Nachrichten

Ausgabe Nr. 2578

In eigener Sache
Liebe Leserinnen und Leser, wegen Reparaturarbeiten, die von der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt in den Redaktionsräumen in der Wiesengasse/Tipografilor 12 durchgeführt werden, zieht die Redaktion um.
Sie finden uns ab dem 22. Mai in der Str. Timotei Popovici 9 im ersten Stock.
Die Redaktion

Lange Nacht der Museen am Samstag; Programm am Pfingstsonntag; Konsulat geschlossen; Feldhaus liest im DKH; Dorfleben im Bild; 13. Begegnung auf dem Huetplatz“; Internationales Parlamentsstipendium; Direktflüge nach Antalya; Lucian Pintilie gestorben; Rumänisches Fernsehen  in deutscher Sprache

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„Wir feiern ein Fest, das uralt ist“

Traditionelle Tänze und Lieder beim 28. Maifest auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2577

Den Umzug und den Aufmarsch der Tanzgruppen (hier auf dem Großen Ring) führten die Mitglieder der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums an, mit dabei war der DFDH-Vorsitzende Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter in Tracht (Bildmitte). Foto: Fred NUSS

Das Maifest wurde nach über 50-jähriger Pause 1991 von dem Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt wieder aufgenommen. Es ist ein festlicher Brauch, welcher regelmäßig im Monat Mai stattfinden. Entweder am 1. Mai oder am ersten Maiwochenende. In Hermannstadt führen die Schüler der deutschen Schulen auf dem Großen Ring den Trachten-Umzug vor und ziehen dann mit den Zuschauern bei Blasmusik in den Jungen Wald. Dort führen sie auf einer Bühne Lieder und Tänze auf. Dies war dieses Jahr etwas anders.

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Bürgerinitiative

Ausgabe Nr. 2577

Die von der USR und dem DFDR unterstützte Bürgerinitiative „Ohne Straftäter in öffentlichen Ämtern“ hat am Freitag auch Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor unterzeichnet. Die Lokalpolitikerin erklärte dazu Folgendes: „Ich habe diese Initiative unterzeichnet, weil sie mit den Werten übereinstimmt, für die sich das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien einsetzt betreffend die ethischen Voraussetzungen jener, die öffentliche Ämter bekleiden. Ich bin der Initiative mit der Überzeugung beigetreten, dass unserer Gesellschaft ein gesundes Wertesystem zugrunde liegen muss, um Fortschritte machen zu können und damit dieses geschieht, müssen wir mit jenen beginnen, die Rumänien in der Verwaltung und in der Politik leiten. Ich hoffe, dass möglichst viele Hermannstädter diese Initiative unterschreiben. Die diesbezügliche Novellierung der Verfassung wäre ein kleiner aber wichtiger Schritt zur moralischen Genesung unserer Gesellschaft.“

Foto: Bürgermeisteramt Hermannstadt

Eine persönliche Note

Osterpäckchen-Aktion des DLRG Neuhof e. V.

Ausgabe Nr. 2577

Bei der Übergabe der Rucksäckchen wurde jedes Kind namentlich aufgerufen und es war offensichtlich, dass sich die Helfer sogar mehr freuten als die Kinder oder zumindest genauso sehr. Foto: DLRG Neuhof

Die von der Ortsgruppe Neuhof e.V. Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft initiierte Osterpäckchen-Aktion für das Kinderheim in Orlat wurde erfolgreich abgeschlossen, als am 23. April d. J. eine Delegation die Päckchen persönlich an die rund 100 Kinder in Orlat übergab.

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Über Europa und seine Krisen

Politische Bildung auch für Schüler in Karlsburg

Ausgabe Nr. 2577

Gruppenbild mit Konsul Tischler und Schwester Maria.

 

In Zeiten europaweiter Krisen, wie die der Eurokrise, des Brexit und der Flüchtlingskrise, ist für Schüler die Heranführung an europäische Politik von größter Bedeutung. Die Sankt-Josefs-Schule in Karlsburg/Alba Iulia hatte am 7. Mai die Ehre, den deutschen Konsul aus Hermannstadt, Hans Erich Tischler, zu empfangen. Er sprach über den Europatag, der am 9. Mai begangen wird.

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„…an dem ich gerade schreibe“

Elena Dumitrescu-Nentwig las im Erasmus-Büchercafé

Ausgabe Nr. 2577

Luminița Mihai-Cioabă, Elena Dumitrescu-Nentwig und Beatrice Ungar bei der Buchvorstellung im Erasmus-Büchercafé (v. l. n. r.). Foto: Fred NUSS

Auf die Frage, welches ihrer Bücher sie am liebsten habe, antwortete die Autorin Elena Dumitrescu-Nentwig: „Das, an dem ich gerade schreibe“. Sie verriet zwar nicht, worum es sich bei dem Buch handelt, man darf aber getrost darauf gespannt sein, denn bisher haben alle ihre Veröffentlichungen Erfolg gehabt. Ihr Roman Credinciosul meu dușman“ (Mein treuer Feind) wurde sogar mit dem Itaca-Prosapreis der rumänischen Diaspora ausgezeichnet. Am 5. Mai hat sie in Dublin persönlich die Auszeichnung entgegennehmen dürfen.

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Morde in ganz Europa

Volkskundlerin legt ersten „Ethno-Krimi“ vor

Ausgabe Nr. 2577

Marlies Barbara Lenz: Ohne Gnade. Ein Karpaten Krimi. Verlag Marlies Barbara Lenz 2018. 235 Seiten. ISBN 978-3-00-059680-3.

„Ohne Gnade“ ist laut Untertitel ein „Karpaten Krimi“, in dem die gebürtige Rumeser Volkskundlerin Marlies Barbara Lenz über geheimnisvolle Morde in Rumänien und weiteren Teilen Europas schreibt. Die Autorin selbst nennt das Buch ihren „ersten Ethno-Krimi“.

 

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