Filme aus dem wahren Leben

Neuer Rekord beim Astra Film Festival in Hermannstadt aufgestellt

Ausgabe Nr. 2599

S.E. Botschafter Emil Hurezeanu (links) und der Journalist und Filmkritiker Cristian Tudor Popescu bei der Diskussion zum Thema „Rumänische Diaspora“ im Thaliasaal. Foto: Cynthia PINTER

Über 70.000 Zuschauer besuchten laut Organisatoren das Astra Film Festival dieses Jahr, fast fünf Prozent mehr als 2017. Über 25.000 davon waren Kinder und Jugendliche, die zusammen mit ihren Lehrer/innen jeden Morgen beim Astra Film Junior dabei waren. Die 19. Auflage des Dokumentarfilmfestivals Astra Film fand heuer vom 15. bis 21. Oktober statt und zeigte Filme aus dem wahren Leben. In Zahlen sah das Astra Film Festival heuer folgendermaßen aus: 128 Dokumentarfilme, davon 55 Filme aus 30 Ländern die in 5 Kategorien beim Wettbewerb teilgenommen haben. Weiterlesen

Neuer Dechant

Ausgabe Nr. 2599

Pfarrer Hans-Georg Junesch (links) wurde im Rahmen eines Gottesdienstes am Samstag in der Johanniskirche von Bischof Reinhart Guib (2. v. r.) eingesegnet. Dem Bischof zur Seite standen der Dechantstellvertreter Dietrich Galter (2. v. l.) und Pfarrer Klaus-Martin Untch.                       

Foto: Fred NUSS

 

„Vollwertiger Gottesdienstraum“

Winterkirche in der Schäßburger Klosterkirche eingeweiht
Ausgabe Nr. 2599

Pfarrer i. R. Rolf Binder, Bischof Reinhart Guib und Dechant und Stadtpfarrer Hans-Bruno Fröhlich bei der Einweihung (v. l. n. r.).
Foto: Werner FINK

Vergangenen Sonntag wurde in Schäßburg die Winterkirche mit den dazugehörigen „Prinzipalia“ – Altar, Taufschale und Orgel – im Rahmen eines Festgottesdienstes eingeweiht, wobei die Weihehandlung von Bischof Reinhart Guib, assistiert von Stadtpfarrer Hans-Bruno Fröhlich und Pfarrer i. R. Rolf Binder abgehalten wurde. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst von dem Kirchenchor unter der Leitung von Theo Halmen, sowie von Musikwart Jürg Leutert, der auch die Register der neu restaurierten Samuel Binder Orgel vorstellte.Weiterlesen

Bienen auf dem Dach

Lufthansa und Wiener Tourismusverband luden ein
Ausgabe Nr. 2599

Zu einem reichlich gedeckten „Wiener Frühstücksbüffet“ lud der Wiener Tourismusverband ins Café Wien am Huetplatz in Hermannstadt ein.                     
Foto: Beatrice UNGAR

„Im Herzen der Wiener Innenstadt ist ein Mikrokosmos wienerischer Genussfreude, und das schon seit Jahrhunderten“. So lautet die Werbung für das traditionsreiche Restaurant Zum Schwarzen Kameel“, das in diesem Jahr sein 400. Jubiläum feiert und das die Vertreter des Wiener Tourismusverbands bei einer Präsentation im Café Wien vor Vertretern Hermannstädter Reiseagenturen für ein Mittagessen in Wien vorschlugen.Weiterlesen

„Kein Essen ohne eine Geschichte“

Der Verein My Transylvania beim DWS-Mitgliedertreffen vorgestellt

Ausgabe Nr. 2599

Gäste bei dem Transylvanian Brunch 2017 in Roseln/Ruja bei Agnetheln.
Foto: Beatrice UNGAR

Zum Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsklubs Siebenbürgen (DWS) am Mittwoch der Vorwoche war Cristian Valentin Cismaru von dem Verein My Transylvania eingeladen. Cismaru ist zwar kein Koch und Lebensmittelproduzent, seine Spezialität ist aber die Gastronomie. „Wir beschäftigen uns mit der Verbindung zwischen Kultur und Essen“, erklärte Cismaru. Das heiße: Es gibt kein Essen ohne eine Geschichte,  kein Produkt ohne Storytelling. My Transylvania gibt es seit 2008, wobei der Verein seine Aktivitäten hauptsächlich in dem Gebiet zwischen Kronstadt, Hermannstadt und Schäßburg durchführt. Rund 75 Veranstaltungen im Freien, 25 Veranstaltungen im Winter in Restaurants, ein Festival und eine große gemeinnützige Veranstaltung  organisierte der Verein in diesem Jahr. 2019 wird  Hermannstadt Europäische Gastronomieregion sein und so steht dem Verein ein interessantes Jahr bevor.Weiterlesen

„Wir sind keine Helden“

Lesung mit Mojtaba und Masoud Sadinam

Ausgabe Nr. 2599

Als Initiatorin und Hauptorganisatorin der Lesereihe stellte die ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht (rechts) Mojtaba (1. v. l.) und Masoud Sadinam (2. v. l.) vor.                                                                Foto: Beatrice UNGAR

„Man kann sich in einem Land, in dem man unerwünscht ist, beheimatet fühlen“, behauptete Mojtaba Sadinam, einer der drei Sadinam-Brüder, die unter dem Titel „Unerwünscht. Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte“ ein Buch über ihre Flucht aus dem Iran nach Deutschland geschrieben haben, bei der Lesung am 11. Oktober d. J. im Erasmus-Büchercafé.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2599

Gottesdienst in der Mundart; Ein Abend mit  Dr. Hermann Fabini; Drittes Männerfrühstück; Bastelprogramm für Kinder; Freizeitseminar über Kaffee; Transilvania-Markt geschlossen; Sibiu Jazz Competition; Neue Öffnungszeiten; Tagung zur Erinnerungskultur; Tanzgruppentreffen; Zweiter Schreibwettbewerb des Konsulats; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Tiefsinniges über die Welt und das Leben

Das Astra Film Festival feiert die 19. Auflage und 25-jähriges Bestehen

Ausgabe Nr. 2598

Besonders beliebt bei Kindern sind auch die Vorstellungen im „Full Dome“ auf dem Großen Ring. Hier werden in zwei runden Zelten (im Bild das große vor dem römisch-katholischen Stadtpfarramt) die Filme drinnen auf die Kuppel projiziert, so dass ein 360 Grad weites Bild entsteht.  Foto: Fred NUSS

25 Jahre sind vergangen seit Dumitru Budrala 1993 das erste Astra Film Festival organisiert hat. Damals noch im kleinen Kreise in nur einem Raum und die Filme wurden auf einem Fernseher verfolgt. Im nächsten Jahr waren es zwei Fernseher und Schritt für Schritt wuchs die Veranstaltung – die erst alle zwei Jahre und dann, wie heute, jährlich stattfindet – zu dem, was sie heute ist: das größte internationale Dokumentarfilmfestival Rumäniens. Weiterlesen

„Und so jemand soll weg???“

Stabübergabe an die Stiftung für die professionelle Ausbildung von Orgelbauern

Ausgabe Nr. 2598

Die Stabübergabe des Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekts der Schweizerischen Stiftung für Orgeln in Rumänien an die Nachfolger, die rumänische Stiftung für Berufsausbildung (FPPR) und die Werkstatt in Honigberg fand am 13. Oktober in der Kronstädter Martinsberger Kirche statt. Unser Bild: Hauptakteure waren Martin Brombacher, Ruth Grendelmeier, Beat Forster, Ernst Leonhardt, Barbara Dutli, Ferdinand Stemmer, Daniel Popovici, Edith Olosz und Arpad Magyar (v. l. n. r.).                 Foto: Beatrice UNGAR

„Darüber hinaus ist es erklärtes Ziel der Stiftung, der Werkstatt, die in Honigberg bei Kronstadt in Siebenbürgen errichtet worden ist, möglichst bald zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit als Lehr- und Produktionsbetrieb zu verhelfen.“ So lautet der letzte Absatz in der Präsentation der Schweizerischen Stiftung für Orgeln in Rumänien (SSOR), die 1999 von dem Schweizer Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer ins Leben gerufen worden ist. Am letzten Samstag, den 13. Oktober, war es soweit: In der Martinsberger Kirche in Kronstadt fand eine gediegene Feier statt, in deren Rahmen das 15. Jubiläum intensiver Ausbildungstätigkeit der SSOR in der Orgelbauwerkstatt in Honigberg gewürdigt wurde und die Stafette übergeben wurde von dem SSOR-Stiftungsrat an die Nachfolger, die Vertreter der rumänischen Stiftung für die professionelle Ausbildung von Orgelbauern und Massivholzschreinern (FPPR).Weiterlesen