Deutsches Raumfahrtmuseum global vernetzt

Ausgabe Nr. 2469
 

Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht wurde Mitglied der IAF

 

Das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum in Feucht bei Nürnberg ist jetzt Mitglied der Internationalen Astronautischen Föderation (IAF), der Weltorganisation der Raumfahrt. Beim Jahreskongress der IAF Mitte Oktober 2015 in Jerusalem nahm die Generalversammlung der Organisation das Spezialmuseum für frühe Raumfahrtgeschichte in seine Reihen auf. Die Aufnahme wurde dem Museum vor kurzem durch das IAF-Sekretariat in Paris offiziell bestätigt.

Weiterlesen

Drei parlamentarische Anfragen

Ausgabe Nr. 2469
 

MdP Ovidiu Ganț beantragt Mittel für eingestürzte Kirchtürme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei parlamentarische Anfragen stellte Ovidiu Ganț, der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), am Montag. Sie betreffen die beiden eingestürzten Baudenkmäler – die Kirchtürme in Radeln/Roadeș und Rothbach/Rotbav – gerichtet wurden die Fragen an Premier Dacian Cioloș, an den Kulturminister Vlad Alexandrescu und an den Staatssekretär für Kulte, Victor Opaschi.Weiterlesen

Kein Roman zum Ausruhen

Ausgabe Nr. 2469
 

Meine Begegnung mit Ursula Ackrill in Hermannstadt und Bukarest

 

 

Mit ihrem ersten Roman im Gepäck landete Ursula Ackrill nach Jahren der Abwesenheit vor Tagen auf dem Hermannstädter Flughafen, die Karpaten hatte sie überflogen, die Stadt am Zibin war ihr vertraut.  Ihren Debütroman „Zeiden, im Januar“, der bereits für Aufregung und Ärger gesorgt hatte, stellte sie am 12. Februar im Deutschen Kulturzentrum vor. Viele Zuhörer waren gekommen, man sprach von  neunzig. Frau Ada Tănase, die Leiterin des Instituts empfing mit freundlichen Worten die Gäste, die Deutsche Konsulin Judith Urban wies auf die Nominierung des Romans für den Leipziger Buchpreis hin. Viel sei über Siebenbürgen, auch über die Vergangenheit des Landesteiles inmitten der Karpaten geschrieben worden, doch nur wenige hätten sich wie Ursula Ackrill der nationalsozialistischen Zeit gestellt. „Zeiden im Januar“ sei kein Roman, der gefallen will, kein Roman zum Ausruhen, er solle anregen und reflektieren.Weiterlesen

Sonderausstellung eröffnet

Ausgabe Nr. 2469
 

Eine Sonderausstellung eröffnete die Hermannstädter Filiale des Rumänischen Architektenverbands (UAR) in Zusammenarbeit mit der Spiru Haret-Universität am Donnerstag der Vorwoche im Foyer des Rathauses am Großen Ring. Sie ist bis einschließlich Sonntag zu besichtigen. Es handelt sich um Pläne des aus Konstanza stammenden Architekten Harry Goldstein (1905-1975), der 1940 unter dem Namen Horia Maicu nach Bukarest kam und dort u. a. die Casa Scânteii", das Nationaltheater  und das Intercontinental-Hotel entworfen hat sowie um Präsentationen von Architekturstudenten zum Thema Gebautes Kulturerbe am Erlenpark in Hermannstadt". Unser Bild: Mircea Țibuleac, Vorsitzender der Hermannstädter UAR-Filiale, Stadtarchitektin Ioana Urdea und die Architektur-Professorinnen Nicoleta Doina Teodorescu und Sidonia Teodorescu bei der Vernissage (v. l. n. r.).                                                      

Foto: Fred NUSS

Stollentruhen und MuseumsCard

Ausgabe Nr. 2469
 

Interessanter Vortrag über Henndorfer Stollentruhen

 

Auf eine Reise durch die spannende Welt der Stollentruhen führte Heidrun König, die Leiterin des Landeskirchlichen Museums (LKM) Hermannstadt, am Montag, dem 22. Februar, im Terrassensaal des Friedrich TeutschKultur- und Begegnungszentrums. In gleicher Runde fand das Treffen der Freunde des Museums statt, in dessen Rahmen die MuseumsCard ausgeteilt wurde, die den freien Besuch des Museums für das neue Jahr ermöglicht.Weiterlesen

Traditionelle Gerichte neu gestaltet

Ausgabe Nr. 2469
 

Stippvisite in dem Lokal „SyndicatGourmet" in der Marktgasse

 

Gut versteckt in Hermannstadts Altstadt liegt ein kleines indisches Restaurant, SyndicatGourmet, das bei den Touristen durch die verschiedenen Internetseiten besser bekannt ist als bei den Einheimischen. Dabei kann man gerade jetzt im Winter hier nicht nur eine leckere Krensuppe essen, sondern auch die beste Zitronentorte Hermannstadts (Vorsicht, sauer!). Und die Knoblauchsuppe ist ein Dauerbrenner.Weiterlesen

„Langeweile kenne ich nicht!“

Ausgabe Nr. 2469
 

Gespräch mit Kilian Dörr, Stadtpfarrer der Ev. Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt

 

Der ehemalige Schüler des Brukenthallyzeums wusste nach dem Abitur erst nicht so recht, was er tun sollte. Mit seinen Lieblingsfächern Mathe und Physik sah er schwache Perspektiven. Auf der Suche nach einer alternativen und ideologiefreien Lebensweise kam er zum Theologischen Institut in Hermannstadt, während seine Klassenkameraden sich mit Informatik und Technologie befassten. Nach der Wende, an der er aktiv mitwirkte, beantragte Kilian Dörr ein Stipendium beim Lutherischen Weltbund. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau Elfriede, beschloss er, für ein Auslandsstudium in den Westen zu gehen und danach wieder nach Siebenbürgen zurück zu kehren. Seit 15 Jahren ist er Stadtpfarrer der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt.

Das Interview wurde geführt von Juditha Catona (Hunedoara), Delia Cociu, Dalia Lisan und Annamaria Risti (Hermannstadt), Daniela Damian und Rodica Dan (Kronstadt), Maria Bischof-Brandl und Gabriella David (Ungarn), Susann Danowsky (Klausenburg – Deutschland), koordiniert von Manuela Vrancea (Hermannstadt).Weiterlesen

Eine poetische Netzwerkerin

Ausgabe Nr. 2469
 

Daniela Boltres legt Gedichtband vor und verbindet praktisch Kulturen

 

Geboren ist Daniela Boltres 1971 in Bukarest, aufgewachsen in Zeiden. Daher also die  Affinität zu Siebenbürgen. 1987 emigrierte sie nach Deutschland. Sie hat sich von hieraus auch jahrelang als  Vorsitzende des Berliner Vereins „Corona“ für die Rettung des Ensembles der Kirchenburg Trappold  nahe Schäßburg gekümmert, und gemeinsam mit dem wunderbaren Zimmermann Sebastian Bethge vor Ort ist das auch gelungen. Dass zum Sichkümmern glückliche Umstände hinzukamen – u. a.  EU-Förderung – schmälert das Engagement nicht, sondern zeigt die unerwartete Präsenz von Netzwerken, mit denen niemand rechnet, die aber im kreativen Moment dafür sorgen, daß Mittel nachhaltig eingesetzt werden.Weiterlesen