„Kunst soll man teilen”

Alexander Pop Suca stellt in Hermannstadt zum ersten Mal aus

Ausgabe Nr. 2591

Der Künstler Alexander Pop Suca im Gespräch mit Redakteurin Ruxandra Stănescu in der HZ-Redaktion.                           
Foto: Beatrice UNGAR

„Gemälde ohne Namen” will Alexander Pop Suca vom 6. bis 12. September im Touristeninformationszentrum des Hermannstädter Bürgermeisteramtes zeigen. Der Wahlhermannstädter – zusammen mit seiner Ehefrau Marlene lebt er seit November 2017 in Hermannstadt – ist eigentlich 1950 in Temeswar geboren und hat über 40 Jahre in Münster gelebt. Nicht nur über die Ausstellung sprach der Künstler mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen

Texte eines Kunstsinnigen

Kurt Thomas Zieglers zweiter Sammelband

Ausgabe Nr. 2591

Kurt Thomas Ziegler: Den großen Geistern auf der Spur. Erkundungen und Besprechungen, Essays und Aperçus.  hora Verlag Hermannstadt, 2018, 456 S., ISBN 978-606-8399-14-0.

Vor kurzem veröffentlichte Dr. Kurt Thomas Ziegler unter dem Titel „Den großen Geistern auf der Spur“ eine Sammlung von Aufsätzen, Essays und Berichten zu Ereignissen,Veranstaltungen, vor allem aber zu berühmten Personen der „Weltkunst“.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2591

Sommernachtsparty im Teutsch-Haus; Markt- und Sommerkonzerte; Centrum-Fest am Huet-Platz; Serenade am Binder-See; Konzert in Kleinschenk; Zwei Ausstellungen; Sommerfest für Jugendliche; Treffen junger Orthodoxen; Ausflug nach Geoagiu; Grammatik-Kurs; DWS feiert 20. Jubiläum; Vortrag über Alexander Tietz; Fahrt zum Sachsentreffen; Gottesdienst und Treffen; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Geflichsel”, Hanklich, kalter Braten

Vierter Wettbewerb der siebenbürgisch-sächsischen Mundart in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2590

Wie entsteht ein „Geflichsel“? Bei der vierten Auflage des siebenbürgisch-sächsischen Mundartwettbewerbs zeigte Juliane Henning (auf der Bank sitzend, mit Hut) auf dem Pfarrhof in Michelsberg, wie Stroh geflochten wurde. Im Zuge von Sanierungsarbeiten an einem Haus neben dem Silberbach fanden die Eigentümer auf dem Dachboden einen alten Holzkoffer voller eingeschwefelter Bündel Stroh (im Bild rechts unten).                      
Foto: Beatrice UNGAR

„Es gibt ein nützliches Ding, das wir zum Lesen brauchen, es ist die Brille. Wie heißt die Brille echt mundartlich?“ So lautete die erste Frage für die Teilnehmer der Kategorie bis 14 Jahre beim vierten internationalen Wettbewerb der siebenbürgisch-sächsischen Mundart, der am 11. August in Michelsberg stattgefunden hat. Die richtige Antwort lautete ūjeschpäjel“ (Augenspiegel). Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Sigrid Haldenwang, die wie auch bei den ersten drei Auflagen die Fragen vorbereitet hatte, akzeptierte allerdings auch die als städtisch“ eingeschätzte Variante ūjeglǟss“ (Augenglas). Obwohl nur zwei Teilnehmer – Thomas Kattesch und Simon Tartler – in dieser Kategorie mitmachten und beide den zweiten Preis erhielten, war es spannend.Weiterlesen

„Flammen, Rauch und Blut auf den Straßen”

440 Verletzte bei dem „Protest der Diaspora” in Bukarest am 10. August

Ausgabe Nr. 2590

Zwei Wochen nach dem gewalttätigen  „Protest der Diaspora” in Bukarest vom 10. August bleiben noch viele Fragen offen, eine zwischen PSD-Anhänger und den „Rezist”-Mitgliedern gespaltene Gesellschaft und jede Menge  Verschwörungstheorien.  440 Personen wurden bei dem Protest verletzt, gegen die Gendarmen wurden bis jetzt um die 400 Klagen eingereicht.Weiterlesen

Gaumengenuss im Fokus

Vorpremiere Europäische Gastronomische Region2019

Ausgabe Nr. 2590

„Angus Steak Mega Show“hieß die Veranstaltung, die am Wochenende vom 11.-12. August im Freilichtmuseum im Jungen Wald als Vorbereitung auf die Europäische Gastronomische Region Hermannstadt 2019 stattgefunden hat. Ein 1.700 kg schwerer Stier wurde am Spieß in stundenlanger Arbeit zubereitet. Für 20 Lei konnte man vom Riesenstier probieren, Brot und Knoblauchsoße gehörten auch dazu. Der Stier stammte von der Farm der „Karpaten Meat Group” aus Marpod, die die größte Aberdeen Angus Rinderzucht aus Europa besitzen.                              Foto: Cynthia PINTER

Unter dem Titel „Gusturile Toamnei“ (Die Geschmäcker des Herbstes)  konnten die Hermannstädter und ihre Gäste vom 11. bis 19. August so richtig eintauchen in die Welt der Kochkunst. Veranstalter war Konsortium Hermannstadt Europäische Gastronomische Region 2019, gebildet aus dem Kreisrat, dem Bürgermeisteramt Hermannstadt, dem Bürgermeisteramt Mediasch, der Industrie- und Handelskammer, der Lucian Blaga-Universität und dem Tourismusverein des Kreises. Weiterlesen

„Es fielen auf einmal Bomben“

Zenderscher gedachten der zivilen Opfer des Luftangriffs vom 9. September 1944

Ausgabe Nr. 2590

Alfred Gross (links) bei seiner Ansprache vor dem Gedenkkreuz, mit Cosmin Blaga, Sprecher des Bürgermeisteramtes von Neumarkt.           
Foto: Privat

„Wir, die ganze Kolonne der Wägen von Büffeln, Ochsen und Pferden  gezogen, hatten angehalten, um eine Rast einzulegen. Auf einmal tauchten Flieger am Horizont auf, die über uns hinwegzogen, es waren ca. 13 an der Zahl. Nach kurzem wendeten sie und kamen im Sturzflug auf uns zu, es fielen auf einmal Bomben. Das Chaos brach los, alle flüchteten, wer sich nur bewegen konnte, in das nahe liegende Maisfeld, auf der linken Seite, ich hatte einen Bombensplitter in der Hüfte, mein Cousin Andreas Weber eine Wunde überm Auge, die stark blutete, aber wir waren noch am Leben.“ So beschreibt die damals 17-jährige Katharina Gross den bei Sângeorgiu de Mureș erfolgten Angriff deutscher Kampfflugzeuge auf den Konvoi der Evakuierten aus Zendersch und fünf anderen Gemeinden, dem am 9. September 1944 zwölf Zenderscher zum Opfer gefallen sind. Am 11. August d. J. wurde der Opfer vor Ort gedacht und daselbst seitens der Heimatortsgemeinschaft Zendersch ein Gedenkkreuz aufgestellt. Lesen Sie im Folgenden die leicht gekürzte Ansprache des stellvertretenden Vorsitzender der HOG Zendersch, Alfred Gross, dem Sohn der eingangs zitierten Katharina Gross.Weiterlesen