Jerusalem ist jetzt in Berlin

Sonderausstellung im Jüdischen Museum

Ausgabe Nr. 2562

Jüdisches Museum Berlin.        
Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Die Sonderausstellung „Jerusalem ist in Berlin – Welcome to Jerusalem“ wurde am 11. Dezember 2017 eröffnet und ist noch bis zum 30. April d. J. im Jüdischen Museum in Berlin zu besichtigen. Unsere Berliner Mitarbeiterin, die Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler, hat die Ausstellung besucht:Weiterlesen

„Ein wahrer Europäer“

Smighelschi-Ausstellung in der Astrabibliothek

Ausgabe Nr. 2562

Alexandru Constantin Chituță, Konsul Hans Erich Tischler und Direktor Silviu Borș bei der Vernissage (v. l. n. r.).                        
Foto: Fred NUSS

Eine Ausstellung mit Werken von Octavian Smighelschi unter dem Titel Siebenbürgen und die nationale Kultur“ wurde aus Anlass des Tages der Nationalen Kultur, der in Rumänien am 15. Januar, dem Geburtstag des Dichters Mihai Eminescu, gefeiert wird, am Montag im Festsaal im alten Gebäude der Astrabibliothek in Hermannstadt eröffnet. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2562

Die Titel im Überblick: 

Auch Tudose warf das Handtuch; Skicup für Kinder in der Arena Platoș; Schreibwettbewerb für deutschsprachige Lyzeaner; Ökumenische Gebetswoche; Orgelausklang am Montag; Vortragsreihe im Teutsch-Haus; Benefizmarathon im Mai; 100 Jahre seit Weltkriegsende; Faschingsparty an der EAS; Filmvorführung und Podiumsdiskussion; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

Auch Tudose warf das Handtuch

   Bukarest. – Im Zuge von Meinungsunterschieden mit der Führung der Regierungspartei, genauer mit PSD-Chef Liviu Dragnea, und nachdem die Mehrheit der Vertreter der Zweigstellen der PSD ihm bei einer Sitzung am Montag das Vertrauen entzogen hatten, legte der Premierminister Mihai Tudose sein Amt nieder.

Nach Beratungen mit allen im Rumänischen Parlament vertretenen Parteien und politischen Formationen am Mittwoch hatte Staatspräsident Klaus Johannis ein Gespräch mit der von der PSD-ALDE-Koalition für das Amt des Premierministers vorgeschlagenen Europaabgeordneten Viorica Dăncilă und nominierte sie anschließend. Jetzt muss die Nominierte noch von dem Parlament bestätigt werden. Viorica Dancila könnte die erste Frau werden, die dieses Amt in Rumänien bekleidet. (BU)Weiterlesen

2018: „Jahr der evangelischen Freiheit“

Bischof Reinhart Guib lud zum traditionellen Neujahrsempfang ein

Ausgabe Nr. 2561

Bischof Reinhart Guib (stehend) begrüßt die Gäste im Festsaal des Bischofspalais, in dessen Mitte zwei Körbe mit Äpfeln auf die Aktion „12 Apfelbäumchen für ein klares Wort“ hinwiesen. Die beiden letzten Apfelbäumchen sollen im April in Basel bzw. in Hermannstadt gepflanzt werden                               Foto: Fred NUSS

Mit dem Thema „Evangelische Freiheit“ im Jahr 2018 nehme die Leitung der Evangelischen Kirche A. B. (EKR) in Rumänien ein Thema der Reformation auf, „das in der heutigen politischen und gesellschaftlichen Situation in Rumänien wie in Euopa vermehr und verstärkt Gestalt annehmen kann, ja erforderlich ist. Dies Thema geht zurück auf eine der wichtigsten Schriften des Reformators Martin Luther: ‚Von der Freiheit eines Christenmenschen‘, 1520 herausgegeben.“ Diese Worte schreibt Bischof Reinhart Guib in seinem Geleitwort zu dem Kalender der EKR für das Jahr 2018, den alle Gäste des Neujahrsempfangs, der am Dienstag im Bischofspalais stattgefunden hat, als Geschenk mitnehmen durften.Weiterlesen

Denk ich an Hermannstadt…

Erinnerungen an meine Heimatstadt / Von Peter BETSY

Ausgabe Nr. 2561

Auf dem Foto ist der ehemalige Kindergarten in der Fleischergasse Nr. 23 zu sehen, und das Haus daneben, Nr. 25 (mit dem rosa Erdgeschoss, vor dem das schwarze Auto steht – vis a vis von der Nationalbank) war das Elternhaus des Verfassers.                                  
Foto: Beatrice UNGAR

Denk ich an Hermannstadt…..so wandern meine Gedanken an den Geburtsort, wo meine Wiege stand und ich die glücklichen, geschützten Kinderjahre in der Geborgenheit einer Großfamilie in der Fleischergasse/Mitropoliei verbrachte, und im Nachbarhaus, bei der geliebten und geschätzten „Lenchentante“, den Kindergarten besuchte. Sie begleitete meine ersten Schritte der Stationen meines Lebens. Mein Spielplatz lag zwischen der großen orthodoxen Kathedrale und dann entlang des Hauses mit den steinernen Jungfrauen“/Karyatiden – „les ballades romantiques“ – und der niedlichen reformierten Kirche vorbei, bis zum Huetplatz zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Schon damals gab es ein christlich-ökumenisches Glaubensbekenntnis und ein friedliches pluriethnisches Miteinander. Weiterlesen

„Mein Herz will nach Hause…“

Christl Servatius Schullerus ist tot

Ausgabe Nr. 2561

Christl Servatius Schullerus, 1933 in Kronstadt geboren, hat Jahrzehnte lang in Hermannstadt als Religionslehrerin gewirkt und zusammen mit ihrem Gatten, Pfarrer Siegfried Schullerus Bibelkreise und Jugendstunden angeboten und damit viele junge Leute vor und nach der Wende geprägt. Am 27. Dezember 2017 ist Christl Servatius Schullerus gestorben. Aus ihrem Gedichtband Schritte zu Dir“ stammt das unten stehende Gedicht:Weiterlesen

Straßenbahn fährt am Wochenende wieder

Ausgabe Nr. 2561

Die Straßenbahn in Hermannstadt wurde am 8. September 1905 von der im gleichen Jahr Elektrischen Stadtbahn Aktiengesellschaft eröffnet. Die erste Strecke verband den Hauptbahnhof mit dem Erlenpark. Am 15. Mai 1910 wurde die Straßenbahn erstmals erweitert, bis zum Friedhof, am 10. August 1912 vom Bahnhof zum Zibinsmarkt. Am 15. Mai 1915 erfolgte die Erweiterung vom Friedhof bis zum Waldwirtshaus, am 26. September 1927 zum Konradplatz und am 18. September 1929 zum Neppendorfer Bahnhof. Die Eröffnung der Überlandlinie nach Rășinari erfolgte am 14. März 1948. Ab 1970 verblieb nur noch diese Überlandlinie (vom Friedhof aus), 2011 wurde sie ebenfalls eingestellt. Unser Bild: Diese in Österreich vom Bürgermeisteramt Rășinari gekaufte Tram soll ab heute jeweils am Wochenende zwischen Rășinari und dem Hermannstädter Zoo verkehren. Eine Hin- und Rückfahrt kostet 4 Lei/Kind bzw. 8 Lei/Erwachsener.