Interessante Sonderthemen

Band 33 der „Kärnten Dokumentation“ vorgestellt

Ausgabe Nr. 2571

Wolfgang Rehner (am Rednerpult) stellt seinen Beitrag über den verstorbenen Klagenfurter Bürgermeister Leopold Guggenberger vor, Udo Puschnig, Winfried Ziegler und Benjamin Józsa hören aufmerksam zu. (V. l. n. r.)
Foto: Laura MICU

Wir, die Rumäniendeutschen, können Lösungen anbieten, die weit über unseren kleinen Kreis hinausgehen können. Das haben wir in der Kommunalpolitik bewiesen, das haben wir in der Landespolitik bewiesen, und wenn es stimmt, dass der Brexit in die rumänische EU-Präsidentschaft fallen wird, werden wir es auch auf europäischer Ebene beweisen müssen. Wir können für ein friedliches Zusammenleben aller Völker plädieren, für die Wichtigkeit einer geeinten Gesellschaft und für eine Politik, die dem Wohle aller dient – weil wir das seit Jahrhunderten schon tun. Wir Rumäniendeutschen sind da. Hoffnungsträger? Möglicherweise. Ein Auslaufmodell? Sicher nicht!“Weiterlesen

„Das ist mein Heilungsprozess”

Valeriu Sepi wird im Brukenthalmuseum in Hermannstadt ausstellen

Ausgabe Nr. 2571

Valeriu Sepi.
Foto: privat

Der Künstler Valeriu Sepi stellt im April im Brukenthalmuseum seine Malereien und Grafiken aus, bekannt ist er allerdings nicht nur für seine visuelle Kunst, sondern auch als Musiker der legendären rumänischen Musikband Phoenix. Seit einigen Jahren wohnt der Künstler wieder in Temeswar, gelebt hat er aber über 20 Jahre u. a. in Singapur, Nepal, Laos, Brasilien und Australien, und überall wurde er von einem Kindheitstrauma verfolgt, das er in dieser Ausstellung vorstellt, um sich davon zu befreien: Die Zerstörung seines Traums durch die Kommunisten. Weiterlesen

Industrie 4.0 – „es ist machbar“

Initiative duale Berufsausbildung und Konzept Industrie 4.0 in Mühlbach vorgestellt

Ausgabe Nr. 2571

Werner Braun (links außen) bei seiner Präsentation.                                                      
Foto: Werner FINK

Am 6. März hatte der Mühlbacher Bürgermeister Dorin Nistor zu einer Konferenz eingeladen, in deren Rahmen er die Initiative zur Entwicklung des dualen Berufsbildungssystems in Mühlbach präsentierte. Eingeladen war u. a. auch Werner Braun, der Vorsitzende des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt, um die duale Berufsschule Kronstadt als Erfolgsbeispiel vorzustellen aber auch die vierte Industrierevolution „Industrie 4.0“, ein Konzept das auf Digitalisierung basiert und mit dessen Implementierung Unternehmen scheinbar früher oder später rechnen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dabei waren auch Hans Erich Tischler, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt sowie Birgit Schliewenz, Beauftragte für die Partnerschaft zwischen dem Land Brandenburg und der Entwicklungsregion Mitte.Weiterlesen

Glitzertattoos, Dichtung und Holzhammer

Gelungenes drittes Treffen der jungen Siebenbürger in Freck/Avrig

Ausgabe Nr. 2571

Andrea Rost begrüßt die Gäste (im Hintergrund zwei vom Trio Saxones: Dechant Dietrich Galter und Pfarrer Alfred Dahinten.
Foto: Michael MUNDT

Auch dieses Jahr fand das Treffen der jungen Siebenbürger statt. In der Orangerie der ehemaligen Brukenthalschen Sommeresidenz trafen sich Jung und Alt, um zusammen zu feiern, neue Bekanntschaften zu schließen und den Tag miteinander zu verbringen. Organisiert wurde die Veranstaltung von dem „Deutschen Jugendverein Siebenbürgen“ und dem Siebenbürgenforum.Weiterlesen

Auf den Markt mit dir! (Teil II)

Eine Hermannstädterin zu Besuch auf dem Heiratsmarkt in China

Ausgabe Nr. 2571

Maya Kielhorn (unser Bild) schreibt: „Ein Jahr im Land der Kontraste – als Ausländer ist das Leben in China nicht immer ein Zuckerschlecken, und doch ist dies die beste Erfahrung, die ich bisher gemacht habe.“
Foto: privat

Man stelle sich also die 3 D und etwas veraltete Version von Tinder oder anderen Dating-Apps vor, nur dass hier nicht die Hauptpersonen, sondern ihre Mütter und Väter die Matchmaker sind. Und, dass nicht einer Person ein Benutzerkonto oder eine Webseite entspricht, sondern, wie schon oben angedeutet, ein Regenschirm.

