„Objektivere Einblicke gewährt“

 

Streiflichter vom 18. Internationalen Literaturfestival Berlin

Die Schauspielerin Naomi Krauss, Moderator Ernest Wichner und die Autorin Gabriela Adameșteanu (v. l. n. r.) bei der Vorstellung des Buches „Verlorener Morgen“ (Originaltitel: „Dimineața pierdută“), das 2018 in der deutschen Fassung von Eva Ruth Wemme in der Reihe Die Andere Bibliothek erschienen ist. Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Erwin Piscator, der Berliner Theatermann von damals und der Berliner Architekt Fritz Bornemann, schauen noch manches Mal um die Ecke in der Schaperstraße und wundern sich über die Veränderung. Fritz Bornemann baute 1963 das „Theater der Freien Volksbühne“ und Erwin Piscator, der berühmte politische Theatermann, übernahm die Bühne. Veränderungen kommen und gehen, 2003 wurde aus dem Theatergebäude „Haus der Berliner Festspiele“. In diesem Jahr fand das 18. Internationale Literaturfestival Berlin in diesem modernen Theaterbau statt.

 

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„Von Landsleuten und Schülern geschätzt“

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Erwin Josef Țigla hielt Gastvortrag über Alexander Tietz an der EAS

„Wenn der Siebenbürger Sachse sich mit Adolf Meschendörfer oder Erwin Wittstock rühmen kann, wenn Adam Müller-Guttenbrunn dem Banater Schwabentum ein Denkmal gesetzt hat, warum sollen sich die Banater Berglanddeutschen nicht auch um ihre hervorragendste Kulturpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts bemühen? Dieser Mann ist kein anderer als der Deutsch-, Latein- und Russischlehrer, der Volkskundler und Naturliebhaber, der von seinen Landsleuten und Schülern geschätzte Alexander Tietz (1898-1978).“ Das schrieb Erwin Josef Țigla in dem Vorwort zu dem Buch „Briefe von der Alm/Scrisori de la sălaș“ von Alexander Tietz.

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„Wir feiern ein Fest, das uralt ist“

Traditionelle Tänze und Lieder beim 28. Maifest auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2577

Den Umzug und den Aufmarsch der Tanzgruppen (hier auf dem Großen Ring) führten die Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums an, mit dabei war der DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter in Tracht (Bildmitte). Foto: Fred NUSS

Das Maifest wurde nach über 50-jähriger Pause 1991 von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt wieder aufgenommen. Es ist ein festlicher Brauch, welcher regelmäßig im Monat Mai stattfinden. Entweder am 1. Mai oder am ersten Maiwochenende. In Hermannstadt führen die Schüler der deutschen Schulen auf dem Großen Ring den Trachten-Umzug vor und ziehen dann mit den Zuschauern bei Blasmusik in den Jungen Wald. Dort führen sie auf einer Bühne Lieder und Tänze auf. Dies war dieses Jahr etwas anders.

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Jerusalem ist jetzt in Berlin

Sonderausstellung im Jüdischen Museum

Ausgabe Nr. 2562

Jüdisches Museum Berlin.        
Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Die Sonderausstellung „Jerusalem ist in Berlin – Welcome to Jerusalem“ wurde am 11. Dezember 2017 eröffnet und ist noch bis zum 30. April d. J. im Jüdischen Museum in Berlin zu besichtigen. Unsere Berliner Mitarbeiterin, die Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler, hat die Ausstellung besucht:Weiterlesen

Brukenthal aus seiner Zeit verstehen

Internationale Museologische Tagung im Brukenthalmuseum

Ausgabe Nr. 2551

Sabin Adrian Luca und Irmgard Sedler bei der Eröffnungsveranstaltung. Foto: Beatrice UNGAR

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Brukenthalmuseums fand vom 5. bis 8. Oktober im Blauen Stadthaus am Großen Ring ein Symposium zum Thema „Museum im Spannungsfeld zwischen universeller und nationaler Ausrichtung“ mit diversen Vorträgen statt, die Leben und Werk Samuel von Brukenthals sowie den Umgang und die Rolle von Museen im Allgemeinen und der des Brukenthalmuseums im Besonderen in den Mittelpunkt stellten. Die Teilnehmer kamen aus Deutschland und Rumänien; die Vorträge wurden jeweils ins Deutsche und Rumänische simultan übersetzt. Das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Symposium wurde von dem Brukenthalmuseum in Zusammenarbeit mit dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim veranstaltet. Weiterlesen

Stimmt an für Gott ein Lied…

Ausgabe Nr. 2530

 

  1. Bezirksgemeindefest am Sonntag Kantate in Mediasch

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Blumen für die Mütter, Großmütter, Tanten und überhaupt für alle anwesenden Frauen, Kalender für die Kuratorinnen und Kuratoren, eine leckere Tokana und Musik für alle gab es beim 40. Gemeindefest des Mediascher Kirchenbezirks am Sonntag Kantate in Mediasch. In seinem Grußwort zum Auftakt des Festgottesdienstes in der bis auf den letzten Platz gefüllten Margarethenkirche wies Pfarrer Gerhard Servatius-Depner darauf hin, dass man bei diesem Fest nicht nur Gemeinschaft feiern sondern auch Gott loben möchte: Dass wir heute hier das 40. Gemeindefest feiern ist Gnade und Geschenk unseres Herren und wir haben allen Grund zu danken. Gott, der größte Komponist aller Zeiten, möge uns neue Lieder ins Herz legen.“

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Fest der Freude und der Gemeinschaft

650 Teilnehmer bei dem 27. Maifest des Deutschen Forums in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2530

 

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„Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude“ hat Friedrich Hebbel einmal geschrieben. Unter dieses Motto könnte man das 27. Maifest des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stellen, das am Samstag stattgefunden hat. Hauptakteure waren die Schülerinnen und Schüler der deutschen Schulen und Kindergärten aus Hermannstadt, die nach einem gelungenen Umzug, ihre Darbietungen nicht wie üblich im Jungen Wald, sondern im Sportsaal der Brukenthalschule vorführten. Im Jungen Wald wäre das Fest wohl ins Wasser gefallen, denn gleich nach Abschluss des Umzugs begann es heftig zu regnen.

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„Gleichermaßen Quelle und Inspiration“

Auftaktveranstaltung zum 200. Jubiläum des Brukenthalmuseums 2017
Ausgabe Nr. 2519
 

 

1-ordenubergabeZu dem Wappen der von Samuel von Brukenthal gegründeten Einrichtung gesellt sich heute ein Zeichen der Wertschätzung seitens des rumänischen Staates“, sagte Staatspräsident Klaus Johannis bei der Auftaktveranstaltung zum 200. Jubiläum des Brukenthalmuseums, die am Geburtstag“ des Museums, dem 25. Februar, stattgefunden hat. Seine Wertschätzung zeigte Staatspräsident Klaus Johannis durch die Verleihung des Kulturverdienstordens im Rang eines Kommandeurs an das älteste Museum in Rumänien. Weiterlesen