Gespräche für Unterwegs

Ausgabe Nr. 2348
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Audiowanderweg von Seligstadt nach Bekokten

 

Das Projekt „Audiowanderweg von Seligstadt nach Bekokten“ wurde durch das Institut für Auslandsbeziehungen e.V., kurz ifa, und das Jugendzentrum Seligstadt ermöglicht. Die Idee für die akustische Lerntour ist zurückzuführen auf die, vom ifa entsandte, Kulturmanagerin Anne Wiebelitz und ihrer besten Freundin Antonia Schwarzmeier, welche gemeinsam ein Jahr in Siebenbürgen verbrachten. Seit September letzten Jahres arbeiteten die beiden, neben anderen Projekten wie beispielsweise der Installation einer Kletterwand in Fogarasch, an ihrem Konzept. In der vergangenen Woche, am Mittwoch den 28. August, stellten sie das Resultat ihrer Arbeit dem Publikum bei der Eröffnungsveranstaltung vor.

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Nachrichten

2348

Töpfermarkt auf dem Großen Ring

Buch über Mönchtum erschienen

1. Buchfestival in Reichesdorf

Sommernachtsparty

Sonderführung

Tag des Denkmals in Eibesdorf

Seniorentreffen im Spiegelsaal

DFDR-Landesvorsitzender bei Medientagung

Benefizkonzert in Kronstadt

Rumänisches Fernsehen  in deutscher Sprache

Radio Neumarkt auf Deutsch

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„Wir brauchen keine Zyanide!“

Ausgabe Nr. 2348
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Regierungsbeschluss führt zu Massendemonstrationen in ganz Rumänien

 

Am Sonntag haben in mehreren Städten Rumäniens die Umweltdemonstationen gegen das den Goldabbau-Projekt in Roşia Montană begonnen, denn zur Umsetzung dieses Projektes fehlt nur noch das Ja-Wort des Parlamentes. Paul-Jürgen Porr, der Landesvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), erklärte ausdrücklich in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass das Forum gegen das Projekt ist.

 

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ProEtnica-Festival fand wieder statt

  2348

Die Vertreter der Minderheiten trafen sich wieder in Schäßburg

 

 Das Festival ProEtnica, das die Minderheiten aus Rumänien feiert, hat Ende August nach einer zweijährigen Pause wieder stattgefunden. Das Interethnische Jugendbildungszentrum, in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt Schäßburg und der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg haben das Festival organisiert, u. a. mit finanzieller Unterstützung vom Kulturministerium, vom Departement für interethnische Beziehungen und von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest.

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Titel verleiht „Auftrag und Recht”

Ausgabe Nr. 2348
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Cristian Ţopescu soll für siebenbürgische Kirchenburgen werben

 

Hier ist Rhodos, hier sollst du springen!" sagen in einer Geschichte von Äsop die Leute einem ihrer Athleten, der sich lobt, er habe in Athen beim Hochsprung alle Rekorde gebrochen. Mit dieser Geschichte wollte der bekannte rumänische Sportkommentator Cristian Ţopescu darauf hinweisen, dass die Kirchenburgen in Siebenbürgen der rumänischen Öffentlichkeit bekannt sein müssen, um eine Zukunft zu haben.

 

Ţopescu wurde am letzten Freitag im Rahmen eines von dem Aachener Organisten Walter Karius bestrittenen Orgelkonzertes, das letzte der Reihe „Musica barcensis" in der Kirchenburg in Honigberg von Bischof Reinhart Guib zum „Kulturbotschafter der Kirchenburgen in Siebenbürgen" ernannt. Dieser Titel verleihe Cristian Ţopescu den „Auftrag und das Recht, für die 170 siebenbürgischen Kirchenburgen zu werben, als Stimme der evangelischen Kirche in der rumänischen Öffentlichkeit", betonte Bischof Guib. Guib würdigte in seiner Rede den ersten Kulturbotschafter der Kirchenburgen als eine „extrem positive, markante und bekannte Persönlichkeit Rumäniens" und erwähnte die Verbundenheit des Sportkommentators  mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Desgleichen dankte Bischof Guib der Honigberger evangelischen Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft und dafür, dass sie ihre Kirchenburg entsprechend betreuen.

