„Ich bereue keine Minute“

Ausgabe Nr. 2349
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Horst Klusch zum Ehrenbürger der Stadt Hermannstadt gekürt

Wem ist es schon vergönnt, 46 Auflagen einer Veranstaltung zu erleben, die er ins Leben gerufen hat?  Der Volkskundler und Sammler Horst Klusch, der am 12. Mai d. J. seinen 86. Geburtstag feiern durfte, gehört zu den wenigen, die diese sGlück haben. Und mit ihm sind wohl jeden Herbst beim Töpfermarkt in Hermannstadt alle Keramikfans glücklich darüber, nach Lust und Laune Krüge, Tassen, Teller u. a. einzukaufen, mit Töpfern und Bekannten ins Gespräch zu kommen. Schon allein für seine Initiative, 1968, einen Töpfermarkt in Hermannstadt zu organisieren und zunächst 25 Auflagen selbst zu betreuen, gebührte Klusch ein Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt.

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Hafnerware für alle

Ausgabe Nr. 2349
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Der 47. Töpfermarkt fand am Wochenende statt

Der 47. Töpfermarkt  hat am Großen Ring erfolgreich stattgefunden. Ebenso am Kleinen Ring der inzwischen traditionelle Romamarkt, der seit Jahren parallel zum Töpfermarkt stattfindet, so dass man zu den verschiedenen Töpfen, Tellern und Tassen auch Holzlöffel und Kupferobjekte kaufen kann.

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Die Seele Siebenbürgens

Ausgabe Nr. 2349
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Der Tag des unbekannten Denkmals gefeiert

Wunderschöner Klang. Stummfilm. Die alten Bilder flimmern auf der Leinwand. Längst Verstorbene konserviert auf schwarz-weißem Filmmaterial. Ein Stummfilm von 1933, der im Gewölbe der evangelischen Kirche in Eibesdorf, durch Edith Toths Klavier und Gerhard Servatius-Depners Geige, einen wundervollen Klang verliehen bekommt. Der wohl älteste Dokumentarfilm über Siebenbürgen, gedreht von Erwin Kraus, zeigt Siebenbürger Sachsen bei der Arbeit und in voller Tracht.

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Gespräche für Unterwegs

Ausgabe Nr. 2348
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Audiowanderweg von Seligstadt nach Bekokten

 

Das Projekt „Audiowanderweg von Seligstadt nach Bekokten“ wurde durch das Institut für Auslandsbeziehungen e.V., kurz ifa, und das Jugendzentrum Seligstadt ermöglicht. Die Idee für die akustische Lerntour ist zurückzuführen auf die, vom ifa entsandte, Kulturmanagerin Anne Wiebelitz und ihrer besten Freundin Antonia Schwarzmeier, welche gemeinsam ein Jahr in Siebenbürgen verbrachten. Seit September letzten Jahres arbeiteten die beiden, neben anderen Projekten wie beispielsweise der Installation einer Kletterwand in Fogarasch, an ihrem Konzept. In der vergangenen Woche, am Mittwoch den 28. August, stellten sie das Resultat ihrer Arbeit dem Publikum bei der Eröffnungsveranstaltung vor.

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„Wir brauchen keine Zyanide!“

Ausgabe Nr. 2348
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Regierungsbeschluss führt zu Massendemonstrationen in ganz Rumänien

 

Am Sonntag haben in mehreren Städten Rumäniens die Umweltdemonstationen gegen das den Goldabbau-Projekt in Roşia Montană begonnen, denn zur Umsetzung dieses Projektes fehlt nur noch das Ja-Wort des Parlamentes. Paul-Jürgen Porr, der Landesvorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), erklärte ausdrücklich in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass das Forum gegen das Projekt ist.

 

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ProEtnica-Festival fand wieder statt

  2348

Die Vertreter der Minderheiten trafen sich wieder in Schäßburg

 

 Das Festival ProEtnica, das die Minderheiten aus Rumänien feiert, hat Ende August nach einer zweijährigen Pause wieder stattgefunden. Das Interethnische Jugendbildungszentrum, in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt Schäßburg und der Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg haben das Festival organisiert, u. a. mit finanzieller Unterstützung vom Kulturministerium, vom Departement für interethnische Beziehungen und von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest.

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Titel verleiht „Auftrag und Recht”

Ausgabe Nr. 2348
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Cristian Ţopescu soll für siebenbürgische Kirchenburgen werben

 

Hier ist Rhodos, hier sollst du springen!" sagen in einer Geschichte von Äsop die Leute einem ihrer Athleten, der sich lobt, er habe in Athen beim Hochsprung alle Rekorde gebrochen. Mit dieser Geschichte wollte der bekannte rumänische Sportkommentator Cristian Ţopescu darauf hinweisen, dass die Kirchenburgen in Siebenbürgen der rumänischen Öffentlichkeit bekannt sein müssen, um eine Zukunft zu haben.

 

Ţopescu wurde am letzten Freitag im Rahmen eines von dem Aachener Organisten Walter Karius bestrittenen Orgelkonzertes, das letzte der Reihe „Musica barcensis" in der Kirchenburg in Honigberg von Bischof Reinhart Guib zum „Kulturbotschafter der Kirchenburgen in Siebenbürgen" ernannt. Dieser Titel verleihe Cristian Ţopescu den „Auftrag und das Recht, für die 170 siebenbürgischen Kirchenburgen zu werben, als Stimme der evangelischen Kirche in der rumänischen Öffentlichkeit", betonte Bischof Guib. Guib würdigte in seiner Rede den ersten Kulturbotschafter der Kirchenburgen als eine „extrem positive, markante und bekannte Persönlichkeit Rumäniens" und erwähnte die Verbundenheit des Sportkommentators  mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Desgleichen dankte Bischof Guib der Honigberger evangelischen Kirchengemeinde für die Gastfreundschaft und dafür, dass sie ihre Kirchenburg entsprechend betreuen.

Mit dieser Ernennung wolle die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien ihre Kirchenburgen in der rumänischen Öffentlichkeit bekannter machen, als sie bisher sind, sagte in seiner Ansprache der Projektleiter Pfarrer Stefan Cosoroabă. Unter dem Motto „Entdecke die Seele Siebenbürgens" wolle man mehr rumänische Besucher in die Kirchenburgen bringen, die heute eine „Metamorphose" zur Destination für Kulturtouristen durchmachten. Man habe nämlich festgestellt, dass die meisten Besucher aus dem Ausland kommen. Die meisten Besucher wurden 2012 im Burzenland in der Schwarzen Kirche in Kronstadt gezählt, insgesamt 200.000, an zweiter Stelle liege Tartlau mit 35.000 Besuchern. Die zum Weltkulturerbe zählende Kirchenburg in Birthälm hatte weniger als 30.000 Besucher, jene ebenfalls auf der Welterbeliste geführte Kirchenburg in Wurmloch knapp 1.000.       B. U.

 

Bildtexte: Unser Bild (v. l. n. r.): Stefan Cosoroabă, Cristian Ţopescu, Carmen Schuster und Bischof Reinhart Guib.                     Fotos: Beatrice UNGAR