„Wir machen wenige, aber feine Sachen“

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Worschtkoschtprob erstmals im Banater Bergland

 

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Vergangenen Donnerstag veranstaltete die Redaktion der Banater Zeitung gemeinsam mit den Partnern Caritas Temeswar und dem Kulturhaus Bokschan das alljährige Redaktionsfest „Worschtkoschtprob“ zum ersten Mal im Banater Bergland und zwar in Deutsch-Bokschan. In diesem Jahr nahmen 14 private Hersteller mit 20 Wurstsorten am Wettbewerb teil. Der erste Preis für die privaten Hersteller ging an Oana Crsta aus Königsgnad. Der 1. Preis in der Kategorie Firmen blieb in Bokschan und ging an die Wurst von Banat Bun. Musikalisch untermalt wurde