Neuer Botschafter Hermannstadts

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Der neue „Botschafter Hermannstadts“, Baufirmenchef Mircea Bulboacă (links) nahm am Donnerstag der Vorwoche die Insignien dieses Titels von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor entgegen. Den Titel vergibt seit geraumer Zeit der Hermannstädter Verschönerungsverein (AIOS) an Persönlichkeiten, die sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen.

Foto: Silvana ARMAT

 

Georg Scherg in Hermannstadt

Hundert Jahre seit der Geburt des Schriftstellers und Literaturprofessors
Ausgabe Nr. 2513
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Noch bevor Georg Scherg (*19. Januar 1917, Kronstadt/ Braşov, †20. Dezember 2002, Bodels-hausen bei Tübingen) für zwei Jahrzehnte in Hermann-stadt ansässig wurde, um hier als Lehrkraft und Literat zu wirken (1970-1990), hatte er sich in dieser Ortschaft wiederholt aufgehalten. Bereits in jungen Jahren war er hier mit gleichaltrigen Gymnasiasten und auch anderen Stadtbewohnern zusammengekommen, so mit Angehörigen der deutsch-französischen Familie Coulin. Marie Coulin, die Mutter dreier Söhne, die etwa derselben Altersklasse wie Georg Scherg angehörten, berichtete mir – es muss in den 1950er, 1960er Jahren gewesen sein -, sie habe den Schorsch gekannt, er habe sich wiederholt auch in ihrer Wohnung aufgehalten. Geblieben ist in meiner Erinnerung, der Junge sei anspruchsvoll gewesen und habe den Eindruck eines recht verwöhnten Burschen hinterlassen.
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„Fragen, viele, viele Fragen“

Aus aktuellem Anlass gelesen: Georg Schergs „Der Mantel des Darius“
Ausgabe Nr. 2513
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Mit „Der Mantel des Darius“ wagte der Schriftsteller Georg Scherg, zum ersten Mal Experimente mit den Mitteln moderner Prosa. Heute ist das Buch in den meisten Läden vergriffen. Schade, denn das Experiment ist Scherg geglückt und seine Ergebnisse sind auch fast fünfzig Jahre nach dem Erscheinen des Buches noch von Bedeutung.

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Eine großartige Erinnerungsarbeit

Hedwig Brenners „Jüdische Frauen in Musik und Tanz“
Ausgabe Nr. 2513
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Alle kennen sie, die in Czernowitz geborene, in Ploiești im Erdölgebiet drei Jahrzehnte beheimatete, seit 32 Jahren in Haifa, der „dritten Heimat“, in der Silver Street, Lebende und Schreibende. Neugierig war sie schon als Kind, neugierig und wissbegierig ist sie noch immer, selbst mit achtundneunzig Jahren! Nun, wer ist sie? Ja, natürlich Hedwig Brenner, auf niemand anderen könnten diese kurzen, knappen Worte zutreffen. Noch im Alter wurde sie Lexikographin und Schriftstellerin. In der Stadt der jüdischen deutschsprachigen Lyrik, der unterschiedlichen Ethnien, die bis 1918 zur Donaumonarchie gehörte, wurde sie geboren, ging dort zur Schule. Die deutsche Sprache ist ihre Muttersprache, die ihr bis heute geblieben ist, drei andere Sprachen kamen in der Schule und in den Jahren der politischen Wandlungen hinzu, Hebräisch hebt sie sich fürs nächste Leben auf, verspricht sie.

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„Immer glaubwürdig“

Altbundespräsident Roman Herzog ist tot
Ausgabe Nr. 2512
3-roman-herzog1995Er war eine markante Persönlichkeit, die das Selbstverständnis Deutschlands und das Miteinander in unserer Gesellschaft geprägt und gestaltet hat“. Mit diesen Worten würdigt der  amtierende Bundespräsident Joachim Gauck den früheren Bundespräsidenten Roman Herzog, der am Dienstag, dem 10. Januar d. J., gestorben ist. Der 1934 im bayerischen Landshut geborene Roman Herzog war promovierter Jurist. 1970 wurde er Mitglied der CDU und war als solcher in der Landespolitik tätig, bis er 1983 zum Bundesverfassungsrichter berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis 1994 inne. Von 1994 bis 1999 war er der siebte Präsident der Bundesrepublik Deutschland.

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„Guten Wünschen Raum geben“

Neujahrsempfang von Bischof Reinhart Guib im Bischofspalais
Ausgabe Nr. 2512
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„Aus gutem Grund evangelisch in Rumänien“ lautet das Motto des Evangelischen Kirchentages, der am 30. September d. J. in Kronstadt, der Wiege der Reformation in Siebenbürgen, stattfinden wird. Der Frage, was es heute bedeutet, evangelisch zu sein, geht der Jahreskalender der Evangelischen Landeskirche A. B. in Rumänien nach. Einen Vorgeschmack auf den Kalender boten Vertreter der Gemeindeverbände zum Abschluss des Neujahrsempfangs, zu dem Bischof Reinhart Guib am Dienstag in den Bischofspalais eingeladen hatte.  Weiterlesen