RIFF in Marburg

Ausgabe Nr. 2375
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Das MaNo-Musikfestival wird ehrenamtlich von einer Gruppe musikliebender MarburgerInnen organisiert. Frei nach dem Motto Raus aus den Proberäumen, rauf auf die Bühne“ geben die Veranstalter Bands aus Marburg und der nächsten Umgebung die Möglichkeit, sich live zu präsentieren, dabei neue Zuhörer zu finden und Kontakte zu anderen Bands zu knüpfen.

Die 19. Auflage fand vom 13. bis 15. März statt und stand unter dem Motto Sieben auf einen Streich – Marburg und seine Partnerstädte". Dazu die Veranstalter: Den Kontakt zu unseren Partnerstädten zu pflegen und die Städtepartnerschaften ins öffentliche Bewusstsein zu rücken ist nach wie vor ein zentraler Gedanke des Festivals. Schließlich lässt sich bereits am Namen ablesen, dass das MaNo-Festival ursprünglich von Musikern aus Marburg und Northampton ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile sind aber auch Bands aus unseren Partnerstädten Poitiers (Frankreich) und Maribor (Slowenien) fester Bestandteil des Programms. Nachdem 2013 zum ersten Mal eine Eisenacher Band am MaNo teilnahm, haben wir 2014 mit RIFF (Hermannstadt) und Nostalgia (Sfax) unser Ziel, Bands aus allen Partnerstädten Marburgs in das Festival zu integrieren, erreicht". Beim Eröffnungsabend am Donnerstag, den 13. März, traten in der Waggonhalle die zehn Gastbands auf: Les Rousses de S’cours, The Last Of The Meheecans (Poitiers), Walking Beats (Eisenach), Nostalgia (Sfax), Samson, Tresperados, Cookies (Maribor), RIFF (Hermannstadt), Fallingham Fair und 72% Morrissey (Northampton). Unser Bild: Florin Grigoraș und seine Band RIFF auf der Bühne des Gong-Theaters.                                             

Foto: Fred NUSS

Das „Buch des Flüsterns“ auf Deutsch

Ausgabe Nr. 2375
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Zu dem Schicksalsroman der Armenier von Varujan Vosganian

 

Am 24. April 1915, also vor fast hundert Jahren, begann der Völkermord an den Armeniern. Bis heute hat sich die Türkei nicht zu ihrer Verantwortung für die im Osmanischen Reich begangenen Verbrechen an der armenischen Minderheit bekannt. Es ist das Verdienst des rumänischen Politikers und Literaten armenischer Herkunft, Varujan Vosganian, in seinem „Buch des Flüsterns“ erneut die Verbrechen an den Armeniern zu thematisieren (nach den inzwischen fast vergessenen, seinerzeit aber berühmten Büchern von Autoren wie Franz Werfel oder Armin T. Wegner).

 

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Gut für Körper und Geist

Ausgabe Nr. 2375
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Schwimmwettkampf für Kinder im Volksbad

 

„Komm, komm! Beweg die Beine, beweg die Beine!“ Die Schwimmlehrerin bückt sich über den Schwimmbeckenrand und feuert die kleinen Lehrlinge lauthals an. Oben in der Galerie drängeln sich Eltern, die mit Fotoapparaten und Handys ausgestattet, den Siegesmoment ihrer Sprösslinge dokumentieren.

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Zubringerbusse aus der Schweiz

Ausgabe Nr. 2375
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Eine bebilderte Chronik der Elektrifizierung Hermannstadts und Rumäniens

 

Auf Ansuchen der Hermannstädter Bürger beschloss die Hermannstädter Straßenbahngesellschaft, Zubringerbusse einzusetzen, um die Verbindung zwischen den Straßenbahnhaltestellen zu gewährleisten. Die Busse wurden im Oktober 1930 in Betrieb genommen. Zunächst waren drei Busse der Firma Saurer aus dem Schweizerischen Arbon im Einsatz, später wurden diese mit kleineren Bussen ersetzt." Diese und ähnliche Informationen findet man in dem Bildband Sibiul și electrificarea României" von Marcel Stancu, der vor kurzem im Honterus Verlag erschienen ist.

 

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Nachrichten

2375

 

DFDR-Vertreterversammlung am 11. April

Zwei Filmabende im Gong-Theater

Glühbirnenfinsternis

Spielabend für Erwachsene

„Musik aus der Stille

QR-Codes im Zoo

Springbrunnen eingeschaltet

Fitnessgeräte montiert

Vertreterversammlung des Siebenbürgenforums

Germanistiktagung mit Theaterpremiere

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

„Rügen ist ein Sehnsuchtsort“

Ausgabe Nr. 2375
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Gespräch mit der Krimiautorin Katharina Peters in Hermannstadt

 

Hermannstadt hat die Latte sehr hoch gelegt", sagte Katharina Peters mit Klarnamen Manuela Kuck nach ihrer sehr gelungenen und für alle Anwesenden spannenden Lesung aus ihren Rügenkrimis in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt (DKH). An dieser Lesung müssten sich nun auch andere Veranstalter messen, die sie einladen werden, sagte die in Berlin lebende Autorin, deren auf Rügen spielende Krimis Hafenmord" und Dünenmord" auch in Hermannstadt gerne gelesen werden. Hafenmord" wurde von den Nutzern der Bibliothek des DKH sogar zum Buch des Monats Februar gekürt. Im Vorfeld der Lesung gewährte die Autorin der HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar folgendes Interview:

 

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Aufschlussreiche Gespräche und Besuche

Ausgabe Nr. 2375
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Delegation der CSU-Landesgruppe im Bundestag zu Gast

 

Am Donnerstag hatte der Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius in Berlin den rumänischen Außenminister mit einer kleinen Delegation empfangen, von Sonntag bis Dienstag weilte er mit einer Delegation der CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag auf Informationsbesuch in Rumänien.

 

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Dramatisch und herzzerreißend

Ausgabe Nr. 2375
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Theaterabend mit Maia Morgenstern im Thaliasaal

 

Eine Lebensgeschichte, die leider viel zu oft geschehen ist, wurde am Freitag, dem 21. März, im Thaliasaal vorgestellt. Die Gräueltaten des Nationalsozialistischen Regimes und die Tragödien von Millionen von Juden, wurden im Theaterstück „Janka“ von Oscar Speace, unter der Regie von Toma Enache, thematisiert. Die bekannte Schauspielerin Maia Morgenstern schlüpfte in die Rolle von Janka Festinger, einer Jüdin aus Sighetu Marmației, die Auschwitz überlebt hat und deren Briefe einer der beiden Söhne, Oscar Speace, zu einem Theaterstück überarbeitete.

 

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