Beatles, Bach und Ballett

Fünftes Konzert des „Piano Rocks“-Projekts mit der Band Antract im Thaliasaal

Ausgabe Nr. 2586

 

Das Ilia-Quartett – Ilia Rusnac, Tiberiu Maniu, Andrei Moldovan, Titus Tincu – bestritt mit der Pianistin Monica Florescu den ersten Teil des Konzerts, in dem Ayaka Nagai und Marco Palomone vom Hermannstädter Balletttheater klassische Tanzeinlagen präsentierten.
Foto: Artografica

„Als ich noch zur Musikschule ging, trug ich die Haare lang und hatte einen Ring in dem linken Ohrläppchen“, verriet Andrei Moldovan vom Streicher-Quartett „Ilia“ der HermannstädterZeitungin der Pause des 5. Konzertes im Rahmen des Projekts „Piano Rocks“, das 2014 von der Pianistin Teodora Cîrciumaru initiiert worden ist.  Auf der Bühne des Thaliasaals traten in diesem Projekt seither als Gäste der Pianistin Rock- und Popmusiker wie Tudor Turcu, Nicu Covaci, Radu Nechifor, Sebastian Marcovici, Paula Seling und Ovidiu Ioncu „Kempes“ auf. Bei dem fünften Konzert sprang die Pianistin Monica Florescu in die Bresche und erwies sich als eine ausgezeichnete Interpretin und Arrangeurin.Weiterlesen

Zum dritten Mal Peter Szaunig-Preis verliehen

32 NachwuchspianistInnen aus neun Ländern beim 23. Carl Filtsch-Wettbewerb

Ausgabe Nr. 2585

 

Gruppenbild mit einigen Preisträgern nach dem Galakonzert auf der Bühne des Thaliasaals (v. l. n. r.): Alexandru Simirad, Mara Bardac, Mario Prodea, Inya Maria Cutova, Irisa Maria Georgiana Filip, Vladyslav Mokrytskyi, Fedor Davydov, Könczei Eszter, Corina Lupașco, Viacheslav Ronzhin und Diana Khachatryan.
Foto: Fred NUSS

Der von der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt (HDH) gestiftete Peter Szaunig-Sonderpreis ging bei der 23. Auflage des Carl Filtsch-Klavier-Interpretations- und Kompositionswettbewerbs, die vom 3. bis 8. Juli in Hermannstadt stattgefunden hat, an die elfjährige Nachwuchspianistin Irisa Maria Georgiana Filip aus Konstanza. Die HDH-Vorsitzende Dagmar Dusil Zink überreichte ihr auch den Publikumspreis für die 253 Stimmen, die die Nachwuchspianistin bei der in diesem Jahr erneut erfolgten Online-Abstimmung – der gesamte Wettbewerb wurde gefilmt und im Internet direkt übertragen – auf sich vereinen konnte.Weiterlesen

Ausgewogene musikalische Palette

Jubiläumsausgabe der Rumänisch-amerikanischen Musiktage

Ausgabe Nr. 2584

 

Die 25. Auflage der Rumänisch-amerikanischen Musiktagefand vom 22. bis 28. Juni in Hermannstadt statt. Unser Bild: Classics meet Jazz (Klassik trifft Jazz) lautete das Motto des ersten Konzerts im Thaliasaal am Freitag, den 22. Juni, bei dem Sabin Păutza (Bildmitte) das Sinfonische Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie dirigierte und u. a. Elena Mândru Turunen  als Gesangsolistin auftrat.                                                                       
Foto: Fred NUSS

Eine ausgewogene Palette europäischer und US-amerikanischer Musik, dargeboten von Ausnahmemusikern aus Rumänien und den USA, durften die Hermannstädter Musikliebhaber bei den „Rumänisch-amerikanischen Musiktagen“ erleben, die in diesem Jahr vom 22. bis 28. Juni stattgefunden haben. Auch zum 25. Jubiläum dieses Festivals gab es am Donnerstag als Höhepunkt ein Konzert des sinfonischen Orchesters der Hermannstädter Staatsphilharmonie auf dem Großen Ring. Dieses stand im Zeichen „Rumänisch-amerikanische musikalische Schnittpunkte“. Dirigent war Scott Speck (USA), Solisten Irina Baianț (Sopran) und Daniel Szasz (Geige).Weiterlesen

Zum Abschluss Spirituals

Sommerkonzert 2018 des Hermannstädter Bachchors
Ausgabe Nr. 2583

Der Hermannstädter Bachchor unter der Leitung von Jürg Leutert (am Dirigentenpult) konzertierte am Sonntagabend in der Johanniskirche in Hermannstadt.                                               
Foto: Fred NUSS

„Im anspruchsvollen, abwechslungreichen und ausdrucksvollen Programm werden alle ZuhörerInnen Perlen entdecken und liebgewinnen – hoffentlich eine ganze Kette! Die Chormitglieder freuen sich auf ein zahlreiches, neugieriges Publikum!“ – So warb der Hermannstädter Bachchor für sein Sommerkonzert 2018, mit dem der Klangkörper unter Leitung von Musikwart Jürg Leutert das Chorjahr 2017/18 abschloss.     Weiterlesen

