Mit Handpuppen zu Toleranz erziehen

Aus Lateinamerika auf Welttournee und in Hermannstadt zu Gast

 Ausgabe Nr. 2575

Laura Mac Laughlin und Enrique Crohare begeisterten die Kinder. Foto: Cynthia PINTER

„Clotts Abenteuer“ hieß das Puppentheaterstück, das vergangenen Dienstag, dem 17. April, im Gong-Theater für Kinder und Jugendliche zu Gast war. Gleich zwei Vorstellungen boten die beiden Künstler Laura Mac Laughlin aus Argentinien und Enrique Crohare aus Chile, von der Kompanie „Arriba las Hu! Manos“, die sich zusammen seit August 2017 auf einer Welttournee befinden. Mit ihrer den Kindern dieser Welt gewidmeten Vorführung möchten sie zu Toleranz und Verständnis gegenüber dem Anderssein animieren. Weiterlesen

Verbotene Liebe und Verrat

Rumänische Premiere mit Arthur Millers „Ein Blick von der Brücke“ am RST Ausgabe Nr. 2574

Der Zweiakter „Vedere de pe pod“ (Ein Blick von der Brücke) von Arthur Miller (Regie Eugen Jebeleanu) ist das neueste Stück im Repertoire des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters. Unser Bild: Szenenfoto mit Andrei Gîlcescu, Simona Negrilă, Ciprian Scurtea, Viorel Rață, Cendana Trifan, Cristian Timbuș und Vlad Robaș (v. l. n. r.).
Foto: Cynthia PINTER

Flucht, Migration und Integration sind immer aktuelle Themen. So auch im neuesten Theaterstück am Radu Stanca-Nationaltheater, einer Adaption des Zweiakters von Arthur Miller „Ein Blick von der Brücke“ (Originaltitel: A View from the Bridge, 1955), das in der rumänischer Fassung „Vedere de pe pod“ heißt. Die Vorpremiere fand am Freitag, dem 13. April, die Premiere einen Tag später, am 14. April, statt. Regie führte der in Frankreich lebende Temeswarer Eugen Jebeleanu, der für Hermannstädter Theatergänger kein unbekannter Regisseur ist. 2016 inszenierte er am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche „Alice“ von Lewis Carroll in der Adaption von Yann Verburgh und 2017 am Radu Stanca-Nationaltheater sein eigenes Stück, „Familii“. Weiterlesen

„Schöne Abwechslung“

Improvisationstheater-Workshop in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2574

Gruppenbild mit Workshopleiterinnen und Teilnehmenden (vl. n. r.): obere Reihe: Franziska Fiedler, Helene Guib, Aaron Cotaru, Simon Tartler, Elena Frățilă; mittlere Reihe: Christine Wally, Paula Dörr, Jacqueline Guist, Maria Junesch; untere Reihe: Ecaterina Ioniță, Ioana Jeler, Franek Bethge, Noah Cotaru, Arminius Kaiser.                               
Foto: Rebecca KOLBE

„Halbe Schnitzel“ und „Ganze Schnitzel“ lauteten die Gruppennamen der jüngeren und älteren Kinder, die am Improvisationstheater-Workshop teilnahmen, das am vergangenen Wochenende Franziska Fiedler und Christine Wally, zwei Grundschulpädagogikstudentinnen der Lucian Blaga-Universität in Holzmengen leiteten. Weiterlesen

Roboter-Menschen und Mensch-Roboter

Erstes Science Fiction-Theaterstück hatte in Hermannstadt Premiere

Ausgabe Nr. 2569

Mit „R.U.R. (Rossum’s Universal Robots)“ von Karel Čapek in der Regie von Vlad Cristache brachte die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters am Freitag die zweite Premiere der Spielzeit auf die Bühne. Unser Bild: Szenenfoto mit Daniel Plier, Anca Cipariu und Daniel Bucher (v. l. n. r.). Foto: Cynthia PINTER

Jeder kennt das Wort „Roboter“, doch kaum jemand weiß, woher es kommt. Das Wort „Roboter“ (oder robot, in der ursprünglichen tschechischen Form) gelangte aus dem 1920 erschienenen Drama „R.U.R. – Rossum’s Universal Robots“ des tschechischen Schriftstellers Karel Čapek in den Sprachgebrauch vieler Länder. Das eben erwähnte Theaterstück wurde nun in deutscher Sprache am vergangenen Freitag auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt in Premiere aufgeführt. Regie führte Vlad Cristache, Hauptprotagonisten waren Schauspieler/innen der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Theaters, in den Nebenrollen waren Studentinnen und Studenten des ersten Jahrgangs der Schauspielfakultät der Lucian Blaga-Universität zu sehen.Weiterlesen

Ein Glanzstück aller Sinne

Ibsens „Hedda Gabler“ ist die neueste Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater

Ausgabe Nr.2568

Mit Ibsens „Hedda Gabler“, in der Regie von Botond Nagy, brachte das Radu Stanca-Nationaltheater Hermannstadt letzte Woche die neueste Premiere der Spielzeit heraus. Unser Bild:  Szenenbild mit Ofelia Popii und Ciprian Scurtea.
Foto: Cynthia PINTER

Die Vorpremiere des Dramas „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen in Hermannstadt, am 21. Februar, vor einem zahlreichen Publikum war eine Tour de Force, eine Glanzleistung der Kinematografie. Die Premiere des Stücks am Donnerstag, 22. Februar, brachte Regisseur Botond Nagy (Assistent: Sanda Anastasov) einen verdienten Applaus.Weiterlesen

Die Erinnerung bleibt

Beatrice Gutt ist tot

Ausgabe Nr.2568

Beatrice Gutt mit Emmerich Schäffer in Martin Walsers „Die Zimmerschlacht“ in der Regie von Hanns Schuschnig am Deutschen Staatstheater Hermannstadt (Landespremiere am 25. April 1973).
Foto: Horst BUCHFELNER

Die Schauspielerin Beatrice Schuschnig, geborene Gutt, langjähriges Mitglied der Deutschen Bühnen Hermannstadt und Temeswar ist am 2. Februar d. J. in Altusried im Allgäu gestorben. Weiterlesen

Von Toleranz und Mitgefühl

Die erste Premiere des Jahres am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche

Ausgabe Nr. 2565

Szenenfoto mit Raluca Pavel, Lucia Barbu, Alexandra Ioana Şerban und Eleonora Coșuleț (v. l. n. r.).                                  
Foto: Cynthia PINTER

„Unsere Geschichte beginnt irgendwann um das Jahr 1938, in einer der ersten gemischten Schulen, irgendwo am Rande der Stadt Chicago“. Wanda ist mit ihrer Familie aus Polen hierher gezogen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Wanda trägt in der Schule jeden Tag dasselbe fadenscheinige blaue Kleid obwohl sie sagt, dass sie zu Hause in ihrem Schrank hundert wunderschöne Kleider hat. Die anderen Kinder in ihrer Klasse glauben ihr das natürlich nicht, und als Peggy anfängt, Wanda deswegen tagtäglich zu hänseln, machen alle mit. Der Roman „Die hundert Kleider“ von Eleanor Estes wurde als Theaterstück unter dem Titel „Wanda“ von Radu Apostol am Gong-Theater inszeniert. Die Premiere hat am 30. Januar stattgefunden.Weiterlesen