Zibinsufer werden neu gestaltet

Die Arbeiten beginnen im Frühjahr und sollen in 11 Monaten abgeschlossen sein

Ausgabe Nr. 2754

Aussichtsplattform am Zibinsufer: So sieht die am Ufer unweit des Zibinsmarktes geplante Aussichtsplattform aus, die über dem Wasser schwebt und auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann.                                                                                                         Foto: Presseamt der Stadt

Der Plan der Stadtverwaltung von Hermannstadt, die Zibinsufer als Erholungsbereiche einzurichten und auszustatten, auch für Radfahrer, nimmt allmählich wieder Fahrt auf. Am 14. April 2020 hatte Bürgermeisterin Astrid Fodor die Finanzierungsverträge für den Neubau bzw. den Ausbau von Fahrradwegen in Hermannstadt aus EU-Mitteln unterzeichnet. Inzwischen ist der Ausbau des Fahrradwegnetzes zwischen dem Strand-Viertel und dem Erlenpark fast abgeschlossen und vor kurzem unterzeichnete die Bürgermeisterin den Vertrag über die Ausführung der Arbeiten an den Zibinsufern mit dem Firmenverband, der den Zuschlag erhalten hat. Die Arbeiten selbst können allerdings erst im Frühjahr 2022 in Angriff genommen werden.Weiterlesen

Für die Gemeinde da sein

HZ-Gespräch mit Pfarrer Heinz Dietrich Galter zu dessen 30. Pfarramtsjubiläum

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Pfarrer Heinz Dietrich Galter vor dem Altar der Neppendorfer Kirche.  Foto: Beatrice UNGAR

Am 30. November 2021 feierte Pfarrer Heinz Dietrich Galter sein 30. Pfarramtsjubiläum in der Neppendorfer Kirchengemeinde. Am 30. November 1991 hat er diese Pfarrstelle übernommen, nachdem er vorher sechs Jahre lang in Jakobsdorf tätig gewesen war. Mit dem Seelsorger, der auch unter dem Spitznamen „Pfarrer Vollgas“ bekannt ist, führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r ein Gespräch über seine Tätigkeit und das Leben in Neppendorf.Weiterlesen

Multiplikatorinnen unter sich

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Der Weltgebetstag (WGT) steht in diesem Jahr unter dem Motto ,,Zukunftsplan: Hoffnung“ und die Gottesdienstordnung wurde von Christinnen aus drei Ländern verfasst: 2017 wurden England, Wales und Nordirland (EWNI) auf der internationalen Konferenz in Brasilien als Weltgebetstagsländer für 2022 gewählt. Die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien veranstaltete dazu am Samstag im Elimheim in Michelsberg eine landesweite  Werkstatt  für WGT-Multiplikatorinnen (unser Bild). In der nächsten Ausgabe erfahren Sie mehr darüber.   Foto: Beatrice UNGAR

Ski- und Snowboard-Schule auf der Hohen Rinne

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Das Skigebiet Arena Platoș auf der Hohen Rinne betreibt auch eine Ski- und Snowboard-Schule für Kinder und Erwachsene, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Nähere Auskünfte zu dem gesamten Angebot unter https://scoaladeschi.ro/. Anmeldungen zu den Kursen unter Tel. 0774-91.02.99 oder per E-Mail contact@scoaladeschi.ro. Am Wochenende, Samstag, den 22., und Sonntag, den 23. Januar, findet in der Arena Platoș der Freestyle Open-Wettkampf statt. Teilnehmen können Snowboarder in folgenden Kategorien (Mädchen/Jungen): Groms (Kinder bis 14 Jahre), Rookies (14 bis 18 Jahre) und Erwachsene (ab 18 Jahre). Informationen zu den Einschreibungen und das genaue Programm finden Sie unter https://arenaplatos.ro/iarna/evenimente/sezon-2021-2022/eveniment/stire/freestyle.html Unser Bild: Im Angebot steht jeweils Samstag und Sonntag auch ein Programm für Vorschulkinder zwischen 3 und 6 Jahre, die auf diese Weise spielerisch erstmals mit Skiern und Schnee Kontakt aufnehmen können.                                                                               Foto: scoaladeschi.ro

