Neuerungen schrittweise umsetzen

Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter zum DFDH-Vorsitzenden gewählt

Ausgabe Nr. 2571

Der neugewählte DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen.                
Foto: Aurelia BRECHT

„Hans Klein hat schon vor der Wende im Sinne des Forums gedacht, als es das Forum noch gar nicht gab“, sagte Kreisrat Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums in seiner kurzen Ansprache zur Abdankung des langjährigen DFDH-Vorsitzenden bei der Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) am Donnerstag der Vorwoche. Seine Stärken seien gewesen, Entwicklungen vorauszusehen und Personen zu finden, die bestimmte Aufgaben erfüllen können.Weiterlesen

Ein Künstler für alle

Hans Hermanns Graphik aus sechs Jahrzehnten

Ausgabe Nr. 2571

Die Vernissage war sehr gut besucht.                          
Foto: Fred NUSS

Es war ein Wiedersehen, auf das sich sehr viele Alt-Hermannstädter gefreut hatten. Ein Wiedersehen mit der Kunst Hans Hermanns, dem bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Maler und Graphiker des letzten Jahrhunderts. Insgesamt 104 Graphiken können zur Zeit in der Ausstellung „Hans Hermann (1885-1980) – Ein Wiedersehen. Graphik aus sechs Jahrzehnten“ im Kultur- und Begegnungszentrum „Friedrich Teutsch“ bewundert werden. Zur Vernissage am Mittwoch, dem 14. März, waren sowohl Kunstliebhaber zugegen, als auch Familienmitglieder und Hermannstädter, die den Maler persönlich gekannt und geschätzt hatten.   Weiterlesen

Beliebter Pfarrer und großherziger Mensch

Werner Knall ist tot

Ausgabe Nr. 2571

Werner Knall (1934-2018)
Foto: privat

Am 14. März 2018 ist Pfarrer Werner Knall im Alter von 84 Jahren verstorben. Knall hat in seiner Kindheit und Jugendzeit in Schäßburg und Kronstadt gelebt, er studierte Theologie in Klausenburg und Hermannstadt und später auch in Freiburg und Paris. Knall war seelsorgerlich aktiv zunächst als junger Vikar im Raum Hunedoara, in kleinen sächsischen Gemeinden wie Bekokten, Gürteln, Tarteln und Zuckmanteln. Und später, nach seinem mehr als 6 Jahre dauernden Zwangsaufenthalt in den Gefängnissen und Straflagern der Securitate, war er in Afrika und zwar in Togo und zuletzt 22 Jahre bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Pfarrer der evangelischen Zachäus-Gemeinde Freiburg-Landwasser.   Weiterlesen

Interessante Sonderthemen

Band 33 der „Kärnten Dokumentation“ vorgestellt

Ausgabe Nr. 2571

Wolfgang Rehner (am Rednerpult) stellt seinen Beitrag über den verstorbenen Klagenfurter Bürgermeister Leopold Guggenberger vor, Udo Puschnig, Winfried Ziegler und Benjamin Józsa hören aufmerksam zu. (V. l. n. r.)
Foto: Laura MICU

Wir, die Rumäniendeutschen, können Lösungen anbieten, die weit über unseren kleinen Kreis hinausgehen können. Das haben wir in der Kommunalpolitik bewiesen, das haben wir in der Landespolitik bewiesen, und wenn es stimmt, dass der Brexit in die rumänische EU-Präsidentschaft fallen wird, werden wir es auch auf europäischer Ebene beweisen müssen. Wir können für ein friedliches Zusammenleben aller Völker plädieren, für die Wichtigkeit einer geeinten Gesellschaft und für eine Politik, die dem Wohle aller dient – weil wir das seit Jahrhunderten schon tun. Wir Rumäniendeutschen sind da. Hoffnungsträger? Möglicherweise. Ein Auslaufmodell? Sicher nicht!“Weiterlesen

„Das ist mein Heilungsprozess”

Valeriu Sepi wird im Brukenthalmuseum in Hermannstadt ausstellen

Ausgabe Nr. 2571

Valeriu Sepi.
Foto: privat

Der Künstler Valeriu Sepi stellt im April im Brukenthalmuseum seine Malereien und Grafiken aus, bekannt ist er allerdings nicht nur für seine visuelle Kunst, sondern auch als Musiker der legendären rumänischen Musikband Phoenix. Seit einigen Jahren wohnt der Künstler wieder in Temeswar, gelebt hat er aber über 20 Jahre u. a. in Singapur, Nepal, Laos, Brasilien und Australien, und überall wurde er von einem Kindheitstrauma verfolgt, das er in dieser Ausstellung vorstellt, um sich davon zu befreien: Die Zerstörung seines Traums durch die Kommunisten. Weiterlesen

Industrie 4.0 – „es ist machbar“

Initiative duale Berufsausbildung und Konzept Industrie 4.0 in Mühlbach vorgestellt

Ausgabe Nr. 2571

Werner Braun (links außen) bei seiner Präsentation.                                                      
Foto: Werner FINK

Am 6. März hatte der Mühlbacher Bürgermeister Dorin Nistor zu einer Konferenz eingeladen, in deren Rahmen er die Initiative zur Entwicklung des dualen Berufsbildungssystems in Mühlbach präsentierte. Eingeladen war u. a. auch Werner Braun, der Vorsitzende des Deutschen Wirtschaftsclubs Kronstadt, um die duale Berufsschule Kronstadt als Erfolgsbeispiel vorzustellen aber auch die vierte Industrierevolution „Industrie 4.0“, ein Konzept das auf Digitalisierung basiert und mit dessen Implementierung Unternehmen scheinbar früher oder später rechnen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dabei waren auch Hans Erich Tischler, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt sowie Birgit Schliewenz, Beauftragte für die Partnerschaft zwischen dem Land Brandenburg und der Entwicklungsregion Mitte.Weiterlesen

Glitzertattoos, Dichtung und Holzhammer

Gelungenes drittes Treffen der jungen Siebenbürger in Freck/Avrig

Ausgabe Nr. 2571

Andrea Rost begrüßt die Gäste (im Hintergrund zwei vom Trio Saxones: Dechant Dietrich Galter und Pfarrer Alfred Dahinten.
Foto: Michael MUNDT

Auch dieses Jahr fand das Treffen der jungen Siebenbürger statt. In der Orangerie der ehemaligen Brukenthalschen Sommeresidenz trafen sich Jung und Alt, um zusammen zu feiern, neue Bekanntschaften zu schließen und den Tag miteinander zu verbringen. Organisiert wurde die Veranstaltung von dem „Deutschen Jugendverein Siebenbürgen“ und dem Siebenbürgenforum.Weiterlesen