Man spaziert also durch auf beiden Seiten von Regenschirmen gesäumten Parkwege, jeder Person entspricht ein Regenschirm, auf jedem Schirm klebt das Blatt Papier mit der Information, die den Traumprinzen oder eben die Märchenprinzessin beschreibt. Auf meine Frage, wie man denn auf die Idee mit den Regenschirmen gekommen sei, antwortet eine der ayis, auf einem wackelnden Holzhocker hinter dem Schirm ihres Sohnes kauernd, der, so wie es dem Zettel zu entnehmen ist, ein vorzüglicher „IT-Mann“ und im Bereich der Informationstechnologie tätig ist: „Das ist doch logisch, wegen dem Regen. Wer möchte schon die Blätter auf die nasse Erde legen, wenn´s regnet?“ „Außerdem“, fügt sie hinzu, „ ist es so bequemer für die Vorbeigehenden, die verschiedenen Personeninformationen schneller abzuchecken.“ Die Antwort ist fast zu einfach, so wie es mir in China oft passiert. Da sieht man etwas, von dem man überzeugt ist, es hat eine gewisse symbolische und wahrscheinlich in den meisten Fällen auch geschichtliche Bedeutung, und dann kommt eine Erklärung wie diese hier. Man denkt hier praktisch. Und einfach.Weiterlesen

„Das haben die Leute noch nicht gehört“

Gespräch mit dem Wiener Komponisten Werner Schulze

Ausgabe Nr. 2571

Werner Schulze.
Foto: Beatrice UNGAR

LEID+HOFFNUNG ist die Neuinszenierung von PASSIO (UA 2016, Wien), ein Werk des Wiener Komponisten Werner Schulze, das um einen Tanzperformance-Part erweitert wurde. Aufgeführt wird die Neuinszenierung am 28. März, 19 Uhr, im Festsaal der Gheorghe Dima-Musikakademie und am Karfreitag, dem 30. März, 19 Uhr, im Gemeindesaal in der Hammersdorfer Kirchenburg. Das Osterfest steht auf zwei theologisch-anthropologischen Grundpfeilern, die menschliches Leben durchziehen: Leid und Hoffnung. Das gleichnamige Projekt inszeniert das christliche Heilsgeschehen – Kreuzigung+Auferstehung – zeitgenössisch als Konzert. Performance.Gottesdienst“: musikalisch, szenisch, poetisch, tänzerisch. Die Idee des österreichischen Komponisten Werner Schulze einer „Theology on Stage“ verbindet sich mit dem Interesse der in Rumänien lebenden österreichischen Performance-Künstlerin Teresa Leonhard: das Erkenntnispotential der Handlung in der Liturgie hervorzuheben und zu gestalten. In diesem internationalen Projekt kooperieren Beteiligte aus Siebenbürgen (Melinda Samson – Sopran, Brita Falch-Leutert, Jürg Leutert – Klaviere, Andrei Marcovici, Gabriel Barani –Schlagewerk, Klaus Philippi, Elisa Gunesch, Gesangssoli im Chorpart) und Österreich (Johann Leutgeb – Sprecher/Bariton, A. Schober – Lichtdesign). Neben einem Männer- und Frauenchor agiert die Compania DIS.PLACE für zeitgenössischen Tanz mit Performern mit/ohne Behinderungen. Im Vorfeld gewährte Werner Schulze der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r nachstehendens Interview.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2571

Morgen Osterbasar; Monat der Frankofonie; Vertreterversammlung; Vernissage im Kunsthaus 7B; Earth Hour am Samstag; Ostermarkt ab 30. März; Konferenz über Kirchenburgen; Geld für Kreis Hermannstadt; Steuer online bezahlen; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen