Vier Grundschulklassen

Charlotte Dietrich-Schule geht in ihr drittes Jahr

Ausgabe Nr. 2593

Kennenlernrunde mit Eltern und Schülerin im Kirch-/Schulhof.
Foto: Maya Isabela KIELHORN

Montag war der erste Schultag für die 36 Schüler der evangelischen Charlotte Dietrich-Schule im Hermannstädter Ortsteil Hammersdorf, der bisher einzigen deutschen Auslandsschule in Siebenbürgen, die nach dem Lehrplan von Baden-Württemberg arbeitet.Weiterlesen

Von Gergeschdorf nach Törnen

Zu Besuch bei unseren Ahnen / Von Irmgard Rosina BAUER

Ausgabe Nr. 2593

Die turmlose evangelische Kirche in Törnen.      
Foto: Beatrice UNGAR

Die 1956 in München geborene Irmgard Rosina Bauer, debütierte mit ihrem „Roman in dreizehneinhalb Geschichten“, wie der Untertitel lautet, „Das Leben könnte so schwer sein“ im tredition-Verlag. Bauer hat laut Eintragung des Verlags „Erziehungswissenschaften für den Lehrerberuf studiert. Diesen übt sie nie aus, weil sie früh und kurz hintereinander ihre vier Kinder bekommt. Neben der Kindererziehung hilft sie ihrem Mann, ein Delikatessengeschäft mit Weingroßhandel aufzubauen.  In späteren Jahren verdient sie ihren Lebensunterhalt als freiberufliche Werbetexterin und arbeitet in der Kommunikationsabteilung mehrerer Konzerne sowie als Redakteurin für Mitarbeiterzeitschriften. Seit 2008 führt sie Teambuilding-Maßnahmen für Unternehmen durch und ist Hochschul-Lehrbeauftragte für Teamkompetenz. Sie lebt mit ihrem zweiten Mann, der Montessori-Pädagoge ist, in München“. Im Folgenden können Sie die Eindrücke der Autorin bei ihrem letzten Besuch 2015 in Siebenbürgen lesen. Die Erzählung stellte die Autorin dankenswerterweise der Hermannstädter Zeitungzur Verfügung mit dem Hinweis: „Fast alle Namen in dem Text wurden verändert.“Weiterlesen

„Kinder sind unsere Zukunft“

Spielplatz beim Prichindelul-Waisenhaus eingeweiht

Ausgabe Nr. 2593

Gruppenbild mit Helfern, Ehrengästen und Kindern.
Foto: Werner FINK

Vergangenen Donnerstag wurde ein neuer Kinderspielplatz auf dem Gelände des Prichindelul-Waisenhauses, an der Str. Bastionului in Hermannstadt eingeweiht, wobei der Bau des Spielplatzes durch das Kinderhilfswerk  Inter-National Children Help(ICH) e. V. ermöglicht wurde. Ehrengäste waren Dieter Kindermann, ICH-Präsident, Jens Tegeler, ICH-Botschafter für Rumänien und Paraguay, der rumänische Botschafter in Deutschland Emil Hurezeanu, der auf Wunsch des Vereins die Schirmherrschaft des Projektes übernommen hatte, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und sogar die Gattin des Staatspräsidenten, Carmen Johannis. Weiterlesen

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Sieben Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien antworten auf drei Fragen

Ausgabe Nr. 2593

Unter dem Titel „Împreună-Gemeinsam“ sind noch bis zum 6. Oktober Werke der Künstlerinnen Andreea Floreanu, Cristina Gagiu, Wiebke Herrmann, Ulrike Hischke, Oana Ionel, Agnes Mattis-Teutsch und Ingrid Weissman am Flughafen Hermannstadt und im Kunsthaus 7B in Michelsberg zu sehen. Das Gemeinschaftsprojekt des Konsulates der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, des Flughafens Hermannstadt und des Kunsthaus 7B in Michelsberg wird am 6. Oktober, 16 Uhr im Kunsthaus 7B mit einer Finissage abgeschlossen. Im Vorfeld stellte HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r den sieben Künstlerinnen drei Fragen: 1. Inwiefern entsprach der Titel Împreună – Gemeinsam“ Ihren Erwartungen an diese Ausstellung?; 2. Was bedeutet für Sie die Zusammenarbeit zwischen Künstlern/Künstlerinnen?; 3. Würden Sie die Aussage des Galeristen Thomas Emmerling unterschreiben?„Die Gesellschaft verändert sich, weil junge Frauen etwas dafür tun.“

Hier die Antworten:

 

Wiebke Hermann:

Auf die Fragen 1 und 2 würde ich geschlossen antworten, da sie für mich zusammengehören:  Zusammenarbeit unter Künstlern ist nichts Ungewöhnliches. Von Beginn des Studiums an, lernt man, das gerade bei Ausstellungen Teamwork gefragt ist. Am Anfang der Künstlerkarriere stehen weitaus mehr Gruppenausstellungen als Soloshows. Die gemeinsame Planung, Finanzierung, Kuration, Hängung und Aufsicht einer Ausstellung ist dem/der selbstständigen KünstlerIn sehr bekannt. Man lernt zu kommunizieren, zuzuhören, Kompromisse zu schließen und den Prozess der gemeinsamen Entwicklung zu genießen. Vor allem bei der Hängung einer Ausstellung spielt das gemeinsame Sehen und Probieren eine entscheidende Rolle.Weiterlesen

