Kinderflohmarkt

Ausgabe Nr. 2400
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Kinderkleidung, Spielsachen und Kinderbücher konnte man am Samstagvormittag (27. September) im Hof des „Friedrich Teutsch“ Kultur- und Begegnungszentrums unter anderem erwerben. Der vom Erasmus Büchercafé organisierte Herbst-Kinderflohmarkt war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Kein Flecken Rasen blieb übrig, es wurde verkauft und gefeilscht bis in die frühen Nachmittagsstunden.  

Foto: Cynthia PINTER

 

 

 

Helfen macht viel Spaß

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Gespräch mit Pfarrer Andreas Werther aus Braunschweig

Vor 12 Jahren war Pfarrer Andreas Werther zum ersten Mal mit einem Hilfstransport aus Goslar, seiner damaligen Pfarrstelle, in Rumänien. Seither kommt er jährlich wenigstens einmal. Inzwischen ist er in der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Petri zu Rüningen in Braunschweig als Pfarrer tätig und war vor kurzem wieder in Siebenbürgen. Bei dieser Gelegenheit gewährte Pfarrer Werther dem HZ-Praktikanten Lennardt Loß nachstehendes Interview:Weiterlesen

„FunkForum ist von großer Hilfe”

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Netzwerk der deutschen Minderheitenmedien tagte in Fünfkirchen

 

Elf Redakteure von deutschen Medien aus Rumänien und Ungarn nahmen vergangenes Wochenende an der jährlichen Tagung des FunkForums in Fünfkirchen/Pécs, Ungarn, teil. Ein wichtiger Punkt des Treffens waren die Vorstandswahlen sowie das Besprechen von verschiedenen Problemen wie unter anderem Zukunft und Ziele des Vereins. Höhepunkte des Treffens waren die Vorstellung des Buches Die 5. deutschsprachige Literatur, heute”, sowie das Konzert der Temeswarer Big Band unter der Leitung von Franz Hoffner.Weiterlesen

Bayrischer Brauch mit balkanischer Leidenschaft

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Zum dritten Mal CibinFest auf dem Großen Ring in Hermannstadt

 

Wenn im September deutsche Schlager aus einem Festzelt dringen, Menschen in bayrischen Trachten umherlaufen, mit Bier und Brezeln in der Hand, dann denkt man an das Oktoberfest in München. Doch: Über 1.000 Kilometer von der bayrischen Landeshauptstadt entfernt, spielte sich genau das ab. Auf dem Großen Ring in Hermannstadt fand vom 25. bis zum 28 September die dritte Auflage des CibinFests statt, das Oktoberfest pe româneschte".Weiterlesen

„Wir gehören an seine Seite“

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Wort des Hermannstädter Forumsvorsitzenden zur Präsidentenwahl

 

Vergangene Woche habe ich eine Stellungnahme zur Wahl von Klaus Johannis in einer zurückhaltenden Form geschrieben. Die Hermannstädter Zeitung hat das als Leserbrief verstanden. Hier ein klarer Aufruf:

Am 27. September hat Klaus Johannis in Bukarest seine Kandidatur zur Wahl des Präsidenten Rumäniens angemeldet. Vor rund 50.000 Menschen, die seine Kandidatur unterstützen.  Wir vom Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien waren nicht dabei. Es war eine Sache der Christlich-liberalen Wahlallianz. Aber Klaus Johannis ist Forumsmitglied geblieben, einer der Unseren, auch wenn er politisch von einer großen Partei getragen wird. Diese Wahl ist auch unsere Sache.

Es hat eine solche Kandidatur in unserer 800-jährigen Geschichte noch nicht gegeben. Das höchste Amt, das einer der Unseren erreichte, bekleidete Baron Samuel von Brukenthal als Gouverneur von Siebenbürgen. Darum ist mancher oder manche aus unseren Reihen ratlos. Es wird gedacht: Kann das gut gehen? Die Frage ist begründet.Weiterlesen

Von der Komik zum Grotesken

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„Die Unterrichtsstunde“ in Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater

 

Ein Zimmer. Ein Tisch und ein Stuhl. Mit dem Rücken zum Publikum gedreht, sitzt Constantin Chiriac. Nur diesmal ist er nicht der Leiter des Radu-Stanca-Theaters, er ist der Professor in dem Theaterstück „Die Unterrichtsstunde“ von Eugene Ionesco. Die Vorpremiere des Einakters des in Slatina geborenen Autors wurde am Donnerstag, den 25. September, am Nationaltheater Radu Stanca in Hermannstadt, gezeigt.

 

Der Professor wartet schon geduldig auf seine Schülerin. Hereingetrippelt kommt seine Haushälterin, gespielt von Mariana Mihu Plier, in Geisha-Manier. Auch der Professor trägt einen Kimono und schon bald erkennt man die asiatische Inspiration des Regisseurs Mihai Măniuțiu. Spätestens als die Schülerin, Florentina Țilea, in knapper Schülerinnen-Uniform mit Minirock, den Raum betritt, hat man als Zuschauer ein asiatisches Land als Ort der Handlung vor sich. Auch die Art miteinander zu sprechen und die übertriebene Mimik und Gestik erinnern ein bisschen an das japanische Theater.Weiterlesen

Vereint in Vielfalt

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Grußwort zum 3. Oktober 2014 des Bundesministers des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier

 

2014 ist ein Jahr des Rückblicks auf Wegmarken, die nicht nur die deutsche Geschichte geprägt haben. Zwei dieser Daten sind besonders düster: Vor 100 Jahren haben zwei Pistolenschüsse in Sarajewo Europa im Ersten Weltkrieg versinken lassen. Vor 75 Jahren hat unser Land mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg entfesselt – und mit ihm nie dagewesene Menschheitsverbrechen.

 

Wir feiern 2014 aber auch eine Sternstunde deutscher und europäischer Geschichte. Vor 25 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen. Der 3. Oktober 1990 hat wenige Monate später die deutsche Einheit Wirklichkeit werden lassen.Weiterlesen