Trovanten in Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2470
 

Trovanten in Siebenbürgen: In Fotografien und mit einigen authentischen Exponaten stellen Günter Czernetzky und Karl Hann vom 10. März bis 7. April d. J. im Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch das Phänomen der Siebenbürgischen Trovanten (Sandsteinkonkretionen) vor. Die Vernissage findet am 10. März, 17 Uhr, im Terrassensaal statt. In Martinsberg/Şomartin im  „Krautwinkel“ im Kreis Hermannstadt, wo sich diese außergewöhnlichen Sandsteine (unser Bild) finden lassen, wird der Verein „MARTINUS Sibiu“ einen Trovantenpark einrichten. Die erstaunlichen Funde, die oftmals wie von Künstlerhand geschaffene Formen aufweisen, regen die Betrachtenden zu eigenen Assoziationen an. Dazu schreibt Doris Rothmund: „Natur ist nicht Kunst, das wissen wir. Trotzdem sehen die Trovanten, die wachsenden Steine, die es anscheinend nur in einer einzigen Gegend der Welt gibt, nicht aus, als hätte Gott oder der Zufall sie geschaffen, sondern ein heiterer Steinmetz an einem schönen Sommertag. Ihre Formen sprechen unsere Empfindungen, unseren Intellekt, unseren Geist, unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. Sie stellen uns vor die Rätsel der Natur und lassen uns über das Wesen der Kunst nachdenken. Sie erinnern uns an Altäre, Heiligenfiguren, Wächter, Totems, Glücksbringer – auf irgendeine geheimnisvolle Weise spenden sie Trost.”                                                              Foto: Beatrice UNGAR

„Deutschsprachige Jugendarbeitˮ

Ausgabe Nr. 2462
 

So lautet der Titel der Fotoausstellung, die am 16. Dezember, im Foyer des Forumshauses eröffnet wurde und noch bis Ende Januar 2015 beischtigt werden kann. Veranstalter der vom Departement für interethnische Beziehungen der Rumänischen Regierung finanzierten Ausstellung sind das Demokratische Forum der Deutschen und das Jugendforum Hermannstadt, der Deutsche Jugendverein Siebenbürgen und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen (ADJ). Bei dem ersten Seniorentreffen  am Dienstag, den 12. Januar, 15 Uhr, wird Franziska Fiedler die Ausstellung vorstellen. Unser Bild: DFDH-Jugendreferentin Franziska Fiedler und Corina Maria Stănese von der ADJ bei der Vernissage.     

Foto: Beatrice UNGAR

Abrakadabra und Simsalabim

Ausgabe Nr. 2461
 

Siebente Auflage des Magiefestivals Sibiu Magic Show verzauberte alle

 

„Als Zauberer oder Magier werden Menschen bezeichnet, deren Fähigkeiten aus der Perspektive des Beobachters nicht in Einklang mit dessen bisheriger Interpretation der Umwelt stehen und sich von ihm auch nicht religiös deuten lassen.“ Dies ist die  Definition eines Zauberers im Onlinelexikon Wikipedia. Und sie stimmt insofern, dass einige Tricks tatsächlich in keiner Weise zu deuten sind. Dessen durften sich die Zuschauer im Gong Kinder- und Jugendtheater und im Thaliasaal am Wochenende vom 11.-13. Dezember überzeugen. Die siebente Auflage der „Sibiu Magic Show“ fand in Hermannstadt statt und ist inzwischen aus dem winterlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Dieses Mal fand das Programm zur Hälfte im Thaliasaal und nicht wie gewohnt nur im Gong-Theater statt. Dies hinderte jedoch nicht das zahlreiche Erscheinen von Jung und Alt bei den diversen Shows.Weiterlesen

Festtag im Zwischenkokelgebiet

Ausgabe Nr. 2447
 

Feierliche Wiedereinweihung der Kirchenburg in Groß-Alisch 

 

Die Einheit der Christen müsse nicht gesucht werden, die gäbe es schon. Man müsse sie bloß entdecken, sagte der Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Hans-Bruno Fröhlich, in seinem Grußwort bei der Wiedereinweihung der Kirchenburg in Groß-Alisch/Seleuș bei Dunnesdorf/Daneș am vergangenen Sonntag. Fröhlich sagte auch, dass er und sein rumänisch-orthodoxer Amtskollege, Ortspfarrer Nicolae David, in Groß-Alisch diese Einheit entdeckt haben und auch pflegen. Ein Beweis dafür war die Tatsache, dass aus Anlass der Wiedereinweihung zum dritten Mal in diesem Ort, wo alle Ethnien gut zusammenleben, ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert wurde.

