Überraschender Fund in der Stadtpfarrkirche

Grabplatte von Mathias Armbruster von Archäologen entdeckt

Ausgabe Nr. 2580

Die archäologischen Grabungen in der evangelischen Stadtpfarrkirche sind in vollem Gange.                                                        Foto: Cynthia PINTER

Er war der wohl bekannteste Bürgermeister von Hermannstadt vor Klaus Johannis. Mathias Armbruster war im 16. Jahrhundert, in der Reformationszeit, insgesamt neun Jahre lang Bürgermeister (1513, 1523-1525, 1527-1529, 1536-1538, 1541-1542), von 1536-1538 Königsrichter und er hat die Einweihung der Stadtpfarrkirche Hermannstadt 1520 miterlebt. Heute, 498 Jahre später, entdeckten Archäologen seine Grabplatte am Fuß des vordersten Pfeilers auf der Nordseite der Kirche, an einer anderen Stelle als im Gräberplan verzeichnet. Die Grabplatte Mathias Armbrusters war zwar von Historikern des 19. Jahrhunderts beschrieben worden, galt jedoch als verschollen.Weiterlesen

Dank an die Sachsen

Gedenktafel in Kelling/Câlnic feierlich eingeweiht

Ausgabe Nr. 2579

Dechant Wünsch  (2. v. l.), Erzbischof Irineu (3. v. l.) und Altbischof Klein (4. v. l.) beim Empfang der Gäste.                             
Foto: Kilian WÜNSCH

Am vergangenen Samstag wurde eine besondere Gedenktafel in Kelling enthüllt: auf Rumänisch und auf Deutsch wird hier den Siebenbürger Sachsen gedankt, die am 8. Januar 1919 in Mediasch der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien zugestimmt haben.Weiterlesen

Die Sehnsucht nach den Heiligen bleibt groß

„Theologisches Kolloquium“ zu Heiligen und Heiligenverehrung in Ost und West

Ausgabe Nr. 2579

Gruppenbild der Teilnehmenden im „Heilige Märtyrer Brâncoveanu“-Kloster in Sâmbăta de Sus.                                 Foto: Alexandru BRICIU

Die heutige Zeit ist weitgehend geprägt von Pragmatismus und Profitstreben, von Säkularisierung und zunehmender religiöser Indifferenz. Wenn die erste internationale Konferenz eines neu gegründeten ökumenischen Instituts zum Thema „Heilige und Heiligenverehrung in Ost und West“ allerdings auf Anhieb über 80 Teilnehmer versammelt, dann kommt darin eine Sehnsucht nach den Heiligen zum Ausdruck, die überrascht und zugleich die Initiatoren dieser ökumenischen Initiative in ihrem Bemühen bestätigt. Weiterlesen

Pfingsten

Ausgabe Nr. 2578

Diese Pfingstrosen blühten schon lange vor dem Pfingstfest, das die evangelischen und katholischen Christen am Sonntag, dem 20. Mai, und die orthodoxen Christen am 27. Mai feiern. Es handelt sich um ein „Coral Charm“ genanntes Hybrid von Paeonia lactifora und Paeonia peregrina „Otto Froebel“, dessen Blüte halbgefüllt ist. Diese Pfingstrosen-Art ist selten in Rumänien. Man findet sie z. B. auf dem „Flandernhof“ genannten Anwesen in Thalheim/Daia, wo dieses Foto entstanden ist. Lesen Sie mehr zu dem „Flandernhof“ auf Seite 5.                          Foto: Beatrice UNGAR

 

„Gemeinsam sind wir die Besten“

Abschlussveranstaltung zum 500. Gedenkjahr der Reformation

Ausgabe Nr. 2576

Gruppenbild mit dem Apfelbäumchen im Hof des Teutsch-Hauses mit Blick auf die Johanniskirche.   Foto: Beatrice UNGAR