Ein Fotobuch über das Erinnern

Heinke Fabritius im Gespräch mit dem Luxemburger Fotografen Marc Schroeder

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Marc  Schroeder bei der Vernissage seiner Ausstellung  im Januar 2020 in Reschitza.                                  Foto: Beatrice UNGAR

Der Luxemburger Marc Schroeder, der in Berlin und Lissabon lebt, hat in den vergangenen Jahren Aufsehen erregt mit einem Fotoprojekt zu den deportierten Rumäniendeutschen. Nach Studium und siebenjähriger Karriere in New York nahm Schroeder, damals noch Banker, die globale Banken- und Finanzkrise von 2008 zum Anlass, seinem Leben eine neue Richtung zu geben und sich ganz der Fotografie zu widmen. Bald fand das damals gerade in die EU aufgenommene Rumänien sein großes Interesse. So entstanden zwischen 2012 und 2015 einprägsame Bilder und Gesprächsdokumente von 40 ehemaligen Deportierten. Die eindrücklichen Zeitzeugenporträts wurden auf mehreren Ausstellungen in Rumänien und Deutschland gezeigt, mehrere davon auch in Zusammenarbeit mit der Kulturreferentin für Siebenbürgen realisiert. Seit kurzem liegt das Projekt als Fotobuch vor. Dr. Heinke Fabritius sprach mit Marc Schroeder über Herausforderungen und Chancen dieser bemerkenswerten Edition.   Weiterlesen

Paranoia und Fake News

Neueste Premiere am Hermannstädter Gong-Theater

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Szenenfoto mit Paul Bondane (links) und Eliza Păuna bei der neuesten Premiere im Gong-Theater.                                                                                                                                    Foto: Tudor TROANCĂ

Eine mit Schnee bedeckte Bühne und zwei große Eisblöcke konnten die Zuschauer bei der ersten Premiere des Jahres am Kinder- und Jugendtheater „Gong“ erkennen, als sie den Saal betraten. „Dovedește. O poveste virală“ (in der deutschen Fassung „Alle Beweise der Welt“) von Lucie Vérot wurde in der Regie von Eugen Jebeleanu und dem Bühnenbild von Irina Moscu an der rumänischen Abteilung des Gong-Theaters am Samstag, dem 15. Januar, inszeniert.Weiterlesen

Sockel und Votivtafel

Leihgaben des Brukenthalmuseums in Belgien

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Standbildsockel aus Sandstein aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.

Zwei Exponate aus den Beständen des Historischen Museums des Brukenthalmuseums sind in der in internationaler Kooperation entstandenen Ausstellung „Mysterium Mithras: Annäherungen an einen römischen Kult“ (,,Le Mystère Mithra. Plongée au cœur d’un culte romain“) zu sehen, die am 19. November 2021 im Musée Royal de Mariemont im belgischen Morlanwelz eröffnet wurde und daselbst bis zum 17. April d. J. zu besichtigen ist.Weiterlesen

Eine Pianistin im Widerstand

Irma Miko ist mit 107 Jahren in Paris gestorben

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Irma Miko (Bildmitte) mit Sohn André Miko (rechts) und Regisseur Yonathan Levy bei der Präsentation des Films ,,Das Kind“ 2013 in Paris.                         Foto: ledauphine.com

Die in Czernowitz geborene französische Staatsbürgerin Irma Miko ist am 2. Januar 2022 im Alter von 107 Jahren verstorben. Sie zählte zu den letzten Überlebenden der französischen Resistence. Ihre Geschichte erzählt die von Yonathan Levy 2010 gedrehte Dokumentation ,,Das Kind“, in der sie ihrem Sohn André, der auch das Drehbuch des Films verfasst hat, Stationen ihres Lebens zeigt. Weiterlesen

Anschreiben gegen das Vergessen

Priester aus der Bukowina wurde 1952 wegen Hochverrats verurteilt

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Pfarrer Matthias Požar (1912-1978).Foto: Privatarchiv Geier

