Sie stellt sich jeder Herausforderung

Ausgabe Nr. 2451
 

Die Autorin und Übersetzerin Nora Iuga erhielt das Bundesverdienstkreuz

 

„Bis heute stellen Sie sich, verehrte Frau Iuga, jeder Herausforderung. Trotz des achtjährigen Publikationsverbotes ab 1970 haben Sie ihr schöpferisches Wirken nicht unterbunden sondern stets weiter geschrieben und sich für die Literatur und freie Meinungsäußerung eingesetzt. Mit Ihrem außerordentlichen Einsatz als Sprach-, Kultur-und Literaturvermittlerin und Ihrem ständigen Engagement für die Rezeption deutscher Literatur in Rumänien haben Sie sich nachhaltig um das deutsch-rumänische Verhältnis verdient gemacht. Ich möchte Ihnen daher namens der Bundesrepublik Deutschland sehr herzlich danken." Mit diesen Worten schloss  Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, seine Laudatio anlässlich der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Eleonora Almosnino, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Nora Iuga, am 30. September 2015 in Bukarest.Weiterlesen

„Es ist etwas in Bewegung gekommen“

Ausgabe Nr. 2447
 

Baden-Württemberger Delegationen zu Gast in Hermannstadt


 

Knapp eine Woche nach der am 13. Juni diesen Jahres erfolgten Gründung des Verbands der Honorarkonsuln in Rumänien stand Helmut W. Schweimler, der Generalsekretär der Vereinigung des Konsularkorps Baden-Württemberg, auf der Matte bei seinem Amtskollegen Andreas Huber in Hermannstadt, der zum Präsidenten des Verbands gewählt worden war. Und knapp drei Monate später, genau an den ersten beiden Tagen dieser Woche, besuchte eine Delegation dieser Vereinigung  Hermannstadt, auf Einladung des österreichischen Honorarkonsuls Andreas Huber. Ein Zeichen, dass die Baden-Württemberger nicht lange fackeln, wenn es darum geht, Beziehungen zu knüpfen und Kooperationen anzubahnen. 

„Eine zupackende, kraftvolle Persönlichkeit“

Ausgabe Nr. 2447
 

Der Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig ist tot


Am 28. August 2015 verstarb nach kurzer und heftiger, aber tapfer ertragener Krankheit in Bamberg der bekannte aus Hermannstadt stammende Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig im Alter von 82 Jahren. Die Trauerfeier – gestaltet in beeindruckender Weise von der Gemeindepfarrerin Anette Simojoki – fand am 3. September in der Bamberger Erlöserkirche vor einer großen Trauergemeinde statt. Im Namen des Freundeskreises fand Jürgen Schuster bewegende Dankesworte. Christina Reckerth dankte im Namen der Kreisgruppe für Szaunigs stets beherzten Einsatz für siebenbürgische Belange und Franz Metz, der GDMSE-Vorsitzende (Gesellschaft für deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa) erinnerte an das langjährige, vielfältige Wirken des Verstobenen in diversen siebenbürgischen Arbeitskreisen und Musikverbänden. Sein langjähriges Engagement für die Durchführung des Hermannstädter Carl-Filtsch-Wettbewerbes, dessen Mitinitiator er war, hob er als Krönung seines Lebenswerkes hervor. Dagmar Zink, die literarische Partnerin des poetisch-musikalischen Künstlerdous Szaunig-Dusil und verlässliche Stütze seiner letzten Jahre beschloss die Trauerfeier mit bewegenden Worten und einem tief beeindruckenden Gedicht. Wir geben beides im Anschluss an die Abschiedsworte von Szaunigs langem Weggefährten, dem Heidelberger Musikprofessor Heinz Acker, wieder.


Ricky war hier

Ausgabe Nr. 2446
 

Der beliebte Hermannstädter Sänger und Entertainer Ricky Dandel erwies sich beim Proetnica-Festival in Schäßburg am als Publikumsmagnet. Unser Bild: Am Sonntag danach gewährte Ricky Dandel (rechts) der Chefredakteurin der deutschen Sendung im Rumänischen Fernsehen, Christel Ungar-Țopescu, ein Interview, das in der AKZENTE-Sendung am Donnerstag, dem 10. September, ab 15.30 Uhr, ausgestrahlt wird.                 Foto: Beatrice UNGAR

Hochmeister in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2445
 

Genealoge Christian Weiss hofft auf freundliche Unterstützung

 

Günter von Hochmeister hat unter dem Titel Chronik von Hochmeister-Krafft. Siebenbürgisch-sächsische Familien im Wandel der Zeiten. 1664–2000“ seine Forschungen zu den nobilitierten Hochmeister veröffentlicht. Demnach wanderten Träger des Namens Hochmeister ungeadelt aus Schönberg im 17. Jahrhundert nach Hermannstadt ein. In dem derzeit auf Grund von Familienbüchern und Matrikeln erstellten Ortsfamilienbuch von Schönberg, erstellt von Michael Schneider, Mainz, findet sich der Name jedoch nicht, obgleich die Daten bis 1625 zurückgehen, allerdings erst von 1650 herwärts gehäufter vorliegen. Fritz Keintzel-Schön führt in „Die siebenbürgisch-sächsischen Familiennamen“ (Böhlau Köln Wien 1976) HOCHMEISTER nur als Hermannstädter Familiennamen, erklärt ihn aus Jägerei abgeleitet und zwar Abrichter der Habichte, wobei er sich auf K. Linnartz „Unsere Familiennamen“ (Bonn Berlin 1940) beruft.Weiterlesen

Der älteste Oberösterreicher stammte aus Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2442
 

Industriepionier Günter Fronius ist tot

 

Der gebürtige Hermannstädter Günter Fronius, bedeutender Wirtschaftskapitän und langjähriger Förderer der Gemeinschaft ausgewanderter Siebenbürger Sachsen in Österreich, ist am 21. Juli 2015 in Pettenbach in seiner oberösterreichischen Wahlheimat verstorben. Kommerzialrat Fronius war zum Zeitpunkt seines Todes mit 107 Jahren der älteste Einwohner Oberösterreichs, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) berichtet.

 

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Dichter unter sich

Ausgabe Nr. 2441
 

Streiflichter vom Artgothica-Poesiefestival

 

Am vergangenen Wochenende schwebten Verse in der Luft und die Stadt bekam den Duft der faszinierenden Dichterwelt zu spüren. Anlass war das Internationale Poesiefestival Artgothica.

Dichter, Vertreter literarischer Zeitschriften oder Liebhaber der Poesie aus Rumänien, Deutschland oder Israel, bestritten bzw. besuchten die Lesungen im Hof des Landeskirchlichen Schülerwohnheims und im Spiegelsaal des Deutschen Forums, wo Gedichte für jeden Geschmack zu hören waren, vom klassischen Endreim bis zu postmodernen Texten.

 

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