„Unmittelbar sinnlich“

Luxemburger Pianist konzertierte in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2551

Der Pianist Jean Muller. Foto: Beatrice UNGAR

Als unmittelbar sinnlich und von erhabener Schönheit“ bezeichnet der Luxemburger Pianist Jean Muller die Goldberg-Variationen“ BWV 988 von Johann Sebastian Bach in seinem Begleittext zur CD Bach. Goldberg Variations“, die er in diesem Jahr herausgebracht hat. Am 13. Oktober überzeugte der Klaviervirtuose mit seinem Konzert im Thaliasaal auch das Hermannstädter Publikum davon.  

 

In den Genuss eines unvergesslichen Klangerlebnisses kamen die Hermannstädter und ihre Gäste dank der Vermittlung von Luxemburgs Honorarkonsul in Hermannstadt, dem Schauspieler und Regisseur Daniel Plier und der Botschaft Luxemburgs in Athen, die auch für Rumänien zuständig ist. Gemeinsam mit Nikolaos Kioussis, Handels-, Wirtschafts- und Kulturattaché der Botschaft, führte Daniel Plier durch das Programm. Aber auch der Pianist selbst, der übrigens seit Juli 2016 künstlerischer Leiter des Orchestere de Chambre du Luxembourg ist, begrüßte das Publikum.

Das Kernstück des Konzerts bildeten natürlich die „Goldberg-Variationen“ aber wie es sich für einen Pianisten gehört, dessen Karrierehöhepunkt die Gesamtaufführung von Beethovens Klaviersonaten ist, kam auch eine Sonate von Beethoven zu Gehör (op. 78 in Fis-Dur). Die Barcarolle op. 60 von Frederic Chopin und „Après une lecture du Dante – Fantasia quasi sonata“ von Franz Liszt ergänzten das Programm in beeindruckender Weise.

Bei der Kostprobe mit Weinsorten aus Luxemburg konnten die Musikliebhaber den Luxemburger Pianisten dann hautnah erleben und auch eine CD mit dem Autogramm des Musikers erstehen.

Beatrice UNGAR

 

 

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