„…mit eisernem Willen sich selbst geformt”

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Zum 100. Todestag des Bischofs Friedrich Müller I.

 

 

Am 25. April 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, starb Altbischof D. Dr. Friedrich Müller, doch hing sein Tod keineswegs mit dem Krieg zusammen: er war schon neun Jahre vor seinem Tod auf eigenes Ansuchen hin wegen hochgradiger Schwerhörigkeit emeritiert worden. Weshalb uns das nach 100 Jahren noch interessiert? Zunächst, weil er im Urteil seiner Zeitgenossen eine ungewöhnliche Persönlichkeit war; dann aber auch, weil er im Schatten seines berühmten Vorgängers und seines gleichfalls berühmten Nachfolgers vielfach übersehen wurde. Repräsentation war nicht seine Stärke und deshalb wurde er auch bald vergessen. Dazu kommt, dass er immer wieder mit dem späteren Bischof gleichen  Namens verwechselt wird, den wir zur Unterscheidung Friedrich Müller II. zu nennen pflegen und der mit Friedrich Müller I. nicht anverwandt war.

   Bei der Beerdigung des Altbischofs Friedrich Müller erklangen aus dem Mund seines Amtsnachfolgers Friedrich Teutsch die Worte: „Wie hat er mit eisernem Willen sich selbst geformt, … die Kleinmütigen gestärkt, den Zagenden Mut eingeflößt… Ein Abglanz der ewigen Liebe glühte in seinem Herzen, das nicht nur für die Seinen schlug…“. Aber der Sprecher ließ auch durchblicken, dass diese Liebe „nicht jedem sichtbar entgegen trat.“ Müllers Art galt vielmehr als schroff. Nur wer länger mit ihm zusammengearbeitet hatte, erkannte, dass in seinem Inneren ein Kern lebendiger Nächstenliebe glühte. Wir fragen: Wer war dieser einzigartige und gelegentlich fast sonderbare Mensch?

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Generationenwechsel

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Mitgliederversammlung des DFDH im Spiegelsaal

 

Viel Herz" hätten die drei langjährigen Mitarbeiter des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, die jüngst in den Ruhestand verabschiedet worden sind, in die Arbeit investiert, sagte der DFDH-Vorsitzende Hans Klein in seinem Bericht bei der DFDH-Mitgliederversammlung am Dienstag im Spiegelsaal. Es handelt sich um Sigrid Ziegler, die von Anfang an die Sekretariatsarbeit übernommen hatte, Ilse Gräf aus der Buchhaltung und Amtsleiter Josef Köber.

 

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Alles hat seine Zeit

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Brotbackseminar in Kleinschenk

 

„Das Leben der sächsischen Gemeinde in Kleinschenk schien nach der letzten großen Auswanderungswelle zu Ende. Aber es geht weiter, auf eine neue Weise.“ So etwa formulierte es Dr. Carmen Schuster, Vorsitzende des Vereins „Contrafort Pro Kleinschenk Cincșor“, als sie für das Dutzend Teilnehmerinnen am Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien eine Führung durch das alte Pfarrhaus und die Kirchenburg in Kleinschenk machte. Im August 2014 war hier der erfolgreiche Abschluss des 18-Kirchenburgen-EU-Projektes gefeiert worden. Auch die wertvolle Samuel-Metz-Orgel konnte jüngst dank einer Spendenaktion restauriert werden. Das Pfarrhaus und die ehemalige evangelische Schule sind renoviert und zu einem Gästehaus-Komplex ausgebaut worden. Wer hätte das vor 25 Jahren oder vor 10 Jahren gedacht und für möglich gehalten?

 

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Neue Rahmensatzung angenommen

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Pressemitteilung von der Vertreterversammlung und Vorstandssitzung des DFDR

 

Die erste ordentliche Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) fand am Samstag, den 18. April, im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt statt. Ebenda hatte zuvor der DFDR-Vorstand getagt. Beide Sitzungen wurden vom DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul Jürgen Porr geleitet.

An den beiden Sitzungen nahmen Vertreter aus allen fünf Regionalforen, sowie der DFDR-Ehrenvorsitzende Dr. Paul Philippi, der Abgeordnete Ovidiu Ganţ und Unterstaatssekretärin im Departement für interethnische Beziehungen Christiane Cosmatu teil. Bei der Vertreterversammlung waren desgleichen die interimistische Bürgermeisterin Astrid Fodor, Geschäftsführer von DFDR-Stiftungen und als Gäste Hans Schebesch vom deutschen Konsulat in Hermannstadt, sowie die ifa-Regionalkoordinatorin Monika Kovats zugegen.

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