Vor 110 Jahren  – am 11. Januar 1912 – wurde in Luisenthal, rumänisch Fundu Moldovei, Matthias Požar geboren, Sohn des Mechanikers Julius und der Theresia, geborene Kreuzer. Die Kindheit verbrachte er mit der Familie in Jakobeny/Iacobeni. Früh entschied Matthias Požar sich für den Priesterberuf und musste dafür nach Bukarest, wo er am Seminar das Abitur ablegte und anschließend Theologie studierte. Seine Priesterweihe erfolgte 1939.Weiterlesen

,,Ich liebe Hermannstadt!“

Interview mit dem Unternehmer Manuel Albrecht

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Der Unternehmer Manuel Albrecht. Foto: Werner FINK

Der Unternehmer Manuel Albrecht ist im Oktober 2020 nach Hermannstadt gekommen, um ein Startup unter dem Namen erdbaron® aufzubauen. Erdbaron bietet seinen Kunden von der Deklarationsanalyse  über den Erdaushub bis zur Entsorgung alles rund um das Thema Erde. Aktuell ist die Firma ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Anders als in den meisten Firmen, die auf dem deutschen Markt aktiv sind, sitzt der Kopf der Firma jedoch nicht in Deutschland, sondern in Hermannstadt. Und anders als in den meisten Fällen, kommen die Anweisungen nicht von Deutschland nach Rumänien, sondern andersrum. Vor vier Monaten ist die Firma richtig ins Rollen gekommen und hat bereits jetzt große Konzerne in der Baubranche als Kunden gewonnen. Neuerdings interessiert sich Albrecht auch für den Tierschutz hier.  Mit Manuel Albrecht führte HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gespräch:Weiterlesen

Die Subjektivität der Wahrnehmung

Der Fotograf Stefan Jammer stellt im Goethe Institut Bukarest aus

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Unter dem Titel ,,OUTLINE THE OUTCOME – nothing is as it seems, nor is it otherwise“ wurde am 14. Januar d. J. im Goethe Institut Bukarest (Pavilion 31, Calea Dorobanților 32) eine Ausstellung mit Fotos von Stefan Jammer eröffnet, die daselbst bis zum 22. Februar d. J. zu besichtigen sein wird. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus dem von Heidrun König verfassten Text des Booklets zur Ausstellung: Weiterlesen

Zwei Städte – zwei Welten

 HDO München zeigt: ,,fremd : vertraut“ 

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Josef Balazs (Hg.): fremd : vertraut. Hermannstadt : Kronstadt – zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer. Mit Texten von Josef Balazs und Carmen Elisabeth Puchianu.  Logos Verlag Berlin, 2021, 146 Seiten, 39 Euro, ISBN 978-3-8325-5404-0

Die Ausstellung „fremd : vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ wird vom 19. Januar bis 8. April 2022 im Haus des Deutschen Ostens (HDO, Am Lilienberg 5), in München gezeigt, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 10 bis 20 Uhr.Weiterlesen

Nachrichten

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Urzellauf am 30. Januar

Agnetheln. –  Der traditionelle Urzellauf soll dieses Jahr mit einigen Einschränkungen am Sonntag, dem 30. Januar, in Agnetheln stattfinden. Um 10 Uhr ist der Abmarsch, um 10.15 Uhr werden vor der Apotheke und dem Dacia-Hotel die Figuren vorgestellt, um 10.30 Uhr findet die Präsentation der traditionellen Zunftzeichen vor dem Bürgermeisteramt statt, um  10.45 Uhr ist der Abgang Richtung INCSTAR, Str. M. Viteazu, Kreuzung Richtung Kirchberg/Chirpăr, wo um 11 Uhr nochmals die Figuren vorgestellt werden, bevor der Urzellauf beendet wird.

Teilnehmen dürfen nur Geimpfte, Genesene und Getestete (RT-PCR-Test oder Schnelltest), die offiziellen Ansprachen und der Urzelball fallen aus, der Verkauf von Speisen und Getränken ist verboten, die Urzeln dürfen nicht in die Wohnungen der Agnethlern eintreten (nur in die Höfe). Die Hauptstraße ist während des Laufes für den Kfz-Verkehr gesperrt. (RS)Weiterlesen