Chanukka Sameach!

Ausgabe Nr. 2558

Vom 13. Dezember bis zum 20. Dezember wird heuer Chanukka gefeiert. Die jüdische Gemeinde Hermannstadt beging das Fest gestern gemeinsam mit einer Delegation der Föderation der Jüdischen Gemeinden aus Rumänien, die sich auf „Chanukka-Reise“ durchs Land befindet. Mit dabei waren Generalsekretär Eduard Kupferberg, Rabbi Zvika Kfir, Kantor Emanuel Pusztai, Dr. Mona Bejan und Assistent Manager Raluca Lazăr. Die Delegation hatte am Mittwoch in Kronstadt mitgefeiert und wird weitere Stationen in Karlsburg, Klausenburg, Temeswar, Karansebesch, Lugosch, Reschitza, Deva und Pitești wahrnehmen. Unser Bild: Drei Chanukkias bereitete Rabbi Zvika Kfir (Bildmitte) vor, an denen der Junge David Luca Barbu (rechts), Kantor Pusztai und ein Vertreter der Mediascher jüdischen Gemeinde (im Hintergrund links) die zweite Kerze anzündeten.  

Foto: Beatrice UNGAR

 

Ein doppeltes Jubiläum

200 Jahre seit der Geburt von G. D. Teutsch/150 Jahre Bischofssitz in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2557

Das Teutsch-Standbild auf dem Huetplatz.      
Foto: Beatrice UNGAR

Im Dezember dieses Jahres erfüllen sich 200 Jahre seit der Geburt des bedeutenden Mannes, dessen Standbild vor der Evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt, der Schule zugewandt, den Blick auf die Besucher richtet. Bischof Dr. Georg Daniel Teutsch stand mehr als ein Viertel Jahrhundert an der Spitze der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Siebenbürgen, und das in einer Zeit schwerer Anfechtungen und bedeutender Entscheidungen. Seine außerordentliche Fähigkeit in Fragen der Organisation und Verwaltung sowie im Umgang mit Menschen hatte er schon in jüngeren Jahren als Rektor des Gymnasiums in Schäßburg bewiesen, wo er die im ganzen Land angeordnete Schulreform in vorbildlicher Weise durchführte und gleichzeitig an der Vorbereitung der neuen Kirchenverfassung mitarbeitete, die er später als Bischof anwandte und zugleich ins Bewusstsein seiner Kirchenkinder pflanzte. Gelegentlich dieser Arbeit bereitete er mit Anderen schon die Verlegung des Bischofssitzes aus dem entlegenen Birthälm nach Hermannstadt vor, die erst nach seiner Wahl zum Bischof durchgeführt wurde. Diese fiel in das gleiche Jahr mit dem sogenannten „Ausgleich“, der Begründung der österreich-ungarischen Doppelmonarchie, welche die Auflösung ererbter Vorrechte des sächsischen Volkes mit sich brachte und ihn dadurch herausforderte, auch als Bischof in den neuen Verhältnissen politisch tätig zu werden. Weiterlesen

Die Landler und Dali

Gottesdienst in der Mundart in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2553

Kurator Michael Henning (rechts) bedankte sich bei Pfarrer Klaus Martin Untch.                                                                         Fotos: Beatrice UNGAR

Der schon zur Tradition gewordene Gottesdienst in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart zum Reformationsfest am 31. Oktober in der Dorfkirche in Michelsberg war auch in diesem Jahr sehr gut besucht. Zum Auftakt begrüßte Michael Henning, der Kurator der evangelischen Kirchengemeinde Michelsberg die Anwesenden und präsentierte ein Geschenk der besonderen Art: Eine von Salvador Dali illustrierte Bibel.Weiterlesen

Herr von Ribbeck auf Ribbeck…in Siebenbürgen

Gemeindefest des Gemeindeverbands Hermannstadt in Hammersdorf

Ausgabe Nr. 2552

Blick in den Festsaal der „Grünen Kirchenburg“ beim gemeinsamen Mittagessen.                                                                   Foto: Gerhild RUDOLF

