Einer für alle und alle für einen

Streiflichter vom 15. interkulturellen Festival ProEtnica“ in Schäßburg
Ausgabe Nr. 2543

 

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Vom 17.- 20. August fand die 15. Auflage des interkulturellen Festivals „ProEtnica” in Schäßburg statt. 20 in Rumänien lebende ethnische Minderheiten zelebrierten gemeinsam Freundschaft und Vielfalt. Die Besucher konnten sich auf ein großes Spektrum künstlerischer Darbietungen, Workshops, Ausstellungen und Vorträge freuen. Weiterlesen

Sechstes Apfelbäumchen

Zum sechsten Mal großes Mediascher Treffen
Ausgabe Nr. 2543

 

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Das sechste Mediascher Treffen brachte zahlreiche Mediascher in dem Kirchenkastell ihrer Heimatstadt vom 11. bis 14. August zusammen. Im Mittelpunkt standen zwei Jubiläen: 750 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt und 500 Jahre Reformation. Es gab alles, was ein Fest schön, anregend und erlebenswert macht: Musik, Tanz, Ausstellungen, gutes Essen, gemütliches Beisammensein.Weiterlesen

Andacht, Tanz und Gesang

Heimattage in Holzmengen im Harbachtal
Ausgabe Nr. 2542

 

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Die Holzmengener feierten am vergangenen Wochenende ihre Heimattage 2017. Zum Auftakt trafen sie sich Samstag beim Festgottesdienst in der Kirche, der mit ausgezeichneter musikalischer Begleitung und einem Konzert der „Thois-Companey“ im Anschluss noch lange nachklingen wird.Weiterlesen

Feuer und Zimmererklatsch

Konzert, Feuershow, Lesung und Kulinarik organisiert von den Wandergesellen
Ausgabe Nr. 2542

 

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Feuer und Flamme waren die Zuschauer am Donnerstagabend (10. August) für die Feuershow des Künstlers „Oxalis Ignis“. Auf dem Huetplatz war ein besonderes Programm für, mit und von Wandergesellen geplant. Ein Überraschungskonzert machte den Anfang. Juan Morrera und Andreas Baum, ein Wandergeselle und ein einheimischer Wandergeselle sangen sich in die Herzen der zum Teil spontan versammelten Zuschauer. Weiterlesen

„Agnetheln, unser aller Zuhause“

Streiflichter von einem gemeinsamen Fest im Städtchen am Harbach
Ausgabe Nr. 2542

 

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Zum 27. Sachsentreffen in Hermannstadt gab es reichlich Veranstaltungen auch in den umliegenden Dörfern. Vergangenen Dienstagnachmittag wurde auch in Agnetheln gefeiert. Am Nachmittag ging es mit einem Umzug vor allem der ehemaligen Agnethler aber auch Rosler durch die Stadt los. Im Zentrum wurde der Zug von Vizebürgermeister Costel Murgoci empfangen, der das Fest als ein Ereignis bezeichnete, das „die Vergangenheit in die Gegenwart bringt“, eine Vergangenheit, die man weder vergessen könne noch vergessen dürfe. Weiter ging es auf den Schulhof, wo Helga Lutsch, die Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Agnetheln, daran erinnerte, dass vor 150 Jahren, am 25. August 1867, im festlichen Rahmen der Grundstein der Schule, die heute den Namen des Sachsenbischofs Georg Daniel Teutsch trägt, gelegt wurde.Weiterlesen

Lebens- und Energiequelle der Gemeinschaften

Grußwort zum 27. Sachsentreffen / Von Klaus JOHANNIS, Rumäniens Staatspräsident
Ausgabe Nr. 2541

 

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Herzlich willkommen in Rumänien, in der historischen Haupt- und Hermannstadt, in unserem schönen Siebenbürgen.

Es ist mir eine große Freude, bei diesem Treffen all jene begrüßen zu dürfen, die auch weiterhin mit Stolz die Identität, die Erinnerung und den spezifischen Geist der Siebenbürger Sachsen wie einen Ehrentitel im Herzen tragen. Ich bin beeindruckt, dass sich der Große Ring als zu klein erweist, es ist das beste Zeichen dafür, dass die Veranstalter eine gute Arbeit geleistet haben und ich beglückwünsche sie dafür. Aber vor allem freue ich mich, dass ich neben den Vertretern der älteren Generation auch viele Jugendliche und Kinder erblicke.

Ihre Anwesenheit ist der Beweis dafür, dass die kommenden Generationen Siebenbürgen nicht bloß als eine Gegend betrachten werden, aus der ihre Eltern stammen sondern auch als einen Ort, der ihr Interesse erweckt, da ihre Wurzeln hier sind.Weiterlesen

Ein Hauch von Nostalgie zwischen Tracht, Blasmusik und Wiedersehen

Ausgabe Nr. 2541

 

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Schon zu Beginn der Festwoche waren die Straßen deutlich voller als sonst. Normalerweise ist die Deutsche Sprache nichts Ungewöhnliches in den Hermannstädter Gassen, die Häufigkeit aber ließ auf den Ansturm der Massen schließen. „Früher bin ich hier zur Schule gegangen.“ Früher scheint ein Schlüsselwort zu sein. Jeder zweite Satz, den man unverhofft aufschnappt, beginnt mit früher. „Früher war hier ein Bücherladen. Hier bin ich damals konfirmiert worden. Die Stadt ist immer noch wie früher.“ Schwelgend in Erinnerungen feiern die Siebenbürger Sachsen ihr Treffen in Hermannstadt. Nur das berühmte „früher war alles besser“ bleibt aus.

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