Mit dieser Ernennung wolle die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien ihre Kirchenburgen in der rumänischen Öffentlichkeit bekannter machen, als sie bisher sind, sagte in seiner Ansprache der Projektleiter Pfarrer Stefan Cosoroabă. Unter dem Motto „Entdecke die Seele Siebenbürgens" wolle man mehr rumänische Besucher in die Kirchenburgen bringen, die heute eine „Metamorphose" zur Destination für Kulturtouristen durchmachten. Man habe nämlich festgestellt, dass die meisten Besucher aus dem Ausland kommen. Die meisten Besucher wurden 2012 im Burzenland in der Schwarzen Kirche in Kronstadt gezählt, insgesamt 200.000, an zweiter Stelle liege Tartlau mit 35.000 Besuchern. Die zum Weltkulturerbe zählende Kirchenburg in Birthälm hatte weniger als 30.000 Besucher, jene ebenfalls auf der Welterbeliste geführte Kirchenburg in Wurmloch knapp 1.000.       B. U.

 

Bildtexte: Unser Bild (v. l. n. r.): Stefan Cosoroabă, Cristian Ţopescu, Carmen Schuster und Bischof Reinhart Guib.                     Fotos: Beatrice UNGAR

200 Jahre Bessarabiendeutsche

Ausgabe Nr. 2348
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Herbsttagung des EFS in Hermannstadt

 

Die Herbsttagung des Evangelischen Freundeskreises Siebenbürgen e.V. fand unter dem Titel „200 Jahre Ansiedlung der Deutschen  aus Bessarabien“ vom 30. August bis 1. September im Hans Bernd von Hälften Tagungs- und Begegnungszentrum der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Hermannstadt statt.

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Kanonendonner und Schwertergeklirr

Ausgabe Nr. 2347
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20.000 Zuschauer beim 13. Mittelalterfestival auf dem Großen Ring

 

Nicht umsonst lautete “Aberglauben” das Motto des diesjährigen Mittelalterfestivals “Cetăți Transilvanene“ (Siebenbürgische Burgen). In diesem Jahr hat nämlich die 13. Auflage stattgefunden. Am Wochenende wimmelte es  in Hermannstadt von Rittern, Hexen, beweglichen Statuen und vielen anderen komischen Wesen. Und wenn jemand gegen Mitternacht in Hermannstadt den Eindruck gehabt hat, einen Kanonenschuss gehört zu haben, so hat er sich nicht geirrt.

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Ein vielseitig begabter Außenseiter

Ausgabe Nr. 2347
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Das Harbachtalmuseum in Agnetheln zeigt Bilder des Künstlers Michael Barner

 

„Ich war von vornherein als Outsider gebrandmarkt und verfügte de fakto nicht über die geringsten diplomatischen Fähigkeiten" ist in den Memoiren des Agnethler Künstlers Michael Barner (1881-1961) zu lesen, die nur in handgeschriebener Form vorliegen. Barner kann wohl als ein vielseitig begabter Außenseiter betrachtet werden: Er war Zeichner und Maler, schrieb aber auch Gedichte in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart, in deutscher, ungarischer und rumänischer Sprache, vertonte ca. 200 deutsche, siebenbürgisch-sächsische, ungarische und rumänische Texte und auch Zigeunerlieder", die Heinrich von Wislocki gesammelt und ins Deutsche übersetzt hatte, nahm überallhin seine Geige mit und verbrachte ca. ein Jahr in einer Roma-Siedlung bei Agnetheln. Hier im Harbachtalmuseum sind jetzt Zeichnungen und Gemälde des Künstlers aus den Beständen des Harbachtalmuseums und aus Privatbesitz zu sehen.

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