Im Kreis Hermannstadt haben 85 Prozent der Wähler dem amtierenden Präsidenten ihre Stimme gegeben, hier hatte der PNL-Kandidat die besten Ergebnisse landesweit. In der Stadt Hermannstadt hat Klaus Johannis 85,24 der Stimmen bekommen, Viorica Dăncilă wurde von 14,76 Prozent der Wähler vorgezogen. In Orlat hat Johannis mit 93,55 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis eingefahren, Dăncilă mit 38,18 Prozent in Alzen.

Die Ergebnisse sind unter http://prezidentiale2019.bec.ro zu finden.

Dăncilă hat sich in Folge der schwachen Wahlergebnisse von der Leitung der PSD zurückgezogen. Die Parteimitglieder erklärten, man wolle in der Partei einen Neustart und kein Massaker.

Ruxandra STĂNESCU

 

 

 

 

 

 

 

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