Archivbestand Weltgebetstag erschlossen

Eine gute Nachricht aus dem Zentralarchiv der EKR im Teutsch-Haus
Ausgabe Nr. 2518
5-archivEine gute Nachricht aus dem Zentralarchiv der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (ZAEKR) kommt passend zum Weltgebetstag, der jedes Jahr am ersten Freitag im März begangen wird, heuer am 3. März: Das Archiv dieser ökumenischen Arbeit ist nun erschlossen und zugänglich. Der Bestand „Ökumene. Weltgebetstag der Frauen“ ist eine Dokumentation aus dem Bereich ehrenamtliche Arbeit, der für die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien und für die Ökumene von Belang ist. Durch die Archivierung im ZAEKR wird der Bereich der ökumenischen Frauenarbeit für Forscher zugänglich und zitierbar.

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Die Sprache des Schweigens

Neue Premiere am Radu Stanca-Nationaltheater in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2518
1-theater-schweigen„Sehr verehrte Kunden! Zu allererst möchte ich Sie dazu beglückwünschen, dass Sie sich dazu entscheiden haben, einen Vertrag mit unserer Vermittlungsfirma zu unterzeichnen. Im Namen des gesamten Unternehmens möchte ich Ihnen versichern, dass wir Ihnen und den lieben Senioren jederzeit zur Seite stehen werden.“ So wirbt man in Rumänien für Altenpflegerinnen, die in Deutschland arbeiten sollen. Theater und Realität scheinen im neuesten Theaterstück des Radu Stanca Theaters Hermannstadt miteinander zu verschmelzen. Unter dem Titel „Sprechen Sie Schweigen?“ von Gianina Cărbunariu fanden am Samstag und Sonntag Vorpremiere und Premiere des dokumentarischen Theaterstücks im vollen Saal statt. Auf der Bühne standen sowohl Schauspieler/innen der rumänischen als auch der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters. 

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Projekt am Goga-Lyzeum

Mülltrennungsprojekt begeisterte Schüler
Ausgabe Nr. 2518
6-gogaDas letzte Projekt ihres sechsmonatigen Aufenthalts in Rumänien, das die deutsche Freiwillige Johanna Frankenberger am Hermannstädter Goga-Lyzeum durchgeführt hat, war zum Thema Mülltrennung mit der 11.-E-Klasse. Die Jugendlichen haben für ein gemeinsames Frühstück sowohl mit viel, als auch mit wenig Verpackung eingekauft. Nachdem geklärt wurde, wie man nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch billiger einkaufen kann, wurden Käse, Joghurt und Co. im Nu verputzt.

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Eine Vorzeigeschule für Hermannstadt

Neues Gebäude für die Kunstschule geplant / Abschleppdienst ab April 2017
Ausgabe Nr. 2515
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Auf einer Pressekonferenz Mitte Januar verkündete Bürgermeisterin Astrid Fodor, dass die Stadtverwaltung nun einen geeigneten Standort für die neue Kunstschule ausfindig gemacht habe und die Machbarkeitsstudie zur Verfügung stehe. Genauer geht es um das Gebäude des ehemaligen Internats des Wirtschaftslyzeums an der Str. Aleea Buia sowie um das unbebaute Areal zwischen der Aleea Buia und der Str. Dorului, auf dem zusätzlich ein neues Gebäude errichtet werden soll. Weitere Themen der Pressekonferenz waren u. a. das Abschleppen der falsch geparkten Autos oder die Schneeräumung in der Stadt.Weiterlesen

Georg Scherg in Hermannstadt

Hundert Jahre seit der Geburt des Schriftstellers und Literaturprofessors
Ausgabe Nr. 2513
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Noch bevor Georg Scherg (*19. Januar 1917, Kronstadt/ Braşov, †20. Dezember 2002, Bodels-hausen bei Tübingen) für zwei Jahrzehnte in Hermann-stadt ansässig wurde, um hier als Lehrkraft und Literat zu wirken (1970-1990), hatte er sich in dieser Ortschaft wiederholt aufgehalten. Bereits in jungen Jahren war er hier mit gleichaltrigen Gymnasiasten und auch anderen Stadtbewohnern zusammengekommen, so mit Angehörigen der deutsch-französischen Familie Coulin. Marie Coulin, die Mutter dreier Söhne, die etwa derselben Altersklasse wie Georg Scherg angehörten, berichtete mir – es muss in den 1950er, 1960er Jahren gewesen sein -, sie habe den Schorsch gekannt, er habe sich wiederholt auch in ihrer Wohnung aufgehalten. Geblieben ist in meiner Erinnerung, der Junge sei anspruchsvoll gewesen und habe den Eindruck eines recht verwöhnten Burschen hinterlassen.
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„Fragen, viele, viele Fragen“

Aus aktuellem Anlass gelesen: Georg Schergs „Der Mantel des Darius“
Ausgabe Nr. 2513
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Mit „Der Mantel des Darius“ wagte der Schriftsteller Georg Scherg, zum ersten Mal Experimente mit den Mitteln moderner Prosa. Heute ist das Buch in den meisten Läden vergriffen. Schade, denn das Experiment ist Scherg geglückt und seine Ergebnisse sind auch fast fünfzig Jahre nach dem Erscheinen des Buches noch von Bedeutung.

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