„Ein Festival mit gehobenem Niveau“

  1. Ars Hungarica fand in Hermannstadt statt

Ausgabe Nr. 2555

 

Die Sängerin Palya Bea begeisterte die Zuschauer mit ihrem einzigartigen Stil. Foto: Werner FINK

Die 12. Auflage des Ars Hungarica Festivals fand vergangene Woche in Hermannstadt statt, wobei das reiche Kulturprogramm erneut für jedes Alter und jeden Geschmack acht Tage lang insgesamt 35 interessante Veranstaltungen beinhaltete. Einige Höhepunkte des Festivals waren u.a. die Konzerte der ungarischen Sängerin Palya Bea, von Koszorus Krisztina oder das Konzert von Falusi Mariann und Sárik Péter, das Tanzhaus und der Ball im Spiegelsaal. Eröffnet wurde das Festival mit der Vorstellung des deutsch-rumänischen Buches „Hermannstadt – meine Liebe/Sibiu – dragostea mea“, Übersetzungen eines Teils des Buches „Vissza néztem félutamból“ des ungarischen Bildhauers Borsos Miklós.Weiterlesen

Erster evangelischer Kirchentag im Banat

Höhepunkte des Projekts „500 Jahre Reformation“ im Banater Bergland

Ausgabe Nr. 2552

Umzug der TrachtenträgerInnen beim „23. Reschitzaer Deutsche Trachtenfest” vor dem Hintergrund des früheren Hüttenwerks.

Die von dem Verein Deutsche Vortragsreihe Reschitza, der am 14. November d. J. sein 30. Jubiläum feiert, veranstaltete diesjährige Deutsche Kulturdekade stand unter dem Zeichen des Reformationsjubiläums. Im „Frédéric Ozanam“-Sozialzentrum der Vinzenzgemeinschaft Reschitza versammelten sich am 14. Oktober bereits ab 10 Uhr die geistlichen Gäste der großen Feier zu 500 Jahren seit dem Beginn der Reformation und des Ersten Evangelischen Kirchentags im Banat, während im Hof und um die Evangelische Kirche A. B sich die Gläubigen verschiedener Konfessionen aus dem gesamten Banat zu versammeln begannen. Hier bot zum Auftakt die eigens aus Bistritz angereiste Blaskapelle „Harmonie“ ein Promenadenkonzert. Um 10.50 Uhr begann unter Glockengeläut der Umzug der Geistlichen vom „Frédéric Ozanam“-Sozialzentrum zur evangelischen Kirche A. B. .Weiterlesen

Aven Amentza heißt „Kommt mit!“

2. Auflage des einzigen Roma-Poesiefestivals in Rumänien

Ausgabe Nr. 2551

Auf der Bühne auf dem Großen Ring begeisterte am Samstag das Ensemble Phenjoripe.                       Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die zweite Auflage des Internationalen Poesiefestivals der Roma Romaii Poesia hat vergangene Woche in Hermannstadt stattgefunden. Eingeladen waren Roma-Dichter aus aller Welt, die hier gemeinsam gearbeitet, gefeiert und vorgelesen haben. Den Höhepunkt des Festivals stellte am Samstag eine bunte Darbietung auf dem Großen Ring dar, bei der die Autorinnen und Autoren ihre Gedichte vorgetragen haben, aber auch Musiker und Tänzer aufgetreten sind.Weiterlesen

Bildung ist der Schlüssel

Ein Besuch bei Romano Kher, dem nationalen Roma-Kulturzentrum in Bukarest

Ausgabe Nr. 2549

 

Das Team von Romano Kher (v. l. n. r.): Nicușor Dumitru, Nora Costache, Mădălin Voicu Jr., Crina Morteanu, Carmen Marcu und Corina Păun.

Wo sich einst das Büro der Diktatorengemahlin Elena Ceauşescu befand, sitzen heute Verwaltung und Ämter. Über Schatten der Vergangenheit und das heldenhafte Bemühen, Vorurteilen und Xenophobie mit Bildung die Stirn zu bieten: Das nationale Roma-Kulturzentrum Romano Kher nimmt im neunten Stock des Gebäudes einen langen Gang mit kleinen Arbeitsräumen ein. Im Dschungel Bukarester Bürokomplexe für Regierungsorganisationen sollten Besucher sich abholen lassen, um nicht längere Zeit durch die sterilen Flure irren zu müssen. Weiterlesen

Hausrat zum Anfassen

Drei siebenbürgisch-sächsische Häuser im Freilichtmuseum eröffnet

Ausgabe Nr. 2548

 

Die von Gertraud Nowak geleitete Tanzgruppe der Brukenthalschule zeigte vor den Häusern aus Kleinschelken (rechts) und Hahnbach einige siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.             Foto: Beatrice UNGAR

„Gut Ding braucht Weile“, heißt es. 50 Jahre nach der offiziellen Eröffnung des Freilichtmuseums im Jungen Wald – das war am 17. Oktober 1967 – wurden am Samstag gleich drei typisch siebenbürgisch-sächsische Häuser auf dem Gelände der Einrichtung feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Der für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen historische Tag stand unter dem von den Veranstaltern passend zum Europäischen Tag des Kulturerbes gewählten Motto „Verschiedene Traditionen, gemeinsame Werte“. Weiterlesen

Gemalte Grüße aus L. A.

Jüdische Gemeinde feierte Rosh Hashana 5778

Ausgabe Nr. 2547

 

Otto Deutsch, Alysa Polkes und Nadia Badrus (v. l. n. r.) hatten offensichtlich Freude daran, das Treffen mitzugestalten. Foto: die Verfasserin

Einen besonderen Gast durfte Otto Deutsch, der Vorsitzende der Hermannstädter jüdischen Gemeinde am Vorabend von Rosh Hashana 5778, dem jüdischen Neujahrsfest, am Mittwoch im Gemeinderaum der Gemeinde begrüßen: Alysa Polkes, Mitglied einer Gemeinschaft konservativer Juden aus Los Angeles, die auf einer Rumänienreise weilte.Weiterlesen

Neues, altes Transportmittel

Mit dem Drahtesel unterwegs durch Hermannstadt – ein Erlebnisbericht
Ausgabe Nr. 2545\

 

Das gute alte Fahrrad. Zwei Räder, Gangschaltung, Kette, Bremse. Alles hat es, was man zum Fortbewegen braucht. Nur ein bisschen Muskelkraft muss man selbst aufbringen, wenn es nicht gerade bergab und einem die kühle Morgenluft durchs Haar weht. Eigentlich das perfekte Transportmittel. Das Rad fährt immer, nicht wie der Bus, auf den man warten muss. Das Rad parkt immer vor oder gar hinter der Tür, nicht wie das Auto, mit dem man einen Parkplatz erst mal suchen und finden muss. Das Rad trainiert die Ausdauer, nicht so wie das Taxi, dass man sich in bequemlicher Manier heran winkt. Und das Rad, ob alt oder neu, hat immer eine funktionierende Lüftung, je nachdem wie schnell man tritt – nicht so wie der alte Dacia. Weiterlesen