Garfield unter dem Messer

Ausgabe Nr. 2434
 

Neues Narkosegerät lässt Tierarztherz hüpfen

Eine knappe halbe Stunde dauern die Vorbereitungen für die Katzen-OP, die der Tierarzt Dr. Nicolae Coldea durchführen wird. Zig sterile Packungen jeder Größe werden vorbereitet, dann kann es losgehen. Der orangefarbene Kater, der für diese OP aus Karlsburg/Alba Iulia gebracht wurde, hat Glück im Unglück: Er ist einer der ersten Kunden, bei denen der Arzt sein neues Narkosegerät einsetzt, das er besonders bei den schwierigen und langen OPs benutzen will. Ich denke, das ist das erste Inhalationsnarkosegerät in Hermannstadt, das auch für die künstliche Beatmung zuständig ist, so Dr. Nicolae Coldea.

 

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„…mit eisernem Willen sich selbst geformt“

Ausgabe Nr. 2427
 

Zum 100. Todestag des Bischofs Friedrich Müller I.

 

 

Am 25. April 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, starb Altbischof D. Dr. Friedrich Müller, doch hing sein Tod keineswegs mit dem Krieg zusammen: er war schon neun Jahre vor seinem Tod auf eigenes Ansuchen hin wegen hochgradiger Schwerhörigkeit emeritiert worden. Weshalb uns das nach 100 Jahren noch interessiert? Zunächst, weil er im Urteil seiner Zeitgenossen eine ungewöhnliche Persönlichkeit war; dann aber auch, weil er im Schatten seines berühmten Vorgängers und seines gleichfalls berühmten Nachfolgers vielfach übersehen wurde. Repräsentation war nicht seine Stärke und deshalb wurde er auch bald vergessen. Dazu kommt, dass er immer wieder mit dem späteren Bischof gleichen  Namens verwechselt wird, den wir zur Unterscheidung Friedrich Müller II. zu nennen pflegen und der mit Friedrich Müller I. nicht anverwandt war.

   Bei der Beerdigung des Altbischofs Friedrich Müller erklangen aus dem Mund seines Amtsnachfolgers Friedrich Teutsch die Worte: „Wie hat er mit eisernem Willen sich selbst geformt, … die Kleinmütigen gestärkt, den Zagenden Mut eingeflößt… Ein Abglanz der ewigen Liebe glühte in seinem Herzen, das nicht nur für die Seinen schlug…“. Aber der Sprecher ließ auch durchblicken, dass diese Liebe „nicht jedem sichtbar entgegen trat.“ Müllers Art galt vielmehr als schroff. Nur wer länger mit ihm zusammengearbeitet hatte, erkannte, dass in seinem Inneren ein Kern lebendiger Nächstenliebe glühte. Wir fragen: Wer war dieser einzigartige und gelegentlich fast sonderbare Mensch?

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„Minderheiten bereichern die Mehrheit“

Ausgabe Nr. 2421
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Dr. Frank-Walter Steinmeier hielt Festrede beim 25. Gründungsjubiläum des DFDR

 

Die Fotografien und Modelle geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Minderheit hier im Lande, in Ihre Geschichte. Was beim Betrachten der wunderbaren  Zeugnisse Ihres Zusammenlebens ganz deutlich wird, ist vor allem eins: Minderheiten bereichern die Mehrheit, Sie bereichern mit ihrer Kultur und ihren Traditionen die rumänische Gesellschaft".

 

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Von Belgrad bis Fogarasch

Ausgabe Nr. 2418
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Martin Braune war zum 112. Mal in Rumänien

 

Wenn es noch eines Beweises dafür bedurfte, dass der inzwischen in den Ruhestand getretene Martin Braune seiner eigenen Einschätzung nach an einem „untherapierbarem Helfersyndrom" leide, so ist dieser vor kurzem erbracht worden. Der für die Osteuropahilfe der von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel bei Bielefeld zuständige und kompetente Diakon war am Wochenende wieder einmal in Hermannstadt. Zum 112. Mal übrigens.

