„Es ging mir einfach ans Herz“

Beim Volkstanzlager in Válaszút war auch Claire Bright aus den USA dabei
Ausgabe Nr. 2592

Claire Bright (2. v. l.) mit ihrer eigenen Kapelle „Fényes Banda“ beim „Palinka Festival“ in Linden, New Jersey.                                              
Foto: Privat

Vom 5. bis 12. August fand das 28. Internationale Volkstanzlager in Răscruci/Válaszút, eine Ortschaft etwa 26 Kilometer von Klausenburg entfernt, statt, wo die zahlreichen Teilnehmer die Tänze und Musik der Region „Mezőség“, der siebenbürgischen Heide, einer ethnografischen Region in Siebenbürgen und zugleich Übergangsgebiet zwischen dem Szeklerland und dem Kalotawinkel (Țara Călatei) lernen konnten. Tagsüber gab es Unterricht und abends wurde im „Tanzhaus“ das Tanzbein geschwungen. Außer den Teilnehmern aus Rumänien oder Ungarn gab es natürlich auch dieses Mal Teilnehmer aus anderen Teilen der Welt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2592

 

28. Sachsentreffen in Mediasch

Mediasch.– Unter dem Motto „100 Jahre in Rumänien“ steht das 28. Sachsentreffen, das am 22. September d. J. in Mediasch gefeiert wird. Die Predigt im Festgottesdienst, der um 10 Uhr in der Margarethenkirche beginnt, hält Bischof Reinhart Guib, Festredner ist der Historiker Dr. Harald Roth (Eine Anschlusserklärung und die Hoffnung auf Zukunft: Die Siebenbürger Sachsen 1918/19″), mit der Honterus-Medaille des Siebenbürgenforums ausgezeichnet wird Hans Gärtner, der Vorsitzende des Verbands der Heimatortsgemeinschaften in Deutschland.

Im Programm ist wie gewöhnlich ein Trachtenumzug vorgesehen sowie Auftritte der Volkstanz-, Blasmusik- und Musikgruppen aber auch ein Fußballspiel im Schulhof des Stephan Ludwig Roth-Lyzeums und eine Mundarttheater-Aufführung. Die Theatergruppe Fürstenfeldbruck präsentiert das Stück Der Gohrmert“ von Wilhelm Meitert  unter der Leitung von Marion Zank, um 15 Uhr, im Traubesaal. Zum Abschluss konzertiert der Bellevue-Chor (USA) in der Margarethenkirche. Vor dem Schullerhaus gibt es Stände aller Art.

 Für die Fahrt aus Hermannstadt zum Sachsentreffen stellt das Hermannstädter Forum für Forumsmitglieder einen Bus zur Verfügung. Abfahrt um 7.30 Uhr vom Parkplatz Thaliasaal, Rückfahrt um 17 Uhr. Anmeldungen im Sekretariat oder telefonisch unter 0269-21.54.17 oder 0722-29.38.50. (BU)

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Zeitreise ins wilde Mittelalter

Das 18. Mittelalterfestival in Hermannstadt war ein voller Erfolg
Ausgabe Nr. 2591

Mit spitzen Speeren führten die Knappen aus Mediasch Angriffstechniken vor.               
Foto: Cynthia PINTER

Hoch zu Ross und mit Speeren, Äxten und Schwertern bewaffnet. So präsentierten sich manche der Teilnehmer der Parade zu Beginn des diesjährigen Mittelalterfestivals, das am Freitagabend (24. August) in Hermannstadt begann. Bei der 18. Auflage marschierten über 200 mittelalterlich gekleidete Gestalten, angeführt von zwei Trommlern und einem Dudelsackspieler, gefolgt von Fackelträgern und Rittern zu Pferd. Von der Harteneckgasse über die Obere Promenade, durch die Heltauergasse bis auf den Großen Ring ging der lange Zug. Hier wurde auch dieses Jahr ein mittelalterlicher Marktplatz aufgebaut.Weiterlesen

Was haben die HZ und Voltaire gemeinsam?

