„Dieses Europa hier, das kannte ich noch nicht“

Premiere: Zwei Staatspräsidenten zugleich in Hermannstadt
Ausgabe Nr. 2486
 
 

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„Sehr geehrte Herren Präsidenten, es ist eine überaus große Ehre und Freude, dass Sie unsere Einladung zur Schirmherrschaft der Stiftung Kirchenburgen vor zwei Jahren angenommen haben und heute mit diesem Besuch auch bestätigen und vor aller Welt bezeugen. Dafür danke ich Ihnen” sagte Bischof Reinhart Guib in seiner Ansprache in der evangelischen Kirche in Heltau vor dem deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck und Rumäniens Staatspräsidenten Klaus Johannis, die am Dienstag gemeinsam Hermannstadt und Heltau besucht haben.Weiterlesen

Mit Chancen geschlampt

Rumänien scheidet aus der Fußball-EM aus
Ausgabe Nr. 2486
 
 

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Albanien war mitnichten der Prügelknabe der Gruppe A. Das glücklose Rumänien scheitert am Underdog: Im letzten Gruppenspiel gegen Albanien hatte Rumänien die besten Chancen, als einer der besten Drittplatzierten ins Achtelfinale zu kommen. Ein Kopfball-Tor durch den Fehler von Torwart Ciprian Tătărușanu führte zum 1:0 Sieg des Außenseiters Albanien, der nach seinem ersten Sieg in einem EM-Spiel auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen darf. Weiterlesen

Nachrichten

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Kronenfest in Kerz; Roman über Roma; Premiere auf dem Kleinen Ring; Buchvorstellung; Siebenbürgenforum tagt; Gemeindefest in Rothberg; Salen Hornorkester zu Gast; Ovidiu Ganț ist Spitzenkandidat; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

In Hamlesch oder in Talmesch?

Hamelner Journalisten auf den Spuren des Rattenfängers
Ausgabe Nr. 2486
 
 

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Auf der Suche nach den Hamelner Kindern, die der legendäre Rattenfänger aus Rache in eine Höhle gelockt hat, kamen Mitte Juni zwei Journalisten von der Deister- Weser-Zeitung (Dewezet) nach Siebenbürgen.Weiterlesen

Hieronymus Bosch gewidmet

Gemälde aus dem Brukenthalmuseum in ’s-Hertogenbosch
Ausgabe Nr. 2486
 
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Hieronymus Bosch, dessen Todestag sich heuer zum 500. Mal jährt, ist zwar mit keinem Werk in den Beständen des Hermannstädter Brukenthalmuseums vertreten. Dennoch ist das Brukenthalmuseum seit Samstag, den 18. Juni d. J. mit einer Ausstellung in die Feierlichkeiten eingebunden. Die Ausstellung im Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch, dem Geburtsort des Malers, zeigt rund 40 repräsentative Gemälde der reichhaltigen Sammlung Brukenthals aus den flämischen und niederländischen Malschulen.Weiterlesen

Vorhang auf und Bühne frei!

10 Tage Theaterfestival in Hermannstadt vergingen wie im Flug
Ausgabe Nr. 2486
 
 

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Alles hat ein Ende. Auch das von meisten Hermannstädtern langersehnte Internationale Theaterfestival. 10 Tage lang war die Stadt so lebhaft wie ein Bienenstock. Dazu trugen die insgesamt 2.850 Künstler bei, die aus 70 Ländern der Welt angereist waren und in insgesamt 449 Shows aufgetreten waren. Ein Erlebnis, das nur so enden konnte, wie es begonnen hatte: mit einem riesigen Feuerwerk am Sonntagabend. Sogar fußballerisch gesehen, war das Ende wie der Anfang. Denn wieder verlor Rumänien genau zeitgleich mit dem Feuerwerk, diesmal gegen Albanien und musste die Europameisterschaft in Frankreich verlassen. Weiterlesen

Letztes Konzert

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Bei dem letzten Konzert der laufenden Spielzeit an der Hermannstädter Staatsphilharmonie erklang u. a. eines der häufig gespielten Werke des Komponisten Erich Wolfgang Korngold (1897-1957), das Violinkonzert in D-Dur, das der vor allem als Komponist von Filmmusik für Warner Brothers Pictures bekannte Korngold Alma Mahler-Werfel gewidmet hatte. Das Violinkonzert bot dem jungen Geiger Ștefan Tarara (Jahrgang 1986) Gelegenheit, seine Virtuosität unter Beweis zu stellen. Das Publikum zollte minutenlangen Applaus und wurde mit zwei Zugaben belohnt. Die Staatsphilharmonie geht mitnichten in die Sommerpause. Vom 21. Juni bis 2. Juli findet die 13. Auflage der Rumänisch-Amerikanischen Musiktage statt und vom 4. bis 10. Juli das 21. Carl Filtsch-Festival. Unser Bild: Philharmonie-Direktor Ioan Bojin, Dirigent Walter Gugerbauer und Ștefan Tarara bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Konzertes (v. l. n. r.) .    

Foto: Răzvan NEGRU

Zu Gast bei Freunden und Seelenverwandten

Staatsbesuch des rumänischen Präsidentenpaares Klaus Johannis in Luxemburg
Ausgabe Nr. 2485
 
 

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Am 6. und 7. Juni kamen Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis und seine Frau Carmen Johannis zu einem zweitägigen Staatsbesuch ins Großherzogtum Luxemburg. Bereits während seiner Zeit als Bürgermeister von Hermannstadt von 2000 bis 2014 hatte Klaus Johannis zahlreiche Kontakte nach Luxemburg, der Urheimat der Siebenbürger Sachsen. Höhepunkt dieser Kontakte war das Jahr 2007, als Hermannstadt zusammen mit Luxemburg und seiner Großregion als erste osteuropäische Stadt Kulturhauptstadt Europas war. Dieses Jahr war auch der Beginn der nationalen Ambitionen von Klaus Johannis, die ihn 2014 überraschenderweise bis ins höchste Staatsamt seines Landes brachten. Luxemburg war insofern nicht ganz unbeteiligt am Aufstieg des heutigen rumänischen Präsidenten.Weiterlesen