„Nachhaltige Entwicklung und Smart-Region“

20 Jahre Deutscher Wirtschaftsklub Siebenbürgen gefeiert

Ausgabe Nr. 2593

Die diesjährige „Weinkönigin“ heißt Corina Teacă (Bildmitte) und ist Schülerin der 12. Klasse an der Brukenthalschule in Hermannstadt. Zur Wahl gratulierten DWS-Vorsitzender Harald Friedrich und DWS-Vorstandsmitglied Ludger Wolf.                                          
Foto: Werner FINK

Vergangenen Samstag wurde im Rahmen des Weinfestes des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) zugleich auch 20 Jahre erfolgreiches Bestehen gefeiert. Als Veranstaltungsort wurde dieses Mal die ehemalige Brukenthalsche Sommerresidenz in Freck/Avrig gewählt, die sich als ein angemessenerer Rahmen herausstellte. Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2593


„Verfassungswidrig und absurd“

Bukarest.– Das Aufheben der Eilverordnung Nr. 9/2018 forderte der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț von Premierministerin Viorica Vasilica Dăncilă öffentlich in einer politischen Erklärung am Mittwoch im Parlament.  In Artikel 1, Abs. 17 der oben genannten Eilverordnung wurde nämlich verankert, dass der Rumänisch-Unterricht in den Grundschulklassen mit Unterricht in Minderheitensprachen nur noch von anderen als den diese Klassen führenden Lehrern gegeben werden darf, die für diesen Unterricht eine Hochschulausbildung haben müssen. MdP Ganț wies darauf hin, dass der Passus verfassungswidrig ist, da er dem Prinzip der Nicht-Diskriminierung auf ethnischer Grundlage widerspricht, weil die Regelung nur in den Klassen in Sprachen nationaler Minderheiten angewendet wird. Auch sei die Verfügung illegal, da sie die in diesen Klassen unterrichtenden Lehrer daran hindert, alle Fächer des Rahmenprogramms zu geben, wofür sie wissenschaftlich und methodisch ausgebildet worden sind. Alle Grundschullehrer haben die „Methodik des Unterrichts der rumänischen Sprache und Literatur in der Grundschule“ gelernt, was in den Diplomen und Matrikelblättern belegt ist. Auch legen sie bei den unterschiedlichen Lehramtsprüfungen stets neben den Examen in Muttersprache auch eine Prüfung in rumänischer Sprache ab und haben dabei dieselben Themen wie die Kandidaten der rumänischen Abteilung.

Ganț betrachtet die Verfügung der Eilverordnung auch didaktisch als groben Fehler, da jene, die dafür ausgebildet worden sind, die rumänische Sprache und Literatur in der Grundschule zu geben, durch Fachlehrer ersetzt werden, die für den Gymnasial- und Lyzealunterricht ausgebildet wurden.

MdP Ganț sprach am Schluss seiner Erklärung die Überzeugung aus, dass alle Lehrer, die in den Grundschulklassen in den deutschen Abteilungen unterrichten, nicht bloß über die nötige Qualifizierung verfügen, den Rumänisch-Unterricht zu geben, sondern auch die rumänische Sprache auf dem dazu geforderten Niveau beherrschen. (HB)Weiterlesen

Keramik, Kupferkessel und Kuchen

Zum 52. Hermannstädter Töpfermarkt gesellten sich Roma- und „Centrum“-Markt

Ausgabe Nr. 2592

Der Große Ring gehörte am Wochenende den Töpfern, den Käufern blieb die Qual der Wahl.          Foto: Fred NUSS

Am Großen Ring hat am vergangenen Wochenende die 52. Auflage des Hermannstädter Töpfermarktes stattgefunden, der traditionell immer am ersten Wochenende im September veranstaltet wird. Auch dieses Jahr fand zeitgleich auf dem Kleinen Ring der Romamarkt statt, was inzwischen auch fast eine Tradition geworden ist.Weiterlesen

Ein Leben für die Gemeinde

Zu Gast bei der ehemaligen Vorsitzenden des Neppendorfer Ortsforums

Ausgabe Nr. 2592

Elisabeth Rosenauer (rechts) mit Helmut Leonbacher.
Foto: Renate KÖBER

Als ich in den frühen Morgenstunden des letzten Julitages in der Secerătoarelor Straße 48 bei Frau Elisabeth Rosenauer klingelte, war sie schon lange wach. Die sehr rüstige Seniorin hatte eine kleine Gehhilfe dabei, um mir zu öffnen und Einlass gewähren. Wir hatten uns nämlich abgesprochen, dass ich sie besuchen werde, um die nötigen Informationen für einen Beitrag in der Hermannstädter Zeitung zu erhalten. Ich muss gestehen, dass ich noch kaum eine so geistig fitte Frau in diesem recht hohen Alter angetroffen habe. Auch Haus und Hof wirken gepflegt und gut erhalten. Frau Rosenauer genießt seither voll meinen Respekt und meine Hochachtung. Weiterlesen