„Tanz mit dem Jahrhundert“

Ausgabe Nr. 2386
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Internationale Tagung zum 100. Geburtstag von Gregor von Rezzori  in Paris

 

Unter dem Titel Gregor von Rezzoris „Tanz mit dem Jahrhundert" fand in Paris etwas verspätet zum 100. Geburtstag eine internationale Tagung von Spezialisten für Spezialisten statt, veranstaltet von Fried Nielsen. Mosaikartig kam das Bild einer schillernden Persönlichkeit zutage, eines Wanderers zwischen den Welten, dessen Name früher allgegenwärtig war und heute etwas vergessen ist. Aber solche Kolloquien sollen ja gerade Schriftstellern beim Überleben über den Tod hinaus helfen. So können auch diese Zeilen nur ungeordnet einige Ideen wiedergeben von dieser reichen und fruchtbaren Evokation eines Mannes, der nirgendwo und gleichzeitig überall zuhause war.        Weiterlesen

Kunst, die unter die Haut geht

Ausgabe Nr. 2386
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Zur sechsten Auflage der Tattoo-Messe im Thaliasaal

 

„Es gibt keinen Preis für die Haut des Menschen. Deswegen ist auch eine Tätowierung so kostbar. Sie bleibt auf der Haut bis zwei Tage nach dem Tod. Garantiert.“ Ein bisschen schmunzeln mussten die Journalisten nach diesen Worten, die William Robinson aus Großbritannien bei der vorangehenden Pressekonferenz für die Tattoo-Expo, aussprach. Das ganze vergangene Wochenende über (20.-22. Juni), fand im Thaliasaal die sechste Auflage der „Transilvania Tattoo Expo“ statt.Weiterlesen

Verdienstkreuz an Erwin Hellmann vergeben

Ausgabe Nr. 2386
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Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Joachim Gauck, hat dem Kronstädter Erwin Hellmann (rechts) das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Konsulin Judith Urban (links) übergab den Orden im Rahmen einer Feierstunde am 19. Juni in den Räumen des Deutschen Konsulats in Hermannstadt. Erwin Hellmann wurde für seine Verdienste um die deutsche Minderheit, seinen Einsatz im Rahmen der Evangelischen Kirche A.B. Kronstadt sowie für sein langjähriges Engagement für die Kriegsgräberfürsorge in Rumänien geehrt. Mit bei der Feier waren die Familie von Erwin Hellmann sowie weitere Träger des Bundesverdienstkreuzes,  u. a.  Ortrun Rhein, Dr. Paul Niedermaier, Dr. Paul Philippi, Altbischof D. Dr. Christoph Klein, die lobende Worte zum Lebenswerk des Geehrten sprachen. Sichtlich berührt erklärte dieser, dass er immer das getan hat, was getan werden musste, und sich nie um eines Preises oder einer Ehrung willen eingesetzt hat, allerdings freue er sich sehr über das Bundesverdienstkreuz und die Anerkennung.                                               

 Foto: Ruxandra STĂNESCU

 

Nachrichten

2386

Kronenfest in Kerz

Präsidentenbruder verhaftet

Vorlesenachmittag

Transilvanian Brunches 2014

Ferienclubs

Kirchenburgen-Fahrradtour

Delegation aus Bayern

Bücher, Bücher, Bücher im Teutsch-Haus

Neue Internetseite fürs Siebenbürgische Museum

China-Ecke

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

Gemeinsame Verantwortung für Kulturerbe

Ausgabe Nr. 2386
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64. Heimattag in Dinkelsbühl setzt Zeichen der Verbundenheit zu Siebenbürgen

 

 

Rund 20.000 Siebenbürger Sachsen haben ihren 64. Heimattag vom 6. bis 9. Juni in Dinkelsbühl gefeiert. Unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen“ gedachten sie zweier historischer Ereignisse – der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren und der Wende in Osteuropa vor 25 Jahren – die zu Leid, Heimatverlust, aber auch Aufbruch geführt haben. Die Siebenbürger Sachsen brachten sich in den zurückliegenden Jahrzehnten kraftvoll in die Gesellschaft ihrer neuen Heimat ein, pflegten aber ihre Kultur beherzt weiter und setzten stets neue Zeichen der Verbundenheit zu ihrer „alten Heimat“ Siebenbürgen. Aus Siebenbürgen waren diesmal mehrere Gäste angereist, die das Pfingsttreffen in entscheidenden Punkten mitgestalteten.Weiterlesen

Briefmarkenausstellung

Ausgabe Nr. 2386
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Eine Briefmarkenausstellung zum 120. Geburtstag des in Hermannstadt geborenen Raketenpioniers Hermann Oberth und zum 60. Jubiläum der rumänischen Fluggesellschaft TAROM wurde am Mittwoch im Beisein des ersten und einzigen rumänischen Astronauten Dumitru Prunaru (3. v. r.) im Foyer im Rathaus am Großen Ring eröffnet. Die vom Verband der Philatelisten aus Rumänien veranstaltete Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, den 29. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr, zu besichtigen. Unser Bild: Vizebürgermeisterin Astrid Fodor (4. v. r.) begrüßte die  zahlreichen Vernissageteilnehmer im Namen der Gastgeber.               

Foto: Fred NUSS

 

Weniger wäre mehr…

Ausgabe Nr. 2386
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Zu Dieter Roths Roman Der müde Lord"

 

484 Seiten hat der Verfasser Dieter Roth dafür aufgewandt, um den in Bukarest verbrachten Lebensabschnitt seines alter ego Christian Rosenow literarisch aufzubereiten. Es handelt sich immerhin um prägende Jahre – Christian Rosenow zieht, wie schon vor ihm einige bildungshungrige Roman- oder Novellenhelden, „durchs Gebirge“ in den Süden.  Das ist in diesem Fall die Reise aus dem fiktiven Burgstedt über Kronstadt nach Bukarest, der Landeshauptstadt von Rumänien. Dort will er in der Redaktion der deutschen Tageszeitung „Neues Land“ unterkommen, um sich dadurch ein Studium der Germanistik finanzieren zu können.

 Damit beginnen für uneingeweihte Leser auch schon die Schwierigkeiten. Denn die Namen, Personen- wie Ortsnamen, sind teils real, teils fiktional, teils rudimentär fiktionalisiert. Kronstadt und Bukarest sind mit eventuellem Nachschlagen der rumänischen Bezeichnung durchaus auf der Landkarte zu finden, Burgstedt hingegen wird man vergeblich suchen. Alfred Margul-Sperber und Paul Celan dürfen ihre Klarnamen behalten, aus Immanuel Weißglas wird jedoch Immanuel Glass, Alfred Kittner wird zu Alfred Kyttner, aus Hans Liebhardt wird Hans Lipphardt, andere Namen sind wiederum nur für Kenner der Materie realen Personen zuordenbar.Weiterlesen

„Unser Herz lenkt unsere Schritte“

Ausgabe Nr. 2385
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Mehr als 400 Teilnehmende kamen zum fünften Mediascher Treffen

 

Alle drei Jahre treffen sich die Mediascher Sachsen in ihrer Heimatstadt, um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. In diesem Jahr war es das fünfte Treffen und es fand von Freitag bis Montag statt. Am Freitag trafen sich alle um 9 Uhr auf dem Kirchhof der Margarethenkirche, dort erhielten sie ein Programmheft und ein Abzeichen, das alle Teilnehmenden trugen.

 

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