„Es gibt nach wie vor viel zu tun“

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor
Ausgabe Nr. 2510
 

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Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Gemeinschaftsprojekte, die 2016 über die Bühne gegangen sind, erhielten Zuschüsse von der Stadt aber es wurde auch weiter an der Modernisierung der Infrastruktur gearbeitet. Um nur einige Beispiele zu nennen: Der Plan für die nachhaltige Mobilität in Hermannstadt und Umgebung ist ausgearbeitet und steht zur Debatte, die Modernisierung von mehr als 70 Straßen und zwei großen Wohnblockvierteln wurde in Angriff genommen, an den Boulevards konnten die Kabel unterirdisch verlegt werden, der Park im Strandviertel wurde von Grund auf umgestaltet, neue Spiel- und Sportplätze wurden im Erlenpark eingerichtet und nicht zuletzt ist am 1. November d. J. die Mülltrennung eingeführt worden. Es gibt also nach wie vor noch viel zu tun.Weiterlesen

Nachrichten

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PSD hat haushoch gewonnen; Schülerinnen und Schüler belohnt; Silvesterparty im Spiegelsaal; Videokunstprojekt im DKH; Briefmarkenschau; Neujahrskonzert; Grundstück geschenkt; Kurzfilme in Fogarasch; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Sie sind Bewahrer der Identität“

Sonderschau: Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen. Ein europäisches Kulturerbe
Ausgabe Nr. 2510
 

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Die Botschaft von Rumänien in Berlin war am 24. November 2016 Veranstaltungsort einer Ausstellungseröffnung der besonderen Art. 24 übermannshohe, ein Meter breite Tafeln eröffnen dem Betrachter eine einzigartige Welt, geprägt von Kraft, Gemeinsinn, Glaube, Baukunst und Fleiß. S.E. Emil Hurezeanu, Botschafter von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland, hieß mit Freude, Stolz und Dankbarkeit, in einem sehr persönlichen Grußwort seine zahlreichen Gäste willkommen. Er würdigte die Siebenbürger Sachsen und die einmalige Kirchenburgenlandschaft, die Siebenbürgen – als außergewöhnlichen Kulturraum – zu einer touristischen Attraktion macht, für Menschen jeden Alters, weltweit. Weiterlesen

Ein Fresko unserer Gesellschaft

Buch über die Archäologie heute in Rumänien vorgestellt
Ausgabe Nr. 2510
 

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Das Buch liest sich wie ein Roman, es schildert jedoch die traurige Wirklichkeit. „Arheologia azi, în România“ von Mihai Bărbulescu wurde am 28. November in der Astra-Bibliothek in Hermannstadt vorgestellt. Das Buch richtet sich nicht nur an Archäologen oder Archäologie-Studenten sondern an alle, die an dieser spannenden Wissenschaft Interesse finden. Wichtige Persönlichkeiten aus der Welt der rumänischen Archäologen waren bei der Buchpräsentation dabei und sprachen über die Neuerscheinung: Prof. Dr. Adrian Luca, Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter, Prof. Dr. Lucia Marinescu-Țeposu, Răzvan Pop und der Buchautor selbst, Prof. Dr. Mihai Bărbulescu.Weiterlesen

Trösten, ohne zu beschönigen

Filip Florians Roman „Alle Eulen“ ist bei Matthes & Seitz in Berlin erschienen
Ausgabe Nr. 2510
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„Alle Eulen“ von Filip Florian ist kein Roman, den man auf verschiedene Busfahrten gestückelt lesen kann. In den Schreibstil des Autoren muss man eintauchen, bis man sich zurechtfindet. Aus der Hand legen möchte man diesen Roman aber sowieso nicht. „Alle Eulen“ (rumänischer Originaltitel: „Toate bufniţele“), Florians drittes Buch, ist nun auf Deutsch erschienen. Weiterlesen

Weihnachtsfeier beim DWS

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Ausgabe Nr. 2510
Eine Weihnachtsfeier im eigenen Sitz in der Fleischergasse veranstaltete der Deutsche Wirtschaftsklubs Siebenbürgen am Mittwoch der Vorwoche. Unser Bild: Andrei Drăgan Răduleț (1. v. l.) von A1 Events (der Veranstalter des Hermannstädter Weihnachstmarkts) gewann das HZ-Jahresabonnement für 2017 bei der Tombola. Mit ihm freuen sich Rechtsanwältin Raluca Oprișiu, Konsulin Judith Urban und DWS-Sekretärin Iulia Hila (v. l. n. r.).  

Foto: Werner FINK

 

Versachlichung der Debatte zu spüren

Der Historiker Martin Jung setzt sich mit rumänischer Zeitgeschichte auseinander
Ausgabe Nr. 2510
 

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Kurt Tucholsky meinte einmal über den Journalisten, seine Waffe sei das Totschweigen. Für die Geschichtswissenschaft gilt dasselbe: Wichtiger als was niedergeschrieben wird ist oft, was verschwiegen wird. Der Historiker Martin Jung ist solchen „Leerstellen“ nachgegangen. Seine Dissertation „In Freiheit. Die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte in Rumänien (1989 bis 2009)“ ist nun in der Reihe „Forum Rumänien“ erschienen. Darin zeigt Martin Jung, wie Holocaust und Kommunismus in Rumänien verarbeitet wurden ‒ und wann dies nicht geschah. Weiterlesen

„Nachdenklich machen und berühren“

Dr. Carol König sprach in München mit der Regisseurin Brigitte Drodtloff
Ausgabe Nr. 2510
 

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Die Rumänischen Kulturtage in München fanden in diesem Jahr in der Zeitspanne vom 17. November bis 11. Dezember statt. Veranstalter war die Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e. V. in München, unterstützt von der Bayerischen Staatskanzlei, dem Kulturreferat der Stadt München und dem Filmmuseum der Stadt München. Weitere Einzelheiten können auf der Website www.ge-fo-rum.de abgerufen werden. Vorsitzende der Gesellschaft ist die erfolgreiche Drehbuchautorin, Dramaturgin und Regisseurin Brigitte Drodtloff. Drodtloff ist 1959 in Bukarest geboren und hat als Kind sieben Jahre lang die Kindersendung im Rahmen der deutschen Sendung im Rumänischen Staatsfernsehen moderiert. Nach ihrem Studium an der Theater- und Filmhochschule in Bukarest wanderte sie nach Deutschland aus. Sie hat u. a. 2010 und 2011 als Drehbuchautorin und Regisseurin an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt drei Premieren herausgebracht: Friedrich Schillers Die Räuber“ (2011), Vater/Anatomie eines Mordes“ und Prah/Anatomie einer Angst“ (beide von György Spiró, 2010). Bei den Rumänischen Kulturtagen in München dabei war der langjährige Direktor im Kulturministerium, Dr. Carol König, der bei diesem Anlass mit Drodtloff folgendes Gespräch geführt hat:Weiterlesen