Philosophisch aktuell

Lesung zum Thema Schicksal mit Joachim Wittstock
Ausgabe Nr. 2517
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Was eignet sich besser für einen Vortrag, der zum Lesen bzw. Wiederlesen animiert als eine Bibliothek? Querverbindungen aufgezeigt und Impulse für die Lektüre gegeben hat der Hermannstädter Autor Joachim Wittstock in seiner Am Schicksalsbrunnen verweilen“ betitelten Lesung am Freitag in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt vor einem zahlreichen Publikum. Weiterlesen

„Ein Debüt mit 50ˮ

Erstes Buch mit Gedichten von Marius Koity
Ausgabe Nr. 2516
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Ein Debüt mit 50 – warum nicht? Marius Koity ist nicht nur Redakteur der Ostthüringer Zeitung (OTZ), sondern auch Lyriker. Zahlreiche seiner Gedichte sind bereits in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Vor wenigen Tagen ist nun sein erstes eigenes Buch heraus gekommen, das den Titel „Eine unvermeidliche Collage – Gedichte, meine alten Tagebücher und andere Papiere“ trägt.Weiterlesen

Ayda ist nicht mehr „üzüntülü”

Kinderbuch „Ayda, Bär und Hase” von Navid Kermani im Hanser Verlag erschienen
Ausgabe Nr. 2516
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Ayda ist ein fünfjähriges Mädchen, das zwar recht klein von Statur ist, allerdings für ihr Alter jede Menge kann: bis 32 rechnen, Rad fahren ohne Stütze und sich morgens alleine anziehen. Sogar zwei Sprachen spricht sie, Persisch und Deutsch, denn sie lebt mit ihren iranischen Eltern in Deutschland, genauer gesagt in Köln-Eigelstein. Weiterlesen

Georg Scherg in Hermannstadt

Hundert Jahre seit der Geburt des Schriftstellers und Literaturprofessors
Ausgabe Nr. 2513
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Noch bevor Georg Scherg (*19. Januar 1917, Kronstadt/ Braşov, †20. Dezember 2002, Bodels-hausen bei Tübingen) für zwei Jahrzehnte in Hermann-stadt ansässig wurde, um hier als Lehrkraft und Literat zu wirken (1970-1990), hatte er sich in dieser Ortschaft wiederholt aufgehalten. Bereits in jungen Jahren war er hier mit gleichaltrigen Gymnasiasten und auch anderen Stadtbewohnern zusammengekommen, so mit Angehörigen der deutsch-französischen Familie Coulin. Marie Coulin, die Mutter dreier Söhne, die etwa derselben Altersklasse wie Georg Scherg angehörten, berichtete mir – es muss in den 1950er, 1960er Jahren gewesen sein -, sie habe den Schorsch gekannt, er habe sich wiederholt auch in ihrer Wohnung aufgehalten. Geblieben ist in meiner Erinnerung, der Junge sei anspruchsvoll gewesen und habe den Eindruck eines recht verwöhnten Burschen hinterlassen.
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„Fragen, viele, viele Fragen“

Aus aktuellem Anlass gelesen: Georg Schergs „Der Mantel des Darius“
Ausgabe Nr. 2513
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Mit „Der Mantel des Darius“ wagte der Schriftsteller Georg Scherg, zum ersten Mal Experimente mit den Mitteln moderner Prosa. Heute ist das Buch in den meisten Läden vergriffen. Schade, denn das Experiment ist Scherg geglückt und seine Ergebnisse sind auch fast fünfzig Jahre nach dem Erscheinen des Buches noch von Bedeutung.

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„Risse im Eisernen Vorhang“

Neues Buch über Familienzusammenführung und Aussiedlung
Ausgabe Nr. 2511

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Es gab sie also doch: Die ,,Risse im Eisernen Vorhang“, der Mauer zwischen Ost und West, zwischen Unfreiheit und Freiheit. Einer davon: Die Aktion „Kanal“, ein gut gehütetes Geheimnis der Jahre 1968 bis 1989 und zu Teilen immer noch geheim. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wollte diese Aktion Wunden des Weltkrieges schließen, Familien zusammenführen und Deutschen den Weg aus dem kommunistischen Rumänien in die Freiheit der Bundesrepublik öffnen.

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Ein Fresko unserer Gesellschaft

Buch über die Archäologie heute in Rumänien vorgestellt
Ausgabe Nr. 2510
 

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Das Buch liest sich wie ein Roman, es schildert jedoch die traurige Wirklichkeit. „Arheologia azi, în România“ von Mihai Bărbulescu wurde am 28. November in der Astra-Bibliothek in Hermannstadt vorgestellt. Das Buch richtet sich nicht nur an Archäologen oder Archäologie-Studenten sondern an alle, die an dieser spannenden Wissenschaft Interesse finden. Wichtige Persönlichkeiten aus der Welt der rumänischen Archäologen waren bei der Buchpräsentation dabei und sprachen über die Neuerscheinung: Prof. Dr. Adrian Luca, Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter, Prof. Dr. Lucia Marinescu-Țeposu, Răzvan Pop und der Buchautor selbst, Prof. Dr. Mihai Bărbulescu.Weiterlesen