Eine reisende Leckerei

Konditorin Ruth auf Tippelei
Ausgabe Nr. 2544

 

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Dieser Tage sieht man die fleißigen Handwerksgesellen in der Sonne arbeiten. Im Zuge der 11. Schauwerkstatt am Huet-Platz trotzen sie der Hitze und zeigen, was sie können. Viele verschiedene Handwerke kommen zusammen: Metall-, Holz- und Steinmetzarbeiten werden vorgeführt. Aber da gibt es doch auch noch anderes Handwerk. Weiterlesen

„Manche gehen den Jakobsweg, ich gehe den Thomasweg”

Ein Hesse auf der Suche nach seinen siebenbürgisch-sächsischen Wurzeln
Ausgabe Nr. 2543

 

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Vielleicht haben Sie sich gefragt, wer dieser Mann mit dem Grabstein auf dem Rücken war, der gegen Anfang des Monats durch die Straßen Hermannstadts lief. Wir verraten es Ihnen – über eine abenteuerliche Reise, das Finden der eigenen Wurzeln, und die nicht zu unterschätzende Bedeutung von Sport als soziales Bindemittel.

Anlässlich des 27. Sachsentreffens vor zwei Wochen fanden 15.000 im Ausland lebende Sachsen über verschiedenste Wege in ihre Heimat zurück. Manche stiegen in ein Flugzeug, andere fuhren im eigenen PKW oder mit dem Zug. Reinhold Göllner kam mit dem Fahrrad. Aus Deutschland.Weiterlesen

Viel Herzblut für Blumen

Sara Eiwendt, die Blumenhändlerin von Neppendorf
Ausgabe Nr. 2543

 

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„Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.“ Johann Wolfgang von Goethe konnte es nicht besser ausdrücken. Blumen sind die schönste Sprache der Welt. Kein Geschenk ist komplett ohne Blumen. An Mariä Himmelfahrt, am 15. August, ging es auf dem Zibinsmarkt zu, wie in einem Bienenstock. Männer und Frauen waren auf der Suche nach den schönsten Blumensträußen für ihre Verwandten und Bekannten, die an dem Tag ihren Namenstag feierten. Unzählige Blumenstände lockten mit Angeboten, doch ein einziger stach aus der Menge hervor: das Wagerl von Sara Eiwendt aus Neppendorf. Weiterlesen

Von Heimat und Apfelbäumchen

Streiflichter von der Festveranstaltung und dem Festgottesdienst
Ausgabe Nr. 2541

 

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„Unter dem Kommunismus ist für viele unserer Landsleute die Heimat zur Fremde geworden und sie haben sich eine neue Heimat gesucht – in Deutschland, in Österreich, in den USA, in Kanada, oder sonstwo. Viele sind überzeugt, diese gefunden zu haben, sie fühlen sich da wohl, sie fühlen sich geborgen, sie fühlen sich zu Hause. Auch wenn oft von der neuen und der alten Heimat gesprochen wird, so ist es mit der Heimat jedoch wie mit der Mutter: Es gibt nur eine! Man kann eine Wahlheimat haben, man kann sich da sehr gut fühlen und vollkommen integriert sein, aber daheim bleibt daheim, ob das nun in Zeiden, Fogarasch, Grossau oder Kleinschelken ist.“ So Paul-Jürgen Porr in seiner Festrede am Samstagnachmittag bei der Festveranstaltung im Thaliasaal, in deren Rahmen Grußworte gesprochen wurden und die Honterus-Medaille an Pfarrer i. R. Wolfgang Rehner überreicht wurde.Weiterlesen

In Mediasch habe ich sprechen, lieben und weinen gelernt

Gespräch mit Hansotto Drotloff von der Heimatgemeinschaft Mediasch e. V. über das Mediascher Treffen
Ausgabe Nr. 2540

 

