„Sitztanzen“ und mitsingen

Das Duo Wiener Blond“ begeisterte in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2569

Verena Doublier (links) und Sebastian Radon (rechts) auf der Bühne des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters. Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Titel „Beatboxing trifft Wienerlied” stand die Rumänien-Tournee des Duos „Wiener Blond”. Am Sonntag traten sie auf der Bühne des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters auf und boten Beatboxing vom Feinsten, indem sie Schlagzeug- und andere Perkussionsrhythmen, Instrumente imitierten und sich selbst damit begleiteten. Verena Doublier griff ab und zu zur Gitarre und Sebastian Radon bediente die Loopstation.

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Vier Widmungen im Spiegelsaal

Erstes Konzert der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez&Friends

Ausgabe Nr. 2565

Vollblutmusiker im Spiegelsaal: Makcim Fernandez-Samodaiev (am Cello) und Monica Florescu (am Klavier).                                 Foto: Beatrice UNGAR

Vier Werke, die bekannten Musikern gewidmet worden sind, brachten der Cellist Makcim Fernandez Samodaiev und seine Gattin, die Pianistin Monica Florescu im ersten Konzert der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez & Friends im Jahr 2018 am Sonntag, den 25. Januar, im voll besetzten Spiegelsaal des Deutschen Forums in Hermannstadt zu Gehör. Weiterlesen

Hörerlebnisse der besonderen Art

Streiflichter von zwei Konzerten an der Hermannstädter Staatsphilharmonie

Ausgabe Nr. 2563

Mohai Bálint (links) und Ádám Ráduly bedankten sich mit einer Zugabe beim Publikum, der Dirigent Alexandre Myrat hört aufmerksam zu.
Foto: Beatrice UNGAR

„Beethoven dagegen liebte mehr die kurzen und heftigen Generalpausen, Pausen wie Donnerhall, Pausen, die zum Appell rufen oder in den Lauf der Zeit hineinstürzen wie Felsblöcke. Die ‚Coriolan‘-Ouvertüre fängt so an, die ‚Eroica‘, die ‚Pathétique’… Auch viele der Sinfonien enden mit Paukenschlägen – wenn sie denn enden.“ So lautet der letzte Abschnitt des Beitrags „Dramatische Stille. Zur Musik gehören auch Pausen“ von Eleonore Büning, veröffentlicht in der Internationalen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung vom 23. Dezember 2017. Das Zitat nimmt gewissermaßen das Geschehen im Konzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie vom 18. Januar 2018 vorweg, dessen Höhepunkt Beethovens dritte Sinfonie war.Weiterlesen

100 Jahre in einer Stunde

Jahrhundertfeier-Konzert in der Astrabibliothek

Ausgabe Nr. 2563

Die Sopranistin Florina Mariș Hinsu und der Bariton Ștefan Ignat sangen mehrere Lieder im Duett.                                          
Foto: Beatrice UNGAR

Einen abwechslungsreichen Querschnitt durch 100 Jahre rumänischer Musik boten am Sonntagabend im Festsaal der Astrabibliothek die Sopranistin Florina Mariș Hinsu und die Pianistin Camelia Matei (Klavier) aus Großwardein/Oradea, der Bariton Ștefan Ignat, Direktor der Nationaloper Bukarest und der Hermannstädter Panflötenspieler Radu Nechifor mit seiner Band.Weiterlesen

Stimmgewaltig und expressiv

Neujahrskonzert der Hermannstädter Philharmonie

Ausgabe Nr. 2561

Der Tenor Stefan von Korch (stehend, im Vordergrund) trat zum ersten Mal auf der Bühne im Thaliasaal auf.              
Foto: Laurențiu STRĂUȚ

An drei Abenden – am 5., 6. und 7. Januar – bot die Hermannstädter Staatsphilharmonie in Partnerschaft mit dem Rotary Club Hermannstadt das diesjährige Neujahrskonzert. Es war ein Kraftakt sowohl für das Orchester als auch für die Solisten und den Dirigenten. Bei allen drei Konzerten waren die Karten ausverkauft.Weiterlesen

