Partner für deutsche Initiative gesucht

2530

Der CDU-Abgeordnete Werner Jostmeier besuchte mit Delegation Rumänien

 3-jostmeier

Der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier, u. a. CDU-Beauftragter für Vertriebene und Aussiedler in Nordrhein-Westfalen, war zum fünften Mal in seiner Mandatszeit auf Rumänienbesuch, um sicher zu gehen, dass die Arbeit für die deutsche Minderheit in Rumänien „stabil bleibt und sich weiter entwickelt”. Eingeplant waren   Besuche und Treffen in Temeswar, Reps/Rupea, Schweischer/Fişer (beide Kreis Kronstadt) und Hermannstadt.

 

Begleitet auf seinem letzten Besuch als Abgeordneter – Werner Jostmeier hat nicht mehr kandidiert – wurde der Parlamentarier von Roland Zillmann vom Bund der Vertriebenen und dessen Lebensgefährtin Aspazia Schuster, Roderich Blome von der Hilfsorganisation der Evangelischen Kirche Deutschland sowie Rainer Lehni und dessen Ehefrau Heike Mai-Lehni vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Nordrhein-Westfalen.

„Ich bin in meiner Mandatzeit zum fünften Mal in Rumänien und freue mich immer, so viele liebe, aktive, niveauvolle, ziel- und wert-
orientierte Kolleginnen und Kollegen zu treffen. Es war mir wichtig, nochmal Kontakt zu haben mit denjenigen, die in den letzten Jahren hier viel getan haben. Es liegt uns am Herzen, dass die Arbeit für die deutsche Minderheit in Rumänien stabil bleibt und sich weiter entwickelt”, erklärte Werner Jostmeier bei einem Pressegespräch im Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, im Beisein der Konsulin Judith Urban, die die Delegation in Hermannstadt begleitet hat.

Zwar hat sich der Abgeordnete schon vor Jahren entschieden, für ein neues Mandat nicht mehr zu kandidieren, behält allerdings nicht nur mehrere Ämter, sondern will sich auch weiterhin für die deutsche Minderheit in Rumänien einsetzen. Jostmeier: „Es ist unsere Aufgabe – meine auch und ich werde mich sehr stark dafür machen -, dass wir einen Nachfolger im Landtag von Nordrhein-Westfalen finden, der versteht, wie wichtig Siebenbürgen und das Banat sind.”

Wichtig für die Delegation war insbesondere die Fortführung einer Initiative des CDU-Abgeordneten im Nordrhein-Westfälischen Landtag, demzufolge 2015 eine Finanzierung im Wert von 6.000 Euro für die Unterstützung des deutschsprachigen Unterrichtes gewährt wurde, in Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Die Maßnahme wurde nicht fortgesetzt, da laut einem deutschen Gesetz der Partner verpflichtet war, einen 20-prozentigen Eigenbeitrag beizusteuern. Da die Gesetzgebung geändert wurde, sucht nun die deutsche Seite Partner in Rumänien, die sich für die Fortsetzung dieser Initiative einsetzen wollen. Roland Zillmann erklärte: „Wir hätten uns eigentlich gewünscht, dass dieser einmalige große Aufwand, der betrieben worden ist, um diese Gelder locker zu machen, sich insofern auszahlt, dass dann das Projekt jährlich weiter läuft.”

Ruxandra STĂNESCU

 

Aspazia Schuster, Judith Urban, Roland Zillmann, Werner Jostmeier, Roderich Blome und Rainer Lehni (v. l. n. r.).                 Foto: die Verfasserin