Ein Kreis hat sich geschlossen

Ausgabe Nr. 2439
 

Das Internationale Carl Filtsch-Festival feierte seine 20. Auflage in Hermannstadt

 

Das Schöpferische und das Interpretative stand von Anfang an im Mittelpunkt des Carl Filtsch-Klavierinterpretations- und Kompositionswettbewerb-Festivals, dessen erste Auflage 1995 im ehemaligen Saal des Hermannstädter Musikvereins auf der Kleinen Erde (wo heute das Hermania-Restaurant betrieben wird) stattgefunden hat. Schließlich war auch das siebenbürgische Wunderkind Carl Filtsch (1830-1845), dessen Andenken dieses Festival gewidmet ist, sowohl als Interpret als auch als Komponist tätig gewesen.Weiterlesen

Geschenk für Orgel und Publikum

Ausgabe Nr. 2438
 

Ursula Philippi konzertierte an der Sauerorgel in Hermannstadt

 

Hörbar war die Freude der früheren Stadtkantorin, der Ausnahme-Organistin Ursula Philippi darüber, am Mittwoch endlich wieder  die Sauerorgel in der evangelischen Stadtpfarrkirche, ihr liebstes Kind", wie es einführend ihre Amtsnachfolgerin Brita Falch Leutert sagte, erklingen zu lassen.Weiterlesen

Vom Hochzeitsbrei zur Hanklich

Ausgabe Nr. 2438
 

„Wikingerduo" eröffnete Konzertreihe „Michelsberger Spaziergänge"

 

„Allen Edeln gebieten wir Andacht,/Hohen und Niedern von Heimdalls Geschlecht;/wir wollen Walvaters Wirken künden,/Die ältesten Sagen, deren wir uns entsinnen." Mit diesem Text aus der älteren Edda, gesungen auf eine altnordische Melodie, die möglicherweise aus der Wikingerzeit stammt, begrüßte das „Wikingerduo"  die Anwesenden beim ersten Konzert der Reihe Michelsberger Spaziergänge" am Sonntag in der Michelsberger evangelischen Dorfkirche.

Bei dem „Wikingerduo" handelte es sich um das Musikerehepaar Brita Falch-Leutert und Jürg Leutert, die nun schon seit einem halben Jahr von den Lofoten aus Norwegen nach Hermannstadt gezogen sind, wo die Norwegerin Stadtkantorin und Organistin der evangelischen Kirchengemeinde A. B. ist und der gebürtige Schweizer Musikwart der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien.Weiterlesen

Auftritt des Kinderchors

Ausgabe Nr. 2435
 

Der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt erfreute die Anwesenden, vor allem Eltern und Großeltern der Kinder, die hier jeden Samstag mitgeprobt haben, am Freitag in der evangelischen Stadtpfarrkirche mit einem bunt gemischten Programm, unter der Anleitung der Musikerinnen Brita Falch-Leutert und Elisa Gunesch.                        

Foto: Fred NUSS

 

Blues, Soul, Funk und Jazz

Ausgabe Nr. 2429
 

Ola Onabule gab ein abwechslungsreiches Konzert im Thaliasaal

 

Sanft und sehnsüchtig, eindringlich und herzerweichend. So in etwa muss man sich die Stimme des britischen Sängers Ola Onabule vorstellen. Als Hermannstädter/in hatte man die Möglichkeit dem Soulsänger mit nigerianischen Wurzeln am Mittwoch, dem 29. April, im Thaliasaal zuzuhören. Ola Onabule und seine Band befanden sich auf einer viertägigen Tour durch Rumänien und konzertierten im Rahmen dieser Jazz Day Tour  in Bukarest, Neumarkt, Hermannstadt und Klausenburg.

 

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Es hat alles gepasst…

Ausgabe Nr. 2428
 

Die deutsche Indie-Rockband Emma6 konzertierte im Atrium-Café

Die Indie-Rockband Emma6 gab in der Vorwoche ihre ersten Konzerte außerhalb von Deutschland  und hat dabei souverän ein paar neue Fans gewonnen. Ihr erster Halt war in Hermannstadt und sie haben dabei auch gleich ein paar neue Songs vorgestellt. Die Band besteht aus den Brüdern Peter (Gitarre & Gesang) und Henrik Trevisan (Schlagzeug) und Dominik Republik (Bass).

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Was sind denn „Improductions“?

Ausgabe Nr. 2425
 

Die Hermannstädter Pianistin und Klavierlehrerin Ioana Ilie im HZ-Gespräch

 

Ich habe immer mein Ding durchgezogen. Meine Mutter hatte aber immer mehr Lampenfieber als ich", erzählt die am 24. Juni 1988 in Hermannstadt geborene Pianistin Ioana Ilie, die seit Februar an der Musikakademie der Stadt Basel unterrichtet. Sie findet es wunderbar und fühlt sich dort wie zuhause. Zuhause konzertierte sie Anfang März und im Vorfeld gewährte sie der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r nachstehendes Interview.

 Deine Mutter wollte, dass du eine deutsche Schule besuchst.

Genau; sie hat mich zu einer privaten Deutschlehrerin geschickt, bei der ich ein paar Stunden hatte. Ich war damals drei Jahre alt. Irgendwann hab ich doch eine Hausaufgabe gemacht, und auch gut und die Lehrerin war ziemlich begeistert, sie hat mir dann gesagt, es war so gegen Weihnachten: „Sehr gut! Als Belohnung spiele ich dir jetzt am Klavier ein paar Weihnachtsstücke vor“. Weiterlesen