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Den Mediaschern muss Hansotto Drotloff nicht mehr vorgestellt werden. 1953 in Mediasch geboren, von Beruf Diplom Chemiker, lebt er seit 1983 in Deutschland. Seit etwa 15 Jahren ist er in der Heimatgemeinschaft Mediasch e. V. engagiert, dort Schriftführer und Kulturreferent, Redakteur des im Jahre 2000 von Günther Schuster gegründeten „Mediascher Infoblattes“. Sein starkes Interesse an Lokalgeschichte und sein umfassendes digitales Archiv zu Geschichte und Kulturgeschichte der Stadt und seine Bemühungen, die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Mediaschern in der Diaspora und Vereinen und Institutionen im heutigen Mediasch zu entwickeln, zeichnen Hansotto Drotloff aus. Im Vorfeld des Mediascher Treffens gewährte er HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r folgendes Interview.Weiterlesen

„Mit Pflanzen ist es wie mit Menschen”

Vital und fast immer optimistisch: Biologielehrerin Marga Grau ist 85 geworden
Ausgabe Nr. 2540

 

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Viele GrundschullehrerInnen und Päda-AbsolventInnen erinnern sich auch Jahrzehnte später an die Ausflüge in der Schulzeit mit der Biolehrerin Marga Grau. Alina erinnert sich an das Biolabor und besonders an den ausgestopften Storch, Andreea an die Praktikumsstunden, als Marga Grau aus der hintersten Ecke der Klasse rief: „Der Wolf hat scharfe Zähne, Kinder” und dabei die Zähne fletschte, Delia weiß noch ganz genau, dass sie auch noch im Rentenalter wie ein Teenie Fahrrad fuhr und Cosmina – die übrigens noch immer jede ihrer Schülergeneration in den Garten der Biolehrerin bringt, weil sie so schön erklärt – erinnert sich an den kurzen Ausflug im Erlenpark um sechs Uhr morgens, als sie das Zwitschern der Vögel erkennen lernten und wie viel dabei gelacht wurde. Marga Grau ist nun 85 geworden und noch immer so energisch. Kurz vor ihrem Geburtstag führte HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u ein Gespräch mit ihr.Weiterlesen

Dem Wörterbuch treu geblieben

Der Mundartforscherin Anneliese Thudt zum 90. Geburtstag
Ausgabe Nr. 2531

 

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Die 1927 in Mühlbach geborene Mundartforscherin des Siebenbürgisch-Sächsischen, Anneliese Thudt, wird am 29. Mai 2017 neunzig Jahre alt. Nach dem Volksschulbesuch in Leschkirch (der aus Alzen stammende Vater war Rechtsanwalt in Leschkirch, die Mutter hier Lehrerin) und dem Gymnasialabschluss in Hermannstadt studierte sie zwischen 1947 und 1950 Germanistik in Klausenburg. Mit Verlegung der Germanistik nach Bukarest setzte sie hier ihr Studium fort und beendete es 1951. Nach einer kurzen Tätigkeit beim Neuen Weg, ist sie dann zwischen 1953 bis 1958 als Lehrerin tätig (zunächst Lehrerin an der Allgemeinschule in Leschkirch, und von 1956 bis 1958 vertretungsweise Deutschlehrerin an der Brukenthalschule in Hermannstadt).Weiterlesen

Klare Ansage der Unterstützung gemacht

Bayerischer Staatssekretär Johannes Hintersberger besuchte Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2530

 

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Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Arbeits- und Sozialministerium, Familie und Integration, zu dessen Zuständigkeitsbereich auch die deutsche Minderheit in Rumänien gehört, besuchte vergangene Woche u. a. Temeswar und Hermannstadt, um die deutsche Minderheit hier und das Land kennen zu lernen. In Temeswar führte er Gespräche u. a. mit MdP Ovidiu Ganţ, in Hermannstadt mit Bürgermeisterin Astrid Fodor und dem Vorsitzenden des Siebenbürgenforums (DFDS), Martin Bottesch, besuchte hier weiterhin das After-School-Projekt der Stiftung Bavaria Romania, das Altenheim und das Hospiz. Begleitet wurde er von Herta Daniel, Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, sowie Peter-Dietmar Leber, Vorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben, sowie Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Über den Besuch in Rumänien sprach mit Johannes Hintersberger HZ-Redakteur Werner Fink.

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