„Ein ermutigendes Beispiel“

2595

Landtagspräsident Norbert Kartmann gewürdigt

Landtagspräsident Norbert Kartmann (rechts) und Botschafter Dr. h.c. Emil Hurezeanu.                                Foto: Hessischer Landtag, Kanzlei

Der Staatspräsident der Republik Rumänien, Klaus Johannis, hat dem Präsidenten des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann, den Orden „Stern von Rumänien“ im Range eines Kommandeurs verliehen. Landtagsvizepräsident Frank Lortz, der zur Verleihung der Auszeichnung am 18. September d. J. in den Hessischen Landtag geladen hatte, begrüßte den Botschafter der Republik Rumäniens, S. E. Emil Hurezeanu.

 Weiterlesen

Des Meeres und der Liebe Wellen

2595

Die Wiederentdeckung des Eduard von Keyserling (1855-1918)

Eduard von Keyserling 1905/1906.
Foto: Philipp KESTER

Einen Schriftsteller gilt es zu preisen, der wie kein anderer die Stimmung des Fin de siècle und der Décadence einzufangen verstand: Eduard von Keyserling, der vor heute 100 Jahren am 28. September 1918 starb, gilt als einer der wenigen literarischen Impressionisten der deutschen Literatur um 1900. Seine Bücher sind ein ahnungsvoller Abgesang auf den baltendeutschen Adel, der nach den politischen Ereignissen des Ersten Weltkriegs und in den Wirren der Russischen Revolution von 1917 unterging. – Seit Mitte der 1990er Jahre werden seine Bücher neu publiziert, vor allem im Manesse-Verlag (Zürich), der ihn zum 100.Geb. mit dem Band „Landpartie“ ehrt, der sämtliche Erzählungen enthält.

Weiterlesen

Grenzenlos absurd und komisch

2594

Premiere mit Ödön von Horváths „Hin und her“ am Radu Stanca-Nationaltheater

An die Grenzen seiner Geduld gebracht, hat Ferdinand Havlicek (Daniel Bucher, Bildmitte) das Privileg, sich die Ministerpräsidenten – X (Anca Cipariu, links) und Y (Fabiola Petri, rechts) der beiden Länder zu schnappen, die ihn nicht haben wollen. Foto: Fred NUSS

Grenzenlos absurd und komisch zugleich, so könnte eine Kurbeschreibung des Stückes Hin und her“ lauten, das der Schriftsteller Ödön von Horváth 1933 zunächst unter dem Arbeitstitel „Die Brücke“ geschrieben und es als Posse in zwei Teilen“ bezeichnet hatte. Die Uraufführung fand 13. Dezember 1934 im Schauspielhaus Zürich statt. Das Stück trägt autobiografische Züge, denn Horváth galt ab 1933 in Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtergreifung als „unerwünschte Person“. Er musste nach Budapest reisen, um seine ungarische Staatsangehörigkeit zu erneuern. Die Premiere in Zürich nutzte er als Gelegenheit, gemeinsam mit der Schauspielerin Wera Liessem, seiner damaligen Lebensgefährtin, Deutschland zu verlassen.

Weiterlesen

„Das ist richtiges Bier”

2594

Zu Besuch in der ersten Craft-Bier-Brauerei Hermannstadts

 

 

Ciprian Hanea posiert vor den Biertanks der „Urban Brewery“, wo er gerne und sehr spannend den Brauprozess zu erklären weiß. Foto: die Verfasserin

Was macht ein gutes Bier aus? Es besteht in erster Linie aus natürlichen Inhaltsstoffen. „Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Das sind die vier Zutaten, aus denen unsere Biere entstehen.“ Zu Besuch bei der „Urban Brewery“, der ersten Craft-Bier Fabrik in Hermannstadt, erklärt Ciprian Hanea einer der beiden Inhaber der Fabrik, wie das Bier gebraut wird. Seit Januar dieses Jahres gibt es die drei Biersorten, die bei der „Urban Brewery“ hergestellt werden, auf dem rumänischen Markt und beim „Sibiu Craft Fest“, das vom 7. bis zum 9. September in der Harteneckgasse stattgefunden hat, konnte man die Biere auch probieren. Weiterlesen

„Die Gemeinschaft unterstützen“

2594

Gespräch mit Reinhold Sauer beim DWS-Weinfest

 

Reinhold Bauer in der ehemaligen Brukenthalschen Sommerresidemz in Freck, wo der DWS am 8. September Weinfest und 20. Jubiläum gefeiert hat. Foto: Werner FINK

Reinhold Sauer, der Vorsitzende der Carl Wolff-Gesellschaft, war einer der anwesenden Gäste auf dem letzten Weinfest und zugleich der 20. Jubiläumsfeier des Deutschen Wirtschaftclubs Siebenbürgen (DWS). Die „Carl Wolff-Gesellschaft“, die den Namen des erfolgreichen siebenbürgischen Wirtschaftspolitikers Carl Wolff trägt, der seine Hauptaufgabe darin gesehen haben soll, die Überlebensgrundlage für seine seit Jahrhunderten in Siebenbürgen ansässige Volksgruppe zu erhalten, sieht sich selbst als vom „siebenbürgischen Unternehmertum geprägtes Netzwerk einflussreicher Leistungsträger“ in Deutschland. Mit Reinhold Sauer sprach HZ-Redakteur Werner F i n k:

Weiterlesen

„Von Landsleuten und Schülern geschätzt“

2594

Erwin Josef Țigla hielt Gastvortrag über Alexander Tietz an der EAS

„Wenn der Siebenbürger Sachse sich mit Adolf Meschendörfer oder Erwin Wittstock rühmen kann, wenn Adam Müller-Guttenbrunn dem Banater Schwabentum ein Denkmal gesetzt hat, warum sollen sich die Banater Berglanddeutschen nicht auch um ihre hervorragendste Kulturpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts bemühen? Dieser Mann ist kein anderer als der Deutsch-, Latein- und Russischlehrer, der Volkskundler und Naturliebhaber, der von seinen Landsleuten und Schülern geschätzte Alexander Tietz (1898-1978).“ Das schrieb Erwin Josef Țigla in dem Vorwort zu dem Buch „Briefe von der Alm/Scrisori de la sălaș“ von Alexander Tietz.

Weiterlesen

Nachrichten

2594

Morgen zum 28. Sachsentreffen

Cibinfest 2018

Fahrrad- oder Roller-Wettbewerb

Beatbox-Workshop

Theaterparkplatz gesperrt

Deutschkurse im Herbst

Vom Traum zur Wirklichkeit

Wettbewerb für Kinder

Tagung für Germanistikstudenten

Frauenarbeit im Herbst

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

Weiterlesen