„Defizite ansprechen und diskutieren“

Preisträger des Schreibwettbewerbs des Konsulats und der HZ prämiert

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den drei Preisträgern – Kilian Wünsch, Ioana-Andreea Paul, Irina Teletin – und den Jurymitgliedern – Schulleiterin Monika Hay, HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar und Konsul Hans Erich Tischler (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

„Eine bessere Zukunft können wir nur schaffen, wenn wir uns vorbehaltlos und offen den Fragen der Zeit stellen und kritisch hinterfragen, warum wir Dinge nicht besser machen können.  Wir müssen Defizite ansprechen und diskutieren, damit wir aus den Erfahrungen lernen und gemeinsam Lösungen erarbeiten können.             

 Ihr Preisträger habt euch den nicht leichten Fragen des Wettbewerbs mit  Bravour gestellt. Die Aufgaben habt ihr alle drei in herausragender Weise gelöst, indem ihr Defizite ansprecht und sie öffentlich in Form von Aufsätzen zur Diskussion stellt. Alle habt ihr durch eine besonders kritische Analyse überzeugt und  dafür gebührt euch Dank und diese Auszeichnung, zu der ich euch von Herzen beglückwünsche.“Weiterlesen

Der Koch: „die Seele der Küche“

Zu Besuch im neuen Lokal Lor.And Takeaway in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Lóránt Erdei in seinem Lokal.                                       
Foto: Werner FINK

Köstlich war der Käsekuchen mit Keksboden und mit Heidelbeersoße im Lor.Andan der Mündung der Str. Oituz in die  Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii, nicht weit vom großen Kreisel entfernt. Der kleine nette Innenraum ist mit drei Standtischen ausgestattet. Ein gewöhnliches Imbisslokal ist das nicht, das merkt man gleich beim Anblick der Gerichte im kurzen Menü. Im Lor.Andwerden nämlich etwa sechs Gerichte pro Tag angeboten, die aber dem Niveau eines Restaurants entsprechen und Koch Lóránt Erdei versteht es scheinbar regelrecht den Geschmackssinn anzuregen, wobei das Angebot von traditionellen bis zu internationalen Gerichten und eigenen Kombinationen reicht.  Außerdem ist es als „Takeaway”-Konzept gedacht worden, wo die Kunden die Speisen mitnehmen können. Mit dem Koch Lóránt Erdei sprach HZ-Redakteur Werner F i n k.Weiterlesen

Die Mühen der Ebene

Germanistentagung war Bertolt Brecht gewidmet

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den Teilnehmenden vor der gastfreundlichen „Casa Speranței” in Kronstadt, wo die Tagung stattgefunden hat.

Die XXI. Tagung der Kronstädter Germanistik war in diesem Jahr dem 120. Geburtstag Bertolt Brechts gewidmet. Das Motto: „Die Mühen der Berge liegen hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebene.“ sollte eine unbeabsichtigte Konnotation bekommen, denn am 22. März abends begann es pünktlich zum Tagungsbeginn zu schneien und hörte bis nächsten Abend nicht mehr auf. Dadurch konnten die Gäste zwar am Samstag, den 24. März  ohne Mühen die Heimreise antreten, diejenigen jedoch, die erst Freitag Morgen anreisen sollten, schafften das nur mit erheblicher Verspätung oder gar nicht.Weiterlesen

Seder-Mahl mit Überraschung

Deutscher Konsul zu Gast in der jüdischen Gemeinde

Ausgabe Nr. 2573
Deutscher Konsul zu Gast in der jüdischen Gemeinde

 

Konsul Hans Erich Tischler, Nadia Badrus und der Gemeindevorsitzende Otto Deutsch.                                                          Foto: Beatrice UNGAR

Die jüdische Gemeinde in Hermannstadt feiert die traditionellen Feste gewöhnlich als Gemeinschaftsfeste, so auch das gewöhnlich in der Familie zelebrierte Seder-Mahl am Vorabend des Pessah-Festes, das in diesem Jahr mit den katholischen und den evangelischen Ostern zusammenfiel. Weiterlesen

Über Menschen und Orte von früher

Zur Anthologie „Aus der Ethnologie der Deutschen in Rumänien”

Ausgabe Nr. 2573

Ilie Moise/Andreea Buzas (Hrsg): Din etnologia germanilor din România/Aus der Ethnologie der Deutschen in Rumänien. Honterus-Verlag Hermannstadt, 2017, 554 Seiten, ISBN 978-606-8573-93-9

Der zweisprachige Band „Aus der Ethnologie der Deutschen in Rumänien” (Honterus Verlag, 2017) ist von seinen Herausgebern – dem Ethnologen und Hochschulprofessor Ilie Moise und seiner jungen Kollegin Andreea Buzaș – Professor Dr. Paul Niedermaier, korrespondierendes Mitglied der Rumänischen Akademie und Leiter des Forschungsinstitutes für Geisteswissenschaften in Hermannstadt, zum 80. Geburtstag gewidmet. Die 554 Seiten des Buches umfassen Beiträge zur volkstümlichen Kultur der Siebenbürger Sachsen und Landler von insgesamt 29 Forschern und Museologen. Alle Texte liegen in einer einwandfreien Übersetzung vor, hauptsächlich wird der vollständige deutsche Beitrag mit rumänischer Übersetzung oder mit einer Kurzfassung in rumänischer Sprache veröffentlicht. Dadurch wird das Buch einem großen Leserkreis zugänglich. Das angebotene komplette und sogleich komplexe Bild dieser Ethnologieforschung wurde auch durch den qualitativen Druck des Honterusverlags, sowie durch die finanzielle Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung durch das Demokratische Forum der Deutschen möglich gemacht.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2573

Coposu-Boulevard gesperrt; Deutsche Literaturtage in Reschitza; Gastvorstellung im Gong-Theater; „Hermannstädter Netzwerk”; Seniorentreffen am 17. April; Lesung mit Opernsängerin; Entchen-Rennen auf dem Zibin; Gastronomie und Kultur; Maifest am 5. Mai; Evangelische Theologie in deutscher Sprache; Neuer Vorstand der GGR;Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache;Radio Neumarkt auf Deutsch.Weiterlesen

Eine unbegreiflich große Liebe

Osterbotschaft aus Mediasch
Ausgabe Nr. 2572

Fest der Christenheit. Von Ostern her kommt unser Glaube: dass Christus für uns gelitten hat, für uns gestorben und auferstanden ist und uns dadurch von dem ewigen Tod befreit hat. Er hat am Kreuz der Welt Sünden auf sich genommen und getragen.

Diese Worte klingen einerseits – geschrieben wie gesprochen – wie ein alter Merkvers, den Konfirmanden etwa auswendig lernen sollen. Wenn diese Worte nur klingen, dann ist das nicht genug – das spüren wir. Wie jemand, der „Ich liebe Dich!“ sagt, doch dabei etwa auf sein Handy schaut…

Authentisch bedeute was anderes: die Botschaft soll lebendig sein. Die Botschaft soll uns verändern!Weiterlesen