 Martin Braune und seine Gattin Johanna Braune, die seinerzeit die vom Diakonischen Werk der EKD für die zukünftigen Mitarbeiterinnen des „Dr. Carl Wolff"-Altenheims in Hermannstadt angebotenenen Altenpflegekurse geleitet hat sowie zwei Erzieherinnen vom Verband evangelischer Kirchengemeinden Brackwede waren mit zwei VW-Kleinbussen aus Bielefeld losgefahren, um zunächst einen christlichen Kindergarten in Belgrad mit Sach- und Geldspenden zu beliefern.

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„An Ort und Stelle zu sein“

Ausgabe Nr. 2417
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Gespräch mit der Vizebürgermeisterin ad interim Corina Bokor

 

Die DFDR-Stadträtin Corina Bokor wurde vom Hermannstädter Stadtrat am 18. Dezember 2014 zur Vizebürgermeisterin ad interim gewählt, nachdem am 2. Dezember 2014 die damalige Vizebürgermeisterin Astrid Fodor zur Bürgermeisterin ad interim gewählt worden war. Mehr über die Neue im Leitungsteam der Hermannstädter Stadtverwaltung erfahren Sie in dem nachstehenden Interview, das Corina Bokor der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r gewährt hat.

 

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„Hier kann der Geist von heute wehen“

Ausgabe Nr. 2416
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Gespräch mit Jean-Baptiste Joly, Leiter der Akademie Schloss Solitude

 

Das Schloss Solitude bei Stuttgart auf einem Hügel mit Blick auf die ehemalige Residenzstadt Ludwigsburg,  das barocke weiße Schloss, empfing mich mit sonnigem Lächeln. Der  Württembergische Herzog Carl Eugen ließ es 1769 erbauen. Die Hohe Karlsschule des mächtigen Herzogs zog ein und Friedrich Schiller besuchte sie freudlos. Dichter wollte er  werden, nicht Medicus. Die Eltern des Bundespräsidenten Richard von Weiszäcker liegen auf dem kleinen Friedhof begraben und Fritz von Graevenitz, arbeitete hier oben auf der Höhe bis 1952 in seinem Atelier als Bildhauer.

1989 wurde die Akademie Schloss Solitude an diesem historischen Ort gegründet und Jean-Baptiste Joly, der einstige Leiter des Französischen Instituts in Stuttgart, übernahm die Direktion. Die rumänischen Schriftsteller Mircea Cărtărescu und Nora Iuga waren u. a. hier Stipendiaten. Mit Jean Baptiste Joly sprach die Berliner HZ-Mitarbeiterin Christel W o l l m a n n-F i e d l er.

 

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„Viel Glück und viel Segen!“

Ausgabe Nr. 2416
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Ursula und Kurt Philippi offiziell in den Ruhestand verabschiedet

 

Ein voller Spiegelsaal, Musik und festliche Stimmung – am 29. Januar verabschiedeten das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) und die Hermannstädter evangelische Kirchengemeinde die beiden Musiker Ursula Philippi und Kurt Philippi offiziell in den Ruhestand.

 

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Stets über den eigenen Tellerrand geblickt

Ausgabe Nr. 2414
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Hohe bundesdeutsche Auszeichnung für den DFDR-Landesvorsitzenden

 

Es freue ihn besonders, dass seine erste Amtshandlung die Übergabe der Urkunde und der Insignien für das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstsordens der Bundesrepublik Deutschland an den DFDR-Landesvorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr sei, sagte der Deutsche Botschafter Werner Hans Lauk am Montagabend im Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt.

 Zu der Feierstunde erschienen waren DFDR-Vertreter aus allen Regionen Rumäniens, dazu Kollegen und Freunde des Geehrten sowie aus Anlass einer Konferenz in Hermannstadt MdB Dr. Christoph Bergner und der rumänische Bildungsminister Sorin Câmpean.Weiterlesen