TIFF beginnt am Mittwoch

Ausgabe Nr. 2336
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Das Filmfestival bringt 40 Filme nach Hermannstadt

 

Das Theaterfestival ist bald zu Ende, und Hermannstadt bereitet sich auf den „Besuch“ eines weiteren großen Festivals vor, und zwar des Internationalen Filmfestivals Transilvania, TIFF, das Anfang des Monats in seiner „Heimatstadt“ Klausenburg, stattgefunden hat. Vom 19. bis 23. Juni werden rund 40 Filme gezeigt.

 

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Die totale Überraschung

Ausgabe Nr. 2335
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Gespräch mit dem Filmemacher Cristian Mungiu

 

Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu wurde am Montag der Vorwoche mit drei anderen Persönlichkeiten aus dem internationalen Film vom französischen Staat zum Officier des Arts et des Lettres ausgezeichnet. In ihrer Würdigung ging die französische Kulturministerin Aurélie Filippetti auf sein doppeltes Studium ein, erst anglophone Literatur und dann Film, seine Karriere bis jetzt und seine Devise, jede Geschichte auf die beste Weise zu erzählen. Und sie zitierte Bertrand Tavernier, bei dessen Captain Cook" er einst assistierte: „Jeder Film von Cristian Mungiu ist ein Schock und ein Wunder.“ Mit Cristian Mungiu sprach der HZ-Korrespondent Claus Rehnig in Cannes.

 

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Ein intellektuelles Vergnügen

Ausgabe Nr. 2334
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Zur Tagung Schriftsteller versus Übersetzer" an der Lucian Blaga-Universität

 

Das „kleine“ Hermannstadt hat außer den schon etablierten Festivals so viele große Veranstaltungen, dass es sinnvoll schien, sie unter einem Motto zu bündeln. Das Jahr 2013 soll Hermannstadt als Universitätsstadt bekannt machen – unter dem Motto und Logo „Sibiu Smart“. Eine der in diesem Rahmen vom Stadtrat geförderten Veranstaltungen fand vom 23. bis 25. Mai an der Philologie-Fakultät der Lucian Blaga-Universität statt. Die Tagung „Schriftsteller versus Übersetzer. Begegnungen im deutsch-rumänischen Kulturfeld“ wurde von der dortigen Germanistikabteilung in schon bewährter Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians Universität München veranstaltet, zusätzlich gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Minderheiten-Departement der rumänischen Regierung.

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Musik als Botschafterin

Ausgabe Nr. 2334
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Konzertmarathon zum 45. Jubiläum veranstaltet

 

Mit dem Hermannstädter Caedonia-Chor, der letzte Woche seinen 45. Geburtstag feierte, verbinde ich folgende Episode: Dirigent Florin Soare blies 1983 im Einvernehmen mit den Sängerinnen und Sängern TV-Aufnahmen im Freilichtmuseum im Jungen Wald ab, da die bärtigen Studenten nicht hätten dabei sein dürfen. Bei den Bärtigen handelte es sich um Theologiestudenten, die trotz Verbot immer mitsangen bei den Auftritten des 1968 gegründeten Chores. Sie wurden als Studenten der Fachrichtung Betriebsingenieurwesen getarnt".

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Gelungene Kritik

Ausgabe Nr. 2334
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Zur Vorpremiere des Theaterstücks „Solitaritate“ 

  Nichts geht über ein gutes Theaterstück am Wochenende. Vor allem, wenn man auf Schlechtes gefasst ist – man ist als Mensch doch beeinflussbar – und ein erstklassiges Theater bekommt. Sicherlich kann man über Geschmäcker streiten. Die Autorin dieses Artikels spricht aus der eigenen Sicht der Dinge. Die Rede ist von der Vorpremiere des Theaterstückes „Solitaritate“ unter der Regie von Gianina Cărbunariu. Aktuell, kritisch, ironisch, subtil sind nur einige Adjektive, die das Stück allzu treffend beschreiben könnten.

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Handverlesene Musiker, lebendige Konzerte

Ausgabe Nr. 2333
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Nachlese zum diesjährigen Internationalen Hermannstädter Jazzfestival

Wie alt ist denn nun das Hermannstädter Jazzfestival? Auf keinen Fall 43, wie das fälschlicherweise in der letzten Ausgabe der Hermannstädter Zeitung zu lesen war. Zählt man ab 1974, als erstmals das Landesfestival für Jazzmusik in Hermannstadt stattgefunden hat, war es in diesem Jahr wohl die 40. Auflage. Rechnet man erst 1977, als beim Hermannstädter Jazzfestival erstmals Jazzmusiker aus dem Ausland teilnahmen, war es nur" die 37. Auflage.

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Die Absurdität der Mittelmäßigkeit

Ausgabe Nr. 2333
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Eine Lesung mit Ilse Hehn im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt

„Ich bin kein Opfer“, sagte Ilse Hehn als sie am Samstag im Erasmus-Büchercafé, ihr neuestes Werk  vorstellte.  In „Irrlichter. Kopfpolizei Securitate“ verarbeitet  die Dichterin ihre persönliche Sichtweise auf ein zusammengebrochenes Regime, welches versuchte, das Wort in Ketten zu legen.

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