Am 15. Oktober wurde in der Gemeinde Hammersdorf ein Erntedankgottesdienst und das Gemeindefest des Hermannstädter Gemeindeverbands gefeiert. Das Fest ist neben dem Ostereiersuchen und dem Sommerfest das dritte große Fest, das jedes Jahr in der Gemeinde ausgerichtet wird. In der Kirche waren viele Gäste erschienen, unter ihnen zahlreiche Kinder, die auch den Gottesdienst mitgestalteten. Durch den Gottesdienst führten der Stadtpfarrer von Hermannstadt, Kilian Dörr, und Pfarrer Ralf Musold aus Berlin-Köpenick, der Partnergemeinde von Hammersdorf. Für das musikalische Programm sorgte Stadtkantorin Brita Falch-Leutert.Weiterlesen

Liederlese aus Hamburg

Kantorei St. Katharinen auf Siebenbürgentournee

Ausgabe Nr. 2551

Vor und nach dem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche in der imposanten Großauer Kirchenburg genossen alle Anwesenden das wunderschöne Herbstwetter.                                                 Foto: Beatrice UNGAR

Passend zur Jahreszeit, die im Zeichen der Ernte steht, überbrachte die Hamburger Kantorei St. Katharinen mit ihren Konzerten in Siebenbürgen eine Liederlese, von der man lange zehren kann. Ihren ersten Auftritt hatte der Klangkörper am Sonntag bei dem Gemeindefest der von Dechant Dietrich Galter betreuten Kirchengemeinden in Großau.Weiterlesen

Evangelische Kirche schaut Luther wieder aufs Maul

Der frühere bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich zur Revision der Luther-Bibel 2017

Ausgabe Nr. 2551

Johannes Friedrich.               Foto: Beatrice UNGAR

Martin Luther hat bei seiner Bibelübersetzung ins Deutsche dem Volk aufs Maul geschaut. Er hat damit die deutsche Sprache geprägt wie kein Zweiter. Die Evangelische Kirche hat bei der Neufassung der „Luther-Bibel“ 2017 wiederum Luther aufs Maul geschaut und manche „Verschlimmbesserungen“ oder auch unschöne Sprachanpassungen bei bekannten Texten rückgängig gemacht. Auf diesen Nenner kann man das EKD-Projekt zur Neuausgabe der Luther-Bibel für das Jahr des Reformationsjubiläums 2017 bringen. Im Rahmen eines mehrtägigen Besuches in Rumänien referierte der frühere evangelische Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Johannes Friedrich, bei einer Veranstaltung in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) zu der EKD-Revision der Luther-Bibel, die rechtzeitig zum Reformationsjubiläum 2017 fertiggestellt wurde.Weiterlesen

Zeit der Stärkung und Gemeinschaft

Streiflichter vom sechsten Evangelischen Kirchentag in Kronstadt

Ausgabe Nr. 2549

Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner schloss die Reihe der Predigten im Eröffnungsgottesdienst in der Schwarzen Kirche ab. Ihr zur Seite stand Musikwart Jürg Leutert mit dem Kirchenburgen-Hinweisschild. Foto: Beatrice UNGAR

Unter dem Motto „Aus gutem Grund. Evangelisch in Rumänien“ fand vom 29. September bis 1. Oktober in Kronstadt der Evangelische Kirchentag statt, der dem 500. Reformationsjubiläum gewidmet war und den die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien erstmals gemeinsam mit der ungarischsprachigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Rumänien ausgerichtet hat. Zum Auftakt am Freitag Abend in der evangelisch-lutherischen Kirche an der Bahngasse begrüßten Bischof Reinhart Guib bzw. Bischofsvikar Jozséf Zelenak die zahlreichen Gäste.Weiterlesen