Mehr als ein Sammelband

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Band 32 der Kärnten Dokumentation vorgestellt

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Von „A wie Alba Iulia” über „B wie Baumstriezel” bis hin zu „Z wie Zibinsgebirge” führte die alphabetische Reise von Udo Puschnig, Unterabteilungsleiter im Amt der Kärntner Landesregierung, der statt eines Grußwortes seine Gedanken zum Thema „Siebenbürgen von A bis Z” vorlas. Die zahlreichen Anwesenden im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt zollten ihm begeistert Beifall.

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Ein Fußball auf großer Fahrt

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Tor für die Sterne” – Dagmar Dusil legt ihr erstes Kinderbuch vor

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Ein Fußball auf unfreiwilligen Abwegen, der als Resultat eines verbotenen Spiels den Weg über den Himmel nach Siebenbürgen – welch sprechendes Bild! – antritt, ist das Thema des ersten Kinderbuchs der aus Hermannstadt/Siebenbürgen stammenden Autorin Dagmar Dusil, das 2016 bei tredition in Hamburg erschienen ist.

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„Mit Bibliotheken die Welt retten”

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9.000 Kinder- und Jugendbücher erscheinen jährlich in Deutschland

 

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Birgit Dankert, emeritierte Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, hat den deutschen Kulturzentren und Bibliotheken in Rumänien durch das Goethe-Institut Bukarest rund 650 Bücher geschenkt. 80 hat das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt erhalten. Über Kinderliteratur und die Zukunft der Bibliotheken sprach Birgit Dankert mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u. Weiterlesen

Eine sächsische Hausfrau im Bad

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Saxonismen und Austriazismen auf der Spur / Von Werner SEDLER

 

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Unlängst fiel dem Verfasser dieses Beitrages ein Buch in die Hand, das er laut handschriftlichem Eintrag auf dem Vorsatz als Student der Germanistik im ersten Semester am 23. Januar 1970 kaufte. Es handelt sich um „Das Kulturpfeifen“ – Geschichten und Gedichte – vom Schuster Dutz”, erschienen im Literaturverlag Bukarest 1969, dritte, durchgesehene und erweiterte Auflage. Das 235 Seiten umfassende Buch wurde von Harald Krasser herausgegeben und mit einem Nachwort versehen. Aus aktuellem Anlass – der Geburtsort von Schuster Dutz, Mediasch, feiert heuer 750 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung – sollte dieses Buch, das übrigens 2011 im Schiller-Verlag Hermannstadt-Bonn neu aufgelegt worden ist, näher unter die Lupe genommen werden. Heute, nach beinahe 47 Jahren, ist die Erinnerung an die Lektüre des Buches zwar etwas verblasst. Sicher ist allerdings, dass der junge Student der Germanistik und Sprecher mehrerer siebenbürgisch-sächsischer Mundarten den Humor von Schuster Dutz (1885-1968) genossen hat, sowohl die mundartliche Variante als auch die Übersetzung der Prosatexte und Gedichte ins Hochdeutsche.

Zwischenzeitlich sind nicht nur viele Jahre vergangen, sondern die vielfältigen Erfahrungen mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift haben den Blick und das Verständnis des Lesenden für Texte in siebenbürgisch-sächsischer Mundart und in hochdeutscher Sprache geschärft. Weiterlesen