Festkonzert des Caedonia Chors

Ausgabe Nr. 2450
 

Unter dem Motto „Eine Gemeinschaft, ein Chor, ein Dirigent" bot der Hermannstädter Caedonia-Kammerchor am vergangenen Wochenende mehrere Konzerte. Gefeiert wurde der Dirigent Florin Soare, der diesen Klangkörper seit 35 Jahren leitet und es wurde die von Simona Manea verfasste Monografie des Chores vorgestellt. Unser Bild: Das Festkonzert fand am vergangenen Freitag im Festsaal der Astra-Bibliothek statt.                    

Foto: Fred NUSS

Erfrischend und locker

Ausgabe Nr. 2450
 

Händel zum Auftakt des Sibiu Opera Festivals

„Am Samstag (12. September) in der Lukaskirche Luzern, am Sonntag (13. September) in der fast voll besetzten Pfarrkirche St. Jakob Cham: Das Oratorium 'Israel in Egypt' von Georg Friedrich Händel (1685-1759) erhielt zwei glanzvolle Wiedergaben in Originalsprache, bei welchen der Chor musikalisch im Mittelpunkt stand. Aus den beiden Chören Cantori Contenti Zug und Matthäuskantorei Luzern entstand ein Klangkörper mit gut 50 Mitwirkenden, welcher in gleicher Weise durch eine exakte Wiedergabe des Notentextes sowie durch die nie nachlassende Konzentration überzeugte". So beginnt der Konzert-Bericht in der Neuen Zuger Zeitung vom 15. September d. J..Weiterlesen

Beschwingt mitreißend

Ausgabe Nr. 2448
 

Kreisjugend-Orchester Ludwigsburg konzertierte in Heltau

 

Richtige Ohrwürmer brachten die 46 Jungmusiker vom Kreisjugendorchester Ludwigsburg (KJO) am Donnerstag der Vorwoche unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Roland Haug in der evangelischen Kirche in Heltau zu Gehör. Allen voran mit dem allbekannten Bläserstück nach einem altrussischen Gebet, Ich bete an die Kraft der Liebe" von Dimitri Stepanovitsch Bortnianski, das bei vielen der ca. 80 Zuhörern noch lange nachgeklungen haben mag.Weiterlesen

„Eine zupackende, kraftvolle Persönlichkeit“

Ausgabe Nr. 2447
 

Der Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig ist tot


Am 28. August 2015 verstarb nach kurzer und heftiger, aber tapfer ertragener Krankheit in Bamberg der bekannte aus Hermannstadt stammende Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig im Alter von 82 Jahren. Die Trauerfeier – gestaltet in beeindruckender Weise von der Gemeindepfarrerin Anette Simojoki – fand am 3. September in der Bamberger Erlöserkirche vor einer großen Trauergemeinde statt. Im Namen des Freundeskreises fand Jürgen Schuster bewegende Dankesworte. Christina Reckerth dankte im Namen der Kreisgruppe für Szaunigs stets beherzten Einsatz für siebenbürgische Belange und Franz Metz, der GDMSE-Vorsitzende (Gesellschaft für deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa) erinnerte an das langjährige, vielfältige Wirken des Verstobenen in diversen siebenbürgischen Arbeitskreisen und Musikverbänden. Sein langjähriges Engagement für die Durchführung des Hermannstädter Carl-Filtsch-Wettbewerbes, dessen Mitinitiator er war, hob er als Krönung seines Lebenswerkes hervor. Dagmar Zink, die literarische Partnerin des poetisch-musikalischen Künstlerdous Szaunig-Dusil und verlässliche Stütze seiner letzten Jahre beschloss die Trauerfeier mit bewegenden Worten und einem tief beeindruckenden Gedicht. Wir geben beides im Anschluss an die Abschiedsworte von Szaunigs langem Weggefährten, dem Heidelberger Musikprofessor Heinz Acker, wieder.


Kein Pech bei Proetnica Nummer 13

Ausgabe Nr. 2446
 

Das pluriethnische Festival hat in Schäßburg Ende August stattgefunden

 

Die Frage, warum das Schäßburger Festival Proetnica nicht viel mehr Besucher hat, bleibt wie jedes Jahr offen, denn es ist nicht nur ein kulturelles Event, sondern auch eine gute Gelegenheit, die Minderheiten des Landes kennen zu lernen. Und nicht immer die großen, bekannt durch mehr oder weniger gute Taten, sondern auch diejenigen nationalen Minderheiten, die in der Öffentlichkeit eher selten wahrgenommen werden. Darum geht es nämlich bei Proetnica, und auch dieses Jahr war das Festival, bei dem knapp 850 Teilnehmer dabei waren, ein Erfolg.

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Hermannstadt anno dazumal

Ausgabe Nr. 2445
 

Nach wie vor populär: Laut den Veranstaltern haben am vergangenen Wochenende rund 20.000 Zuschauer mitgemacht bei dem zweiten Fest Sibiul de odinioară" (Hermannstadt anno dazumal) im Jungen Wald.  Bei Bier und Mici" genossen nicht nur Nostalgiker die Auftritte beliebter rumänischer Musiker. Die Kinder durften auf einer aufblasbaren Riesenrutschbahn herumtoben. Unsere Bilder: Als Publikumsmagneten erwiesen sich am Sonntag wie gewohnt die beiden Sänger Stela Enache  (im Bild) und Mihai Constantinescu. Constantinescu bewies auch, dass er seine Fähigkeiten als Unterhalter keineswegs eingebüßt hat.     

Foto: Fred NUSS

 

Musikalische Schatztruhe

Ausgabe Nr. 2445
 

10. „Tarafuri și Fanfare"-Festival im Freilichtmuseum

 

 

Vasile aus Idicel (Mureș), ein „guter Hirte“, verkaufte unlängst alle seine Schafe, um mehr Zeit zu haben, auf seiner Holzflöte zu spielen: „Zum Henker mit dieser vierbeinigen Schar. Die Musik ist etwas anderes, sie allein erlaubt mir immer wieder, nach frischer Luft zu schnappen.“ Seine Nachfahren seien ohnehin in alle Winde zerstreut. Mit diesem tristen Monolog debütierte der letzte Tag der zehnten Auflage des Festivals „Tarafuri și Fanfare“, der sich am Sonntag, zwischen 16 und 20 Uhr, auf der Bühne am See des Freilichtmuseums im Jungen Wald abspielte.Weiterlesen

6.000 genossen klassische Musik

Ausgabe Nr. 2444
 

„Classics for Pleasure“ fand zum fünften Mal in Hermannstadt statt

 

„Classics for Pleasure“ heißt ins Deutsche übersetzt „Klassik für den Genuss“. Ein wahrlicher Genuss war das Festival, das diesen Titel trug und am vergangenen Wochenende stattgefunden hat. Angefangen hatte das Festival am Freitagabend mit einer Galavorstellung auf dem Großen Ring.Weiterlesen