Nachrichten

Ausgabe Nr. 2574
Fünftes internationales Ärzte-Symposium; Zweites Männerfrühstück; Oldtimer am Kleinen Ring; Tag des Buches am Montag; Lesung mit Opernsängerin; Geschichte des Lazăr-Lyzeums; Deutsch-rumänische Lesung; 42. Bezirksgemeindefest, Vertreterversammlung am 27. April; Entchen-Rennen auf dem Zibin; Falling Walls Lab-Wettbewerb ausgeschrieben; Gastronomie und Kultur; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Ihr seid die Besten!”

Landesphase der Deutscholympiade in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Die Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache fand vom 3. bis 6. April in Hermannstadt statt. Unser Bild: Die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens überreicht Robert Gyarmati den Preis für das beste Ergebnis eines Schülers aus dem Kreis Hermannstadt.                              
Foto: Fred NUSS

Ein Teilnehmer an der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache, die vom 3. bis 6. April in Hermannstadt stattgefunden hat, hatte auf die Tafel mit „negativen Aspekten“ geschrieben: „zu hohe Ansprüche“. Dies kommentierte die Jurypräsidentin Dr. Sunhild Galter bei der Preisverleihung am Freitag, dem 6. April, wie folgt: „Wir haben keine hohen sondern die höchsten Ansprüche an euch gestellt, ihr seid schließlich die Besten im Land. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler lernen an den Schulen und Abteilungen mit Unterricht in der Sprache der deutschen Minderheit in Rumänien. Rund 600 haben an der Kreisphase der Deutscholympiade teilgenommen. 103 haben sich für die Landesphase qualifiziert.“Weiterlesen

Heiter, sprühend, liebenswert

Der Schauspielerin Marietta Lissai zum 80. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2573

Marietta Lissai in der Rolle der Frau Scharolta Kovács (rechts) mit Hannes Höchsmann (links) und Karlheinz Maurer (Bildmitte) in dem Stück „Der Hochzeitsschmuck“ nach der gleichnamigen Erzählung von Erwin Wittstock (Premiere am 17. September 1980, Regie Seprödy-Kiss Attila, Bühnenbild Erwin Kuttler).                                             
Foto: HZ-Archiv

Wer die Schauspielerin Marietta Lissai bei der Lesung aus dem von Dagmar Zink Dusil herausgegebenen Buch „Hermannstadt. Fakten Bilder Worte“ beim Sachsentreffen 2017 in Hermannstadt erleben durfte, konnte feststellen: Sie strahlt hinreißend wie eh und je. Dieses Strahlen war auch dem inzwischen verstorbenen Gründungsmitglied der deutschen Abteilung am Hermannstädter Theater, dem Regisseur und Intendant Hanns Schuschnig, sehr früh aufgefallen. Weiterlesen

„Tränen flossen in vielen Sprachen”

Eginald Schlattners neues Buch trägt den Titel „Wasserzeichen“

Ausgabe Nr. 2573

Eginald Schlattner: Wasserzeichen. Pop Verlag Ludwigsburg, 2018, 628 Seiten, ISBN 978-3-86346-216-8

Nach drei erfolgreichen Romanen – „Der geköpfte Hahn“, „Rote Handschuhe“ und „Das Klavier im Nebel“ -, die ihm internationale Anerkennung gebracht haben, wollte Eginald Schlattner eigentlich nichts mehr schreiben und sich – laut eigener Aussage – letzten Dingen widmen: dem Ewigen Leben und der Höheren Mathematik.

Anno Domini, 2018, Deutschland, Leipziger Buchmesse: Das neue Buch Eginald Schlattners  – „Wasserzeichen” – wird vom Ludwigsburger Pop-Verlag vorgestellt. Nach fast 13 Jahren erscheint damit auch der Schlussstein der Schlattnerschen literarischen Tätigkeit; es ist ein Buch, das die schlichte Widmung „MIR“ trägt.Weiterlesen

„Defizite ansprechen und diskutieren“

Preisträger des Schreibwettbewerbs des Konsulats und der HZ prämiert

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den drei Preisträgern – Kilian Wünsch, Ioana-Andreea Paul, Irina Teletin – und den Jurymitgliedern – Schulleiterin Monika Hay, HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar und Konsul Hans Erich Tischler (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

„Eine bessere Zukunft können wir nur schaffen, wenn wir uns vorbehaltlos und offen den Fragen der Zeit stellen und kritisch hinterfragen, warum wir Dinge nicht besser machen können.  Wir müssen Defizite ansprechen und diskutieren, damit wir aus den Erfahrungen lernen und gemeinsam Lösungen erarbeiten können.             

 Ihr Preisträger habt euch den nicht leichten Fragen des Wettbewerbs mit  Bravour gestellt. Die Aufgaben habt ihr alle drei in herausragender Weise gelöst, indem ihr Defizite ansprecht und sie öffentlich in Form von Aufsätzen zur Diskussion stellt. Alle habt ihr durch eine besonders kritische Analyse überzeugt und  dafür gebührt euch Dank und diese Auszeichnung, zu der ich euch von Herzen beglückwünsche.“Weiterlesen

Der Koch: „die Seele der Küche“

Zu Besuch im neuen Lokal Lor.And Takeaway in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Lóránt Erdei in seinem Lokal.                                       
Foto: Werner FINK

Köstlich war der Käsekuchen mit Keksboden und mit Heidelbeersoße im Lor.Andan der Mündung der Str. Oituz in die  Junger-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii, nicht weit vom großen Kreisel entfernt. Der kleine nette Innenraum ist mit drei Standtischen ausgestattet. Ein gewöhnliches Imbisslokal ist das nicht, das merkt man gleich beim Anblick der Gerichte im kurzen Menü. Im Lor.Andwerden nämlich etwa sechs Gerichte pro Tag angeboten, die aber dem Niveau eines Restaurants entsprechen und Koch Lóránt Erdei versteht es scheinbar regelrecht den Geschmackssinn anzuregen, wobei das Angebot von traditionellen bis zu internationalen Gerichten und eigenen Kombinationen reicht.  Außerdem ist es als „Takeaway”-Konzept gedacht worden, wo die Kunden die Speisen mitnehmen können. Mit dem Koch Lóránt Erdei sprach HZ-Redakteur Werner F i n k.Weiterlesen

Die Mühen der Ebene

Germanistentagung war Bertolt Brecht gewidmet

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den Teilnehmenden vor der gastfreundlichen „Casa Speranței” in Kronstadt, wo die Tagung stattgefunden hat.

Die XXI. Tagung der Kronstädter Germanistik war in diesem Jahr dem 120. Geburtstag Bertolt Brechts gewidmet. Das Motto: „Die Mühen der Berge liegen hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebene.“ sollte eine unbeabsichtigte Konnotation bekommen, denn am 22. März abends begann es pünktlich zum Tagungsbeginn zu schneien und hörte bis nächsten Abend nicht mehr auf. Dadurch konnten die Gäste zwar am Samstag, den 24. März  ohne Mühen die Heimreise antreten, diejenigen jedoch, die erst Freitag Morgen anreisen sollten, schafften das nur mit erheblicher Verspätung oder gar nicht.Weiterlesen