Er sucht die Herausforderung

Prof. Dr. Sabin Adrian Luca zum sechzigsten Geburtstag

Ausgabe Nr. 2624

IN HONOREM Prof. univ. dr. Sabin Adrian Luca. istorie și destin. Band LXXIII der Reihe Bibliotheca Brukenthal, Editura Muzeului Național Brukenthal, Hermannstadt, 2019, 450 Seiten, ISBN 978-606-8815-36-7

Ich stelle mich gerne den Herausforderungen, ja, ich suche sie sogar“, schreibt Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, der amtierende Generaldirektor des Hermannstädter Brukenthalmuseums in seinem Lebenslauf. Betrachtet man diesen, stehen Archäologie, Museumswissenschaften, Hochschulwesen und Forschungstätigkeit im Mittelpunkt.

 

Am Internationalen Tag der Museen, also morgen, Samstag, den 18. Mai, feiert Prof. Dr. Sabin Adrian Luca seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass widmeten ihm Kollegen und Mitstreiter einen Jubiläumsband, der als 73. Band der von Luca initiierten Reihe Bibliotheca Brukenthal im Verlag des Brukenthalmuseums erschienen ist. Die Vorstellung des Bandes findet am Samstag, dem 18. Mai, 12 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) statt.

Der Band beleuchtet alle Tätigkeitsbereiche des Historikers, Archäologen und Museologen, der seit 2006 die Geschicke des Hermannstädter Brukenthalmuseums leitet. Für die Stelle des Generaldirektors hatte er sich mit einem Managementprojekt bewerben müssen. Es trug den Titel Muzeul Național Brukenthal – un nou destin“ (Das Brukenthalmuseum – ein neues Schicksal).  Darauf nimmt auch der Klappentext Bezug, wo es u. a. heißt: Trotzdem gibt es immer noch Stimmen, die behaupten, dass in all diesen Jahren im Brukenthalmuseum nichts getan worden sei. Dies sind die Stimmen der Schatten, die lange Zeit um das Projekt des Barons Samuel von Brukenthal gravitierten, die versuchten, dessen historische Bedeutung herunterzusetzen (überwältigt von der Komplexität seines visionären Denkens), auf dem Prokustesbett einen strahlenden Traum zurechtstutzen.“ Unter der Leitung von Luca habe das Brukenthalmuseum seine Bedeutung wieder erlangt und Luca habe bewiesen, dass es möglich sei, eine Schicksalswende auch im Bereich des Kulturmanagements herbeizuführen, heißt es zum Schluss.

Beatrice UNGAR

 

 

 

 

 

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