Ein idealistisches Unterfangen

Eine neue siebenbürgisch-sächsische Liedersammlung

Ausgabe Nr. 2561

Angelika Meltzer/Rosemarie Chrestels (Hrsg.): E Liedchen hälft ängden. Alte und neue Lieder aus Siebenbürgen. Ver lag Haus der Heimat e. V. Nürnberg 2017, 370 Seiten, ISBN 978-3-00-058197-7. Bestellungen nur über: Angelika Meltzer, Reichenberger Str. 77, D-90766 Fürth, 0049(0)911-73.56.49, melt zerangelika@web.de oder Haus der Heimat e. V. Nürnberg, Imbuschstr. 1, D-90473 Nürnberg, info@hausderheimat-nuern berg.de
Auf der Webseite www.angelika-meltzer.de stehen sämtliche Melodien als mp3 -Dateien zum Download und Anhören zur Verfügung.

Es ist kaum zu glauben: Im Zeitalter der „Musikindustrie“ mit Rock, Pop, Techno und sonstigen „boomenden Trends“, kommen zwei Damen auf die Idee, eine Anthologie siebenbürgisch-sächsischer Lieder zu erstellen! Die beiden Herausgeberinnen der Sammlung „E Liedchen hälft ängden“ (Ein Liedchen hilft immer), Angelika Meltzer und Rosemarie Chrestels, rechtfertigen dies idealistische Unterfangen im Vorwort dadurch, dass sie beabsichtigen „diese Kleinode (noch einmal) ins Bewusstsein unserer Landsleute zu holen, ’unseren’ Jugendlichen über die Lieder ihren Herkunftsdialekt und ihr siebenbürgisch-sächsisches musikalisches Erbe nahezubringen.“ Mit Fragebogen, Durchforsten von Liedersammlungen, Auswerten handschriftlich überlieferter Melodien und Sätze kam schließlich, nach dreijähriger Arbeit, das zustande, was zum heutigen Repertoire singender Siebenbürger Sachsen hüben und drüben gezählt werden könnte. Auf nahezu 350 Druckseiten begegnen uns über 300 Lieder, in vorwiegend sächsischer Mundart samt deutscher Übertragung, mit abwechselnd ein- bis vierstimmigen Vortragsmöglichkeiten. Weiterlesen

„Magnificat“: der Aufruf des Spürens

Weihnachtskonzert des Hermannstädter Bachchores

Ausgabe Nr. 2558

Das Weihnachtskonzert des Hermannstädter Bachchores mit Orchester und SolistInnen am 2. Sonntag im Advent in der evangelischen Stadtpfarrkirche war ein Genuss.
Foto: Fred NUSS

Die zweite Adventskerze brannte leuchtend auf dem großen Kranz im Chorraum, Weihnachtssterne baumelten von der Kirchendecke, die Bänke waren voll besetzt: das Weihnachtskonzert „Magnificat“ in der evangelischen Stadtpfarrkirche am 10. Dezember war eine melodische, wohltuende Reise in die Vorweihnachtszeit.Weiterlesen

Stimmungsvoll und interaktiv

Adventssingen mit den Frauenstimmen aus dem Hermannstädter Bachchor

Ausgabe Nr. 2557

Ein Adventssingen nach dem Vorbild der Nine Lessons“ aus der Tradition der anglikanischen Kirche boten die Frauenstimmen aus dem Hermannstädter Bachchor unter der Leitung der Stadtkantorin Brita Falch-Leutert zunächst am Samstagabend, in der evangelischen Kirche in Heltau, und dann am Sonntagabend, in der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche.Weiterlesen

Sibiu Jazz Competition 2017

89 junge Musiker haben teilgenommen, der große Preis ging nach Luxemburg

Ausgabe Nr. 2555

 

Die Geigenspielerin Petra Varallyay aus Ungarn war die beste Intrumentistin des diesjährigen Jazzwettbewerbs und eine der wenigen Frauen im Wettkampf. Foto: Fred NUSS

Jazz-Fans hatten am Wochenende die Qual der Wahl in Hermannstadt, denn da lief sowohl das Jazzfestival Mozaic, als auch der Internationale Jazzwettbewerb der Studenten. Der Letztere hat in Hermannstadt bereits eine jahrelange Tradition, denn er wird seit 1979 organisiert, fand aber dieses Jahr zum ersten Mal nicht zur gleichen Zeit mit Sibiu Jazz Festival statt, dem ältesten Jazzfestival Rumäniens. Weiterlesen