Ausgabe Nr. 2591

Walther Gottfried Seidner im Publikum beim Stolzenburger Heimattreffen im August 2016, bei dem die restaurierte Orgel eingeweiht wurde.           
Foto: Beatrice UNGAR

Der Stolzenburger Pfarrer und Schriftsteller Walther Gottfried Seidner ist am 26. August gestorben. Zu seinem 80. Geburtstag, den er am 15. März d. J. gefeiert hat, haben die Germanistinnen Andreea Dumitru und Sunhild Galter unter dem Titel „Der siebenbürgische Voltaire“ eine Festschrift herausgebracht, die bei der Tagung „Zwischen Kanzel und Schreibpult. Zum Wirken und Werk von Walther Gottfried Seidner und von Eginald Schlattner“ vorgestellt wird, die am 26. und 27. Oktober d. J. in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen stattfinden wird. Im Folgenden veröffentlichen wir vorab den Beitrag der HZ-Chefredakteurin  aus dieser Publikation:Weiterlesen

20.000 Unterschriften gesammelt

Ausgabe Nr. 2591

Die Listen mit den fast 20.000 Unterschriften, die im Rahmen der Bürgerinitiative „Ohne Straftäter in öffentlichen Ämtern“ in Hermannstadt verzeichnet worden sind, wurden zu Wochenbeginn von Mitgliedern der USR im Rathaus hinterlegt. Die Listen wurden Bürgermeisterin Astrid Fodor überreicht (unser Bild), die die Kampagne als Stadtoberhaupt aber auch als Vorsitzende des Kreisforums Hermannstadt und als Vorstandsmitglied des Hermannstädter Deutschen Forums unterstützt hat. Die Listen müssen nun von den zuständigen Behörden auf die Richtigkeit geprüft und validiert werden. Hermannstadt gehört zu den Ortschaften, in denen im Verhältnis zu den stimmberechtigten Personen, die meisten Unterschriften in dieser Kampagne zusammenkamen.„In Hermannstadt gibt es eine ausgeprägte Bürgergesellschaft und wenn so viele Unterschriften zusammen kamen, ist das ein weiterer Beweis hierfür“, erklärte die Bürgermeisterin.

Foto: Presseamt der Stadt

Solidarität gefragt

Verheerender Brand im Bischofspalais in Großwardein

Ausgabe Nr. 2591

Eine Luftaufnahme zeigt die von dem Brand verursachten Schäden.

Von einem Großbrand nahezu zerstört wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Großwardein/Oradea, das griechisch-katholische Bischofspalais am Hauptplatz, ein besonders wertvolles Architekturdenkmal, das 1905 in der Amtszeit des Märtyrerbischofs Demetriu Radu im Jugendstil gebaut wurde. Bischof Radu gehörte zu den Förderern des Neubaus eines Gebäudes des ASTRA-Vereins für die Förderung der rumänischen Sprache und Literatur in Hermannstadt und zu den Verfechtern der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien.Weiterlesen

Vom Wert der ethnokulturellen Vielfalt

Erstmals Vertreter der sorbischen Minderheit beim Proetnica-Festival

Ausgabe Nr. 2591

 

Die 16. Auflage des interethnischen Proetnica-Festivals hat vom 22. bis 26. August in Schäßburg stattgefunden und die rund 600 Teilnehmer boten nicht nur mit Musik und Tanz einen Einblick in das Leben der nationalen Minderheiten. Unser Bild: „Sonțe“ (Die Sonne) heißt das Ensemble des Verbands der Mazedonier aus Uzlița/Gemeinde Băilești, Kreis Dolj.                                              
Foto: proetnica.ro

Fünf Tage lang, vom 22. bis 26. August 2018, trafen sich beim 16. Proetnica-Festival 20 nationale Minderheiten aus Rumänien. Dazu gesellten sich auch die Vertreter der Sorben aus Deutschland. Der Hauptorganisator,  das Interethnische Jugendbildungszentrum e. V. (ibz), hatte alle eingeladen, gemeinsam die Vielfalt und den kulturellen Reichtum der nationalen Minderheiten gemeinsam mit der Mehrheitsbevölkerung zu feiern, die alle Staatsbürger Rumäniens sind, das vor 100 Jahren ein einheitlicher Nationalstaat wurde.Weiterlesen