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Schnäppchenjagd auf dem Großen Ring

Ausgabe Nr. 2447
 

Die 49. Auflage des traditionellen Töpfermarktes fand am Wochenende statt


49. Auflagen des Töpfermarktes gab es bereits in Hemannstadt, am Wochenende ließen sich die Hermannstädter weder vom Regen noch vom Wind vom Großen Ring wegscheuchen. Denn es ist inzwischen Tradition: Am ersten Samstag im September kauft man Töpferware ein! Seit einigen Jahren findet zeitgleich ein Romamarkt auf dem Kleinen Ring statt, so dass man die Einkäufe mit Silberschmuck, Holz- und Plastikware aber auch fehlerhaften Ikea-Produkten ergänzen kann.

„Eine zupackende, kraftvolle Persönlichkeit“

Ausgabe Nr. 2447
 

Der Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig ist tot


Am 28. August 2015 verstarb nach kurzer und heftiger, aber tapfer ertragener Krankheit in Bamberg der bekannte aus Hermannstadt stammende Klavierlehrer, Pianist und Musikologe Peter Szaunig im Alter von 82 Jahren. Die Trauerfeier – gestaltet in beeindruckender Weise von der Gemeindepfarrerin Anette Simojoki – fand am 3. September in der Bamberger Erlöserkirche vor einer großen Trauergemeinde statt. Im Namen des Freundeskreises fand Jürgen Schuster bewegende Dankesworte. Christina Reckerth dankte im Namen der Kreisgruppe für Szaunigs stets beherzten Einsatz für siebenbürgische Belange und Franz Metz, der GDMSE-Vorsitzende (Gesellschaft für deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa) erinnerte an das langjährige, vielfältige Wirken des Verstobenen in diversen siebenbürgischen Arbeitskreisen und Musikverbänden. Sein langjähriges Engagement für die Durchführung des Hermannstädter Carl-Filtsch-Wettbewerbes, dessen Mitinitiator er war, hob er als Krönung seines Lebenswerkes hervor. Dagmar Zink, die literarische Partnerin des poetisch-musikalischen Künstlerdous Szaunig-Dusil und verlässliche Stütze seiner letzten Jahre beschloss die Trauerfeier mit bewegenden Worten und einem tief beeindruckenden Gedicht. Wir geben beides im Anschluss an die Abschiedsworte von Szaunigs langem Weggefährten, dem Heidelberger Musikprofessor Heinz Acker, wieder.


„Schule – gestern, heute, morgen“

Ausgabe Nr. 2447
 

Das 25. Sachsentreffen findet am 19. September in Mediasch statt

Zu der Jubiläumsauflage des von dem Siebenbürgenforum veranstalteten Treffen werden zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland erwartet. Das Festprogramm beginnt wie immer mit dem Gottesdienst um 10 Uhr, in dem der Mediascher Stadtpfarrer Gerhard Servatius-Depner die Predigt hält. 

Im Rahmen des Sachsentreffens wird Prof. Dr. Hermann Pitters mit der Honterus-Medaille ausgezeichnet. Die Laudatio hält Dechant Dietrich Galter. Den Festvortrag zum Motto hält Thomas Șindilariu. 

Im Programm stehen außer Umzug und Auftritt der sächsischen Tanzgruppen aus ganz Siebenbürgen noch ein Konzert des „Viva la musica"-Chores des Klausenburger Deutschen Forums und eine  Darbietung der Augsburger Theatergruppe. Für die Kinder gibt es zwischen 10 und 12 Uhr ein Bastelprogramm in der Hermann Oberth-Zentrumsschule

Ab 8 Uhr können Interessierte vor dem Kirchenkastell Abzeichen und Programme kaufen.  (BU)

„Salvador Dali-Weg“

Ausgabe Nr. 2446
 

Surreale Kunst und siebenbürgische Landschaft verbinden sich bei dem Salvador Dali-Weg", der mit einer Veranstaltung der Reihe Transilvania on Top, Sunset Castle" des Tourismusprojekts Entdecke die Seele Siebenbürgens" am 12. September, 18 Uhr, auf der Michelsberger Burg eröffnet wird. Vom 13. September bis zum 31. Oktober sind an fünf Orten – Michelsberger Dorfkirche, Kirchenburg Heltau, Orangerie der ehemaligen Brukenthalschen Sommerresidenz in Freck, Kerzer Abtei und Kirchenburg Kleinschenk – originale Lithographien von Salvador Dali (1904-1989) zur Biblia Sacra" zu sehen, die der Sammler Thomas Emmerling zur Verfügung gestellt hat. Bei der Auftaktveranstaltung am 12. September bieten Beatrice Ungar eine Einführung in das Werk des Künstlers und die junge Kronstädter Jazzmusikerin Petra Acker ein Konzert. Ebenda wird der Dokumentarstreifen  A Soft Self-Portrait of Salvador Dali” (1970, Sprecher: Orson Wells) gezeigt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Reservierungen telefonisch unter 0269-56.16.46 oder per E-Mail unter info.michelsberg@gmail.com