Grabsphinx am Torturm

Ausgabe Nr. 2385
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Gräfenburg in Urwegen saniert und eingeweiht

 

Eine der letzten erhalten gebliebenen Gräfenburgen in Siebenbürgen, jene von Graf Daniel im 13. Jahrhundert in Urwegen im Unterwald errichtete, wurde am Sonntag nach im Rahmen des EU-Kirchenburgenprojekts durchgeführten Sanierungsarbeiten, durch Bischof Reinhart Guib, Dechanten Dr. Wolfgang Wünsch und Ortspfarrer Wilhelm Meitert eingeweiht.Weiterlesen

Franziskanerinnen

Ausgabe Nr. 2385
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Vor 150 Jahren kamen erstmals Mallersdorfer Schwestern (Franziskanerinnen) nach Hermannstadt. Hier mietete 1864 und kaufte 1865 die Herzogin Montenuovo, geb. Gräfin Juliánna Batthanny in der Berggasse/Dealului ein Haus und Grundstück, wo die Schwestern nach und nach eine Volksschule, einen Kindergarten, eine Bürgerschule für Mädchen und eine Lehrerinnenbildungsanstalt mit Internat, eine Handels- und eine Haushaltsschule für Mädchen betrieben. Weihnachten 1949 wurde das Anwesen enteignet und die Schwestern vertrieben. 2007 haben es die seit 1991 wieder in Siebenbürgen tätigen Mallersdorfer Schwestern rückerstattet bekommen und haben seitdem unter Koordination von der aus Regensburg stammenden Schwester Michaela schon einige Räume (unser Bild: der Festsaal) saniert und restauriert. Am 17. Oktober d. J. ist ein Jubiläumsgottesdienst in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche geplant. Dazu soll auch eine Ausstellung eingerichtet werden. Aus diesem Anlass bittet Schwester Michaela alle früheren Betreuten bzw. deren Nachfahren Fotos, Erinnerungsstücke oder Erinnerungsgeschichten aus ihrer Zeit bei den Franziskanerinnen an die Hermannstädter Zeitung zu schicken oder zu mailen.                                                           

Foto: Beatrice UNGAR

 

Erstflug mit Wasserwerfern erwartet

Ausgabe Nr. 2385
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Seit Samstag kann man aus Hermannstadt auch direkt nach London Luton fliegen

 

Von der Feuerwehr wurde der Flug Wizz Air von London nach Hermannstadt erwartet, denn ganz traditionell wurde am Samstag, dem 14. Juni, dieser Jungfernflug getauft. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, besser gesagt Zusammenarbeit zwischen dem Kreisrat Hermannstadt, der den Flughafen betreibt, und der Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air, denn in Hermannstadt gibt es große Pläne und dieses Jahr soll eine weitere neue Route eröffnet werden. Etwa zwei neue Destinationen pro Jahr sollen in den nächsten Jahren eingeführt werden, erklärte der Kreisratsvorsitzende Ioan Cindrea. Erwünscht ist u. a. ein Flug nach Bukarest, der morgens die Hermanstädter in die Hauptstadt bringt und nachmittags wieder heimbringt.Weiterlesen

Nachrichten

2385

Woche der Traditionen

Buchpräsentation

Transilvanian Brunches 2014

Einladung zum Friedensgebet 

Michelsberger Spaziergänge:

Exkursion zu Bauten des Architekten Fritz Balthes

Brukenthalschüler Spitze

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

„Ein Loch ins generationshohe Fass schlagen“

Ausgabe Nr. 2384
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Der Liechtensteiner Künstler Martin Frommelt stellt in Hermannstadt aus

 

Natürlich geben wir acht auf unsere Tradition, hüten sie, und doch, so paradox es klingt, müssen wir jeweils ein Loch in dieses generationshohe Fass schlagen, damit etwas vom Inhalt ablaufen kann und wir Neues zufließen lassen können". So lautet ein Gedankensplitter von Martin Frommelt, einem Liechtensteiner Künstler Jahrgang 1933, der seit Donnerstag der Vorwoche erstmals in Hermannstadt ausstellt. Unter dem Titel Arc" sind in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/Tribunei noch bis zum 29. Juni d. J. 13 großformatige Gemälde des Künstlers zu sehen, die erstmals dem Publikum gezeigt werden.

 

 

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Stabile und belastbare Partnerschaft

Ausgabe Nr. 2384
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Präsentation einer Wanderausstellung über Brandenburg und Siebenbürgen

 

  Die Präsentation der Wanderausstellung Zwei Regionen im zusammenwachsenden Europa. Siebenbürgen und Brandenburg – Versuch einer Annäherung im Geiste der Toleranz", die ab Juli in Potsdam und ab Herbst in siebenbürgischen Städten gezeigt wird, fand am Dienstag, dem 3. Juni 2014 in der Botschaft von Rumänien in Berlin statt. Die Ausstellung ist derzeit in der Landesbibliothek Brandenburg zu sehen.

 

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„Ein Bau muss seine Heimat haben“

Ausgabe Nr. 2384
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Ausstellung im Teutsch-Haus zeigt Werke des Architekten Fritz Balthes

 

„Ein Bau muss seine Heimat haben, das heißt, er muss in seiner Heimat stehen und er muss sich mit seinem Nachbarn vertragen“, schrieb Fritz Balthes. Seine Gebäude haben unsere Heimat sanft und positiv geprägt. 100 Jahre nach dem Tod des Architekten, er starb erst 32-jährig im Dezember 1914, zeigt die Ausstellung „Gebaute Heimat“ im Hermannstädter Begegnungs- und Kulturzentrum der Evangelischen Kirche (EKR) in diesem Sommer das vielfältige Schaffen von Fritz Balthes und was heute – nach zwei Weltkriegen, der Verstaatlichung und Rückgabe von Gebäuden und dem Exodus der Siebenbürger Sachsen – davon erhalten geblieben ist.

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