Die Altweiberschlucht

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Eine Albtraumreise in das Jahr 1941

 

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Am 29. und 30. September 1941 fand in Babi Jar/Altweiberschlucht in der Ukraine ein Massaker der brutalsten Art an jüdischen Bürgerinnen und Bürgern statt. 75 Jahre danach fand vor Ort eine Gedenkveranstaltung statt, zu der auch die HZ-Mitarbeiterin, die Berliner Fotografin und Autorin Christel WOLLMANN-FIEDLER eingeladen war. Ihren Bericht drucken wir im Folgenden aus Anlass des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der laut dem 2005 erfolgten Beschluss der Vereinten Nationen (UNO) am 27. Januar begangen wird. Weiterlesen

„Immer glaubwürdig”

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Altbundespräsident Roman Herzog ist tot

3-roman-herzog1995Er war eine markante Persönlichkeit, die das Selbstverständnis Deutschlands und das Miteinander in unserer Gesellschaft geprägt und gestaltet hat”. Mit diesen Worten würdigt der  amtierende Bundespräsident Joachim Gauck den früheren Bundespräsidenten Roman Herzog, der am Dienstag, dem 10. Januar d. J., gestorben ist. Der 1934 im bayerischen Landshut geborene Roman Herzog war promovierter Jurist. 1970 wurde er Mitglied der CDU und war als solcher in der Landespolitik tätig, bis er 1983 zum Bundesverfassungsrichter berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis 1994 inne. Von 1994 bis 1999 war er der siebte Präsident der Bundesrepublik Deutschland.

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Reformationsfeiern und Gedenken der Reformation auf dem Gebiet unserer Kirche im 19. und 20. Jahrhundert

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Vortrag von Wolfgang H. Rehner, gehalten am 31. Oktober 2016 in Michelsberg zum Reformationsfest (II)

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Von der Piccoloflöte

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Wort des Ehrenvorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Philippi
an die Vertreterversammlung des DFDR am 10.12.2016 in Hermannstadt

3-jahrbuch2017 Vor zwei Jahren hat Rumänien seinen neuen Staatspräsidenten gewählt. Dass es ein „Minderheitler“ geworden ist, hat allgemein verwundert. Und es wurde vielerorts als ein gutes Zeichen für die europäische Aufgeschlossenheit unseres Landes gewertet. Jetzt aber naht das Jubiläumsjahr 2018 und in dessen Sog mehren sich in der Politik Töne, wie sie 2014, im Wahlkampf um die Präsidentschaft, als gegenläufige Stimmen auch schon laut geworden waren. Sie richteten sich damals gegen „den Minderheitler”. Neuerdings hört man diese Stimmen offen an alte ethnisch-nationalistische Emotionen appellieren. An Emotionen, die man politisch eigentlich für im Grundsatz überwunden halten konnte. Denn Rumänien hatte nach 1990 an europäischer Reife zugenommen und manche der ultranationalistischen Parteien waren bedeutungslos geworden. Die Minderheitengesetzgebung unseres Landes z. B. kann sich in Europa schon sehen lassen. Aber als Vertreter der deutschen Gemeinschaften Rumäniens werden wir auch auf die verstärkt aufkommenden Stimmen des alten Ultranationalismus aufmerksam achten müssen: Erinnern wir uns:

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