Ein klares Wort zur Ökumene

Abschlussveranstaltung des Projektes zum 500. Reformationsjubiläum

Ausgabe Nr. 2574

Landeskirchenkurator Friedrich Philippi (EKR), Herta Daniel (Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland), Marianne Hallmen (Verein der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz), Hans Schneider (Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen), Pfarrer Jörg Winkelströter (evangelisch-lutherische Kirche Basel) u. a. pflanzten am 8. April gemeinsam das Apfelbäumchen in Basel.                                                            
Foto: Privat

Das Projekt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien zum 500. Reformationsjubiläum, das 2017 gefeiert wurde, steht unter dem Motto „12 Apfelbäumchen für ein klares Wort”. Das erste Apfelbäumchen wurde in Rumänien in Thorenburg/Turda gepflanzt, das vorletzte in Basel und das letzte soll nun zum Abschluss des Gedenkjahres am 28. April im Innenhof des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt gepflanzt werden. Weiterlesen

Verbotene Liebe und Verrat

Rumänische Premiere mit Arthur Millers „Ein Blick von der Brücke“ am RST Ausgabe Nr. 2574

Der Zweiakter „Vedere de pe pod“ (Ein Blick von der Brücke) von Arthur Miller (Regie Eugen Jebeleanu) ist das neueste Stück im Repertoire des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters. Unser Bild: Szenenfoto mit Andrei Gîlcescu, Simona Negrilă, Ciprian Scurtea, Viorel Rață, Cendana Trifan, Cristian Timbuș und Vlad Robaș (v. l. n. r.).
Foto: Cynthia PINTER

Flucht, Migration und Integration sind immer aktuelle Themen. So auch im neuesten Theaterstück am Radu Stanca-Nationaltheater, einer Adaption des Zweiakters von Arthur Miller „Ein Blick von der Brücke“ (Originaltitel: A View from the Bridge, 1955), das in der rumänischer Fassung „Vedere de pe pod“ heißt. Die Vorpremiere fand am Freitag, dem 13. April, die Premiere einen Tag später, am 14. April, statt. Regie führte der in Frankreich lebende Temeswarer Eugen Jebeleanu, der für Hermannstädter Theatergänger kein unbekannter Regisseur ist. 2016 inszenierte er am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche „Alice“ von Lewis Carroll in der Adaption von Yann Verburgh und 2017 am Radu Stanca-Nationaltheater sein eigenes Stück, „Familii“. Weiterlesen

Trampelbilder und 4 Grazien

Werke aus der GPL-Sammlung im Kunsthaus7B

Ausgabe Nr. 2574

Thomas Emmerling (links außen) erklärt Besuchern vor einer Skulptur von Rouven Dürr, wie schön Beton geformt werden kann.
Foto: Beatrice UNGAR

Worauf würden Sie bedenkenlos Ihren Fuß setzen? Auf Schmetterlinge eher nicht, auf Schneckenhäuschen vielleicht. In der aktuellen Ausstellung im Kunsthaus7B in der alten Schule in Michelsberg werden die Besucher regelrecht vor diese Probe gestellt. In einem der drei Räume liegen zwei großflächige Fotos von diesen Lebewesen auf dem Boden, zwei so genannte „Trampelbilder“ der Künstlerin Marielis Seyler.Weiterlesen

„Eine Minderheit in der Minderheit“

Gespräch mit dem ladinischen Minderheiten-Politiker Daniel Alfreider

Ausgabe Nr. 2574

Daniel Alfreider. Foto: Martin JEHLE

Daniel Alfreider, Jahrgang 1981, gehört zu den wichtigsten jüngeren Politikern der Südtiroler Volkspartei (SVP) in Italien. Als Angehöriger der ladinischen Volksgruppe  vertritt der studierte Bauingenieur eine „Minderheit in der Minderheit“. Im Statut der SVP heißt es in § 1: „Die Südtiroler Volkspartei (SVP) ist die Sammelpartei der deutschen und ladinischen Südtiroler/innen aller sozialen Schichten.“ 2013 wurde Alfreider als erster Ladiner in der Geschichte in das italienische Parlament in Rom gewählt. Im Herbst 2018 wird Alfreider für den Südtiroler Landtag in Bozen kandidieren. Seit 2016 gehört Alfreider auch dem Präsidium der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) an. Neben Ladinisch spricht er auch perfekt Deutsch und einige weitere Sprachen.

Martin J e h l e, freier Mitarbeiter der IMH-Nachrichtenagentur, dem Pressedienst der Minderheitenmedien weltweit (www.medienhilfe.org), sprach mit Daniel Alfreider über Minderheitenpolitik in Italien und Europa insgesamt. Weiterlesen

Vorgeschmack auf die Europäische Gastronomische Region 2019

Ausgabe Nr. 2574

Der Koch und Betreiber des Pardon-Cafés Marius Rafa hat sich vor kurzem richtig ins Zeug gelegt und lud zum Schaukochen und Probieren auf die Terrasse des Lokals ein. Es gab Muscheln aus dem Schwarzen Meer in leckerer und pikanter Soße. Rafa hat nebenan – im Salut-Café – ein Nationales Gastronomie-Institut gegründet, wo bekannte Köche Kurse anbieten sollen. Alles in Vorbereitung des Jahres 2019, in dem der Kreis Hermannstadt Europäische Gastronomische Region sein wird.

Foto: Beatrice UNGAR

„Schöne Abwechslung“

Improvisationstheater-Workshop in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2574

Gruppenbild mit Workshopleiterinnen und Teilnehmenden (vl. n. r.): obere Reihe: Franziska Fiedler, Helene Guib, Aaron Cotaru, Simon Tartler, Elena Frățilă; mittlere Reihe: Christine Wally, Paula Dörr, Jacqueline Guist, Maria Junesch; untere Reihe: Ecaterina Ioniță, Ioana Jeler, Franek Bethge, Noah Cotaru, Arminius Kaiser.                               
Foto: Rebecca KOLBE

„Halbe Schnitzel“ und „Ganze Schnitzel“ lauteten die Gruppennamen der jüngeren und älteren Kinder, die am Improvisationstheater-Workshop teilnahmen, das am vergangenen Wochenende Franziska Fiedler und Christine Wally, zwei Grundschulpädagogikstudentinnen der Lucian Blaga-Universität in Holzmengen leiteten. Weiterlesen

HZ-Sonderpreis für Kreativität

Ausgabe Nr. 2574

Bei der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache hat die Hermannstädter Zeitungfür jede Klasse einen Sonderpreis für Kreativität vergeben. Außer einem Jahresabonnement, einer Jubiläumsmedaille, einem T-Shirt und einem Buch gehört zum Preis, dass die prämierten Aufsätze in der HZ veröffentlicht werden. In der aktuellen Ausgabe lesen Sie den Aufsatz der Schülerin Sabina-Diana Nechita (7. Klasse, George Coșbuc-Nationalkolleg Klausenburg) zur Aussage: Täglich 1 Million“.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2574
Fünftes internationales Ärzte-Symposium; Zweites Männerfrühstück; Oldtimer am Kleinen Ring; Tag des Buches am Montag; Lesung mit Opernsängerin; Geschichte des Lazăr-Lyzeums; Deutsch-rumänische Lesung; 42. Bezirksgemeindefest, Vertreterversammlung am 27. April; Entchen-Rennen auf dem Zibin; Falling Walls Lab-Wettbewerb ausgeschrieben; Gastronomie und Kultur; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen