„Die Zeitung war mein halbes Leben“

Fünfunddreißig Jahre mit der Hermannstädter Zeitung / Von Horst WEBER

Ausgabe Nr. 2567

Horst Weber, Jahrgang 1944, von 1970 Redakteur dieser Zeitung, zwischen 1996 und 2005 ihr Chefredakteur und als Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung auch ihr Herausgeber, an dem Apple-Macintosh-Rechner, mit dem die Redaktion 1997 aus Mitteln des Auswärtigen Amtes durch Vermittlung von Konsul Arnulf Braun ausgestattet worden war.        
Foto: HZ-Archiv

Seinen Einstand als Redakteur der Hermannstädter Zeitung gab der 1944 in Agnetheln geborene Germanist Horst Weber 1970 mit einer „launigen Besprechung“ eines Bunten Abends am Hermannstädter Staatstheater. Von 1996 bis 2005 lenkte er als erfahrener Journalist die Geschicke der Zeitung. Horst Weber lebt heute in Bielefeld/Deutschland und berichtet im Folgenden über fünfunddreißig Jahre in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung (die zwischen 1971 uns 1989 den Namen Die Woche tragen musste).Weiterlesen

Zwei Jubilare gewürdigt

Jahrestagung des Hermannstädter Forschungsinstituts

Ausgabe Nr. 2559

Schriftleiter Zeno-Karl Pinter (stehend) stellt die 60. Ausgabe der Forschungen zur Volks- und Landeskunde vor, die Jubilare Vasile Ciobanu (1. v. l.) und Paul Niedermaier (2. v. l.) hören gespannt zu.    
Foto: Beatrice UNGAR

Zwei Jubilare gewürdigt wurden bei der Jahrestagung des Hermannstädter Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie am Freitag der Vorwoche. Zunächst der Institutsleiter und Städtehistoriker Architekt Dr. Paul Niedermaier zu seinem 80. und der Historiker Dr. Vasile Ciobanu zu seinem 70. Geburtstag.Weiterlesen

Ein doppeltes Jubiläum

200 Jahre seit der Geburt von G. D. Teutsch/150 Jahre Bischofssitz in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2557

Das Teutsch-Standbild auf dem Huetplatz.      
Foto: Beatrice UNGAR

Im Dezember dieses Jahres erfüllen sich 200 Jahre seit der Geburt des bedeutenden Mannes, dessen Standbild vor der Evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt, der Schule zugewandt, den Blick auf die Besucher richtet. Bischof Dr. Georg Daniel Teutsch stand mehr als ein Viertel Jahrhundert an der Spitze der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Siebenbürgen, und das in einer Zeit schwerer Anfechtungen und bedeutender Entscheidungen. Seine außerordentliche Fähigkeit in Fragen der Organisation und Verwaltung sowie im Umgang mit Menschen hatte er schon in jüngeren Jahren als Rektor des Gymnasiums in Schäßburg bewiesen, wo er die im ganzen Land angeordnete Schulreform in vorbildlicher Weise durchführte und gleichzeitig an der Vorbereitung der neuen Kirchenverfassung mitarbeitete, die er später als Bischof anwandte und zugleich ins Bewusstsein seiner Kirchenkinder pflanzte. Gelegentlich dieser Arbeit bereitete er mit Anderen schon die Verlegung des Bischofssitzes aus dem entlegenen Birthälm nach Hermannstadt vor, die erst nach seiner Wahl zum Bischof durchgeführt wurde. Diese fiel in das gleiche Jahr mit dem sogenannten „Ausgleich“, der Begründung der österreich-ungarischen Doppelmonarchie, welche die Auflösung ererbter Vorrechte des sächsischen Volkes mit sich brachte und ihn dadurch herausforderte, auch als Bischof in den neuen Verhältnissen politisch tätig zu werden. Weiterlesen

Hausrat zum Anfassen

Drei siebenbürgisch-sächsische Häuser im Freilichtmuseum eröffnet

Ausgabe Nr. 2548

 

Die von Gertraud Nowak geleitete Tanzgruppe der Brukenthalschule zeigte vor den Häusern aus Kleinschelken (rechts) und Hahnbach einige siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.             Foto: Beatrice UNGAR

„Gut Ding braucht Weile“, heißt es. 50 Jahre nach der offiziellen Eröffnung des Freilichtmuseums im Jungen Wald – das war am 17. Oktober 1967 – wurden am Samstag gleich drei typisch siebenbürgisch-sächsische Häuser auf dem Gelände der Einrichtung feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Der für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen historische Tag stand unter dem von den Veranstaltern passend zum Europäischen Tag des Kulturerbes gewählten Motto „Verschiedene Traditionen, gemeinsame Werte“. Weiterlesen

„Manche gehen den Jakobsweg, ich gehe den Thomasweg”

Ein Hesse auf der Suche nach seinen siebenbürgisch-sächsischen Wurzeln
Ausgabe Nr. 2543

 

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Vielleicht haben Sie sich gefragt, wer dieser Mann mit dem Grabstein auf dem Rücken war, der gegen Anfang des Monats durch die Straßen Hermannstadts lief. Wir verraten es Ihnen – über eine abenteuerliche Reise, das Finden der eigenen Wurzeln, und die nicht zu unterschätzende Bedeutung von Sport als soziales Bindemittel.

Anlässlich des 27. Sachsentreffens vor zwei Wochen fanden 15.000 im Ausland lebende Sachsen über verschiedenste Wege in ihre Heimat zurück. Manche stiegen in ein Flugzeug, andere fuhren im eigenen PKW oder mit dem Zug. Reinhold Göllner kam mit dem Fahrrad. Aus Deutschland.Weiterlesen

Stimmt an für Gott ein Lied…

Ausgabe Nr. 2530

 

  1. Bezirksgemeindefest am Sonntag Kantate in Mediasch

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Blumen für die Mütter, Großmütter, Tanten und überhaupt für alle anwesenden Frauen, Kalender für die Kuratorinnen und Kuratoren, eine leckere Tokana und Musik für alle gab es beim 40. Gemeindefest des Mediascher Kirchenbezirks am Sonntag Kantate in Mediasch. In seinem Grußwort zum Auftakt des Festgottesdienstes in der bis auf den letzten Platz gefüllten Margarethenkirche wies Pfarrer Gerhard Servatius-Depner darauf hin, dass man bei diesem Fest nicht nur Gemeinschaft feiern sondern auch Gott loben möchte: Dass wir heute hier das 40. Gemeindefest feiern ist Gnade und Geschenk unseres Herren und wir haben allen Grund zu danken. Gott, der größte Komponist aller Zeiten, möge uns neue Lieder ins Herz legen.“

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Fernwehträume an der Piste

Trampen war zu DDR-Zeiten mehr als nur Abenteuer / Von Roland BARWINSKY
Ausgabe Nr. 2526

 

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Hochsommer 1987. Zu dritt setzten wir uns in Dresden in den Zug und fuhren hinunter in das von Sonne überflutete Bulgarien. Kreuz und quer erkundeten wir dieses nicht nur landschaftlich abwechslungsreiche Land. Die meisten Bulgaren zeigten sich uns Ostdeutschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Nur mittags ging dort aufgrund der durchgängigen Gluthitze nichts mehr. Beim fast täglich praktizierten Vorwärtskommen per Anhalter hatte unser Trio sehr viel Spaß. In Tagesetappen näherten wir uns allmählich der rumänischen Grenze. Weiterlesen

Mehr als ein Sammelband

Band 32 der Kärnten Dokumentation vorgestellt
Ausgabe Nr. 2521
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Von „A wie Alba Iulia“ über „B wie Baumstriezel“ bis hin zu „Z wie Zibinsgebirge“ führte die alphabetische Reise von Udo Puschnig, Unterabteilungsleiter im Amt der Kärntner Landesregierung, der statt eines Grußwortes seine Gedanken zum Thema „Siebenbürgen von A bis Z“ vorlas. Die zahlreichen Anwesenden im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt zollten ihm begeistert Beifall.

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