Singen und spielen

Generationenchortreffen 2018 in Malmkrog

Ausgabe Nr. 2582

Der Malmkroger Kirchenchor begrüßt die Sängerschar musikalisch vor der prächtigen und frisch herausgeputzten Kirche.
Foto: Steffen SCHLANDT

Beim Treffen der Chöre aus den Gemeinden der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien 2017 lud der Malmkroger Kirchenchor zum Chortreffen 2018 am 9. Juni d. J. ein. Damit sei ihm „ein großer Stein vom Herzen“ gefallen, sagt Musikwart Jürg Leutert, der im Folgenden kurz davon berichtet. Damals schwärmten immer noch viele ChorsängerInnen vom letzten Treffen dort vor ca. acht Jahren – ihre Erwartungen wurden mehr als erfüllt!Weiterlesen

Jazzfestival

Ausgabe Nr. 2579

Das 48. Internationale Hermannstädter Jazzfestival ging letzte Woche in einem Riesenzelt auf dem Großen Ring über die Bühne. Dabei wurde auch an die Kinder gedacht, die an jedem der drei Tage ihre Trommelkünste austoben konnten. Die Jazzfans kamen voll auf ihre Rechnung, das Zelt war an allen vier Abenden bis auf den letzten Platz besetzt. Unser Bild: Herausragend war die Band NES (Spanien/Frankreich) mit der Sängerin Nesrine Belmokh, dem Cellisten Matthieu Saglio und dem Schlagzeuger David Gadea.       

Foto: Fred NUSS

Nach 130 Jahren ersetzt

DFDR weihte neuen August-Förster-Konzertflügel ein

Ausgabe Nr. 2576

Monica Florescu am neuen August-Förster-Konzertflügel.
Foto: Fred NUSS

Der 130 Jahre alte Bechstein-Flügel aus dem Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen aus Hermannstadt (DFDH)wurde durch den Ankauf eines August-Förster-Konzertflügels ersetzt. Am Sonntag wurde der Konzertflügel im Spiegelsaal im Rahmen eines außerordentlichen Klavierabends mit der Pianistin Monica Florescu eingeweiht.Weiterlesen

„Das haben die Leute noch nicht gehört“

Gespräch mit dem Wiener Komponisten Werner Schulze

Ausgabe Nr. 2571

Werner Schulze.
Foto: Beatrice UNGAR

LEID+HOFFNUNG ist die Neuinszenierung von PASSIO (UA 2016, Wien), ein Werk des Wiener Komponisten Werner Schulze, das um einen Tanzperformance-Part erweitert wurde. Aufgeführt wird die Neuinszenierung am 28. März, 19 Uhr, im Festsaal der Gheorghe Dima-Musikakademie und am Karfreitag, dem 30. März, 19 Uhr, im Gemeindesaal in der Hammersdorfer Kirchenburg. Das Osterfest steht auf zwei theologisch-anthropologischen Grundpfeilern, die menschliches Leben durchziehen: Leid und Hoffnung. Das gleichnamige Projekt inszeniert das christliche Heilsgeschehen – Kreuzigung+Auferstehung – zeitgenössisch als Konzert. Performance.Gottesdienst“: musikalisch, szenisch, poetisch, tänzerisch. Die Idee des österreichischen Komponisten Werner Schulze einer „Theology on Stage“ verbindet sich mit dem Interesse der in Rumänien lebenden österreichischen Performance-Künstlerin Teresa Leonhard: das Erkenntnispotential der Handlung in der Liturgie hervorzuheben und zu gestalten. In diesem internationalen Projekt kooperieren Beteiligte aus Siebenbürgen (Melinda Samson – Sopran, Brita Falch-Leutert, Jürg Leutert – Klaviere, Andrei Marcovici, Gabriel Barani –Schlagewerk, Klaus Philippi, Elisa Gunesch, Gesangssoli im Chorpart) und Österreich (Johann Leutgeb – Sprecher/Bariton, A. Schober – Lichtdesign). Neben einem Männer- und Frauenchor agiert die Compania DIS.PLACE für zeitgenössischen Tanz mit Performern mit/ohne Behinderungen. Im Vorfeld gewährte Werner Schulze der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r nachstehendens Interview.Weiterlesen

Einfühlsam und bezaubernd

Liederabend mit Ursula Philippi, Melinda Samson und Iuliana Cotârlea

Ausgabe Nr. 2569

Ursula Philippi, Melinda Samson und Iuliana Cotârlea (v. l. n. r.).
Foto: Beatrice UNGAR

„Oh, das ist tiefstes 19. Jahrhundert“, habe sie gemeint, als die Sopranistin Melinda Samson ihr vorschlug, die Liederfolge „Frauenliebe und -leben“ op. 42 von Robert Schumann (1810-1856) aufzuführen, sagte Ursula Philippi nach dem einfühlsamen und bezaubernden Konzertabend am Montag im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums, der unter dem Motto „Frauenliebe und -leben“ stand. Weiterlesen