„Wer ist besser? Die Lutheraner oder die Katholiken?“ Diese Frage stellten Papst Franziskus einige der rund 1.000 Pilger, die er zum Auftakt des 500. Reformationsjubiläums am 14. Oktober 2016 empfangen hatte. Der Papst habe gesagt, die Besten seien wir zusammen, führte der Dechant Oskar Raicea in seiner Ansprache in der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche beim Pilgerweg zum Abschluss des 500. Gedenkjahres der Reformation aus. Raicea schloss mit den Worten: „Gehen wir aufeinander zu, denn gemeinsam sind wir die Besten“.Weiterlesen

„Diese Kirche ist ein Juwel“

Das 42. Mediascher Bezirksgemeindefest wurde in Durles/Dârlos gefeiert

 Ausgabe Nr. 2575

Einige Mitglieder des kleinen aber feinen Kinderchors der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Mediasch sangen im Festgottesdienst einige Lieder, die Stadtkantorin Edith Toth mit ihnen einstudiert hatte.     
Foto: Werner FINK

Am vergangenen Sonntag, dem Sonntag Jubilate, feierte die  evangelische Bezirksgemeinde A. B. Mediasch ihr 42. Bezirksgemeindefest, nun zum ersten Mal in Durles. Mit den Worten „Seid herzlich willkommen, alle die ihr heute den Weg nach Durles gefunden habt und ich kann euch versichern, es wird euch nicht leid tun, denn diese Kirche ist ein Juwel“, begrüßte Pfarrer Gerhard Servatius-Depner die rund 230 Anwesenden. Dem Festgottesdienst wohnten übrigens auch der Bürgermeister Ioan Lupu, und der Vizebürgermeister Nicolae Bota bei.Weiterlesen

Ein klares Wort zur Ökumene

Abschlussveranstaltung des Projektes zum 500. Reformationsjubiläum

Ausgabe Nr. 2574

Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (EKR), Herta Daniel (Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland), Marianne Hallmen (Verein der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz), Hans Schneider (Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen), Pfarrer Jörg Winkelströter (evangelisch-lutherische Kirche Basel) u. a. pflanzten am 8. April gemeinsam das Apfelbäumchen in Basel.                                                            
Foto: Privat

Das Projekt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien zum 500. Reformationsjubiläum, das 2017 gefeiert wurde, steht unter dem Motto „12 Apfelbäumchen für ein klares Wort”. Das erste Apfelbäumchen wurde in Rumänien in Thorenburg/Turda gepflanzt, das vorletzte in Basel und das letzte soll nun zum Abschluss des Gedenkjahres am 28. April im Innenhof des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt gepflanzt werden. Weiterlesen

Seder-Mahl mit Überraschung

Deutscher Konsul zu Gast in der jüdischen Gemeinde

Ausgabe Nr. 2573
Deutscher Konsul zu Gast in der jüdischen Gemeinde

 

Konsul Hans Erich Tischler, Nadia Badrus und der Gemeindevorsitzende Otto Deutsch.                                                          Foto: Beatrice UNGAR

Die jüdische Gemeinde in Hermannstadt feiert die traditionellen Feste gewöhnlich als Gemeinschaftsfeste, so auch das gewöhnlich in der Familie zelebrierte Seder-Mahl am Vorabend des Pessah-Festes, das in diesem Jahr mit den katholischen und den evangelischen Ostern zusammenfiel. Weiterlesen

Eine unbegreiflich große Liebe

Osterbotschaft aus Mediasch
Ausgabe Nr. 2572

Fest der Christenheit. Von Ostern her kommt unser Glaube: dass Christus für uns gelitten hat, für uns gestorben und auferstanden ist und uns dadurch von dem ewigen Tod befreit hat. Er hat am Kreuz der Welt Sünden auf sich genommen und getragen.

Diese Worte klingen einerseits – geschrieben wie gesprochen – wie ein alter Merkvers, den Konfirmanden etwa auswendig lernen sollen. Wenn diese Worte nur klingen, dann ist das nicht genug – das spüren wir. Wie jemand, der „Ich liebe Dich!“ sagt, doch dabei etwa auf sein Handy schaut…

Authentisch bedeute was anderes: die Botschaft soll lebendig sein. Die Botschaft soll uns verändern!Weiterlesen