Lyrik aus der Deportation

Ausgabe Nr. 2466
 

Neues Buch über Russlanddeportation vorgestellt

 

Noch ein Buch über die Russlanddeportation? Das werden sich viele gefragt haben, als sie von der Herausgabe des Bands „Lager Lyrik“ erfahren haben. Das Gedenkbuch, das an 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion erinnert, wurde am Donnerstag im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums vorgestellt. Herausgegeben wurde das Buch im Schiller-Verlag Hermannstadt-Bonn.Weiterlesen

Aus dem „Land vor dem Waldˮ

Ausgabe Nr. 2466
 

Reich bebildeter Band über Rettungsgrabung bei Reussmarkt vorgestellt

 

Man kann für die Zukunft bauen ohne die Spuren der Vergangenheit auszulöschen, davon ist der Archäologe und Hochschulprofessor Prof. Dr. Zeno Karl Pinter überzeugt, nachdem er gemeinsam mit einem Team an den archäologischen Grabungen bei der mittelalterlichen Siedlung in der Gegend Reussmarkt – Cunța teilgenommen hat. Auch könnte man einiges aus der Vergangenheit lernen, meint Pinter: Hätten nämlich die Straßenbauer den archäologischen Grabungen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, hätten sie festgestellt, dass es genau dort zwischen Großpold und Reussmarkt, wo ein Teil der Autobahn-Teilstrecke Hermannstadt – Broos weggerutscht ist, keinerlei Spuren menschlicher Siedlungen gegeben hat. Es mag wohl an der Hanglage gelegen haben. Sogar die Bauer der Eisenbahnstrecke Hermannstadt – Allwinz/Vințul de Jos hätten die Risiken erkannt und mit Hilfe von zahlreichen Brücken und indem sie die Strecke auf der Höhenlinie um den Berg vor Großpold führten, dieses Erdrutschgebiet vermieden.

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Die rote Masche

Ausgabe Nr. 2464
 

Ein Shoabuch für Kinder und Erwachsene /  Von Christel WOLLMANN-FIEDLER

 

Aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktages, der  am 27. Januar weltweit begangen wird, veröffentlicht die HZ im Folgenden die Rezension eines Buches von Annika Tetzner, einer Holocaust-Überlebenden, die in Jerusalem lebt.

Es geht um das Erzählen eines Kindes, das im Ghetto Theresienstadt die Kälte und die Not spürt, doch auch die Liebe der Eltern und der Tanten, mit denen sie als kleines Mädchen zusammen in das Konzentrationslager deportiert wird.Weiterlesen

„…wie die parenthesen weinen“

Ausgabe Nr. 2462
 

Nora Iuga feierte 85.

 

Am 4. Januar 2016 feierte die Schriftstellerin und Übersetzerin Nora Iuga ihren 85. Geburtstag. Die Hermannstädter Zeitung gratuliert.

 Die Jubilarin ist nach wie vor kreativ tätig und hat, um nur ein Beispiel zu nennen, bei der Gaudeamus-Buchmesse 2015 in Bukarest die rumänische Fassung von Joachim Wittstocks Märchennovelle „Peter Gottliebs merkwürdige Reise" (Aus: „Spiegelsaal", Kriterion, 1994) vorgestellt, die unter dem Titel „Strania călătorie a lui Peter Gottlieb" im Tracus Arte Verlag erschienen ist. Zu ihrem 85. bringt der Bukarester Verlag Cartea Românească Nora Iugas neuen Gedichtband, „ascultă cum plâng parantezele"  (horch wie die parenthesen weinen) heraus.Weiterlesen

Meschen – eine Dorfidylle

Ausgabe Nr. 2461
 

Autobiografisches Buch der Siebenbürgerin Maria Schotsch erschienen

 

„Nirgendwo auf der Welt scheint die Sonne so schön wie zu Hause!“. Mit diesem Satz eröffnet Maria Schotsch ihr Vorwort zu dem autobiografischen Buch „Wie lieb ich dich, mein Dörflein klein“, das dieses Jahr im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt erschienen ist. In dem Buch schildert die Autorin ihre Kindheit und Jugend, die sie in Meschen/Moșna verbracht hat.Weiterlesen

Als Hermannstadt auf die Landkarte kam…

Ausgabe Nr. 2461
 

„Erfolgsgeschichte mit Folgen“, der 2. Band der „Leseproben einer Seelenverwandtschaft“

 

Die Luxemburger Politikerin Erna Hennicot-Schoepges und die HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar im Gespräch über die Folgen der Titelvergabe der Europäischen Kulturhauptstadt an Hermannstadt in Partnerschaft mit Luxemburg im Jahr 2007. Ein Austausch zu Identität, dem Leben in der Diktatur sowie der Rolle der Presse gestern und heute. Die Dialoge zeugen von einer Seelenverwandtschaft – nicht nur der beiden Autorinnen zueinander, sondern auch der Regionen Luxemburg zu Siebenbürgen, im Besonderen zu Hermannstadt.Weiterlesen

Humanistische Glanzleistung

Ausgabe Nr. 2458
 

„Rudimenta cosmographica" von Johannes Honterus neu aufgelegt

 

Die 'Rudimenta cosmographica' ('Grundzüge der Weltbeschreibung') ist das weltweit bekannteste Druckwerk des Kronstädter Humanisten Johannes Honterus, des historisch wohl berühmtesten Siebenbürger Sachsen. (…) Dabei handelt es sich um eine frühneuzeitliche Schulenzyklopädie. Sie war bei ihrem Erstdruck im 16. Jahrhundert einzigartig und sehr modern, wurde aber trotz ihrer beeindruckenden Verbreitung auf dem 'alten Kontinent' von der wissenschaftlichen Fachwelt – sehr zu Unrecht – kaum rezipiert. Um so aktueller ist das Bedürfnis, diese humanistische Glanzleistung europäischen Ranges aus Siebenbürgen an den Platz zu rücken, der ihr in der europäischen Kulturgeschichte wohlverdient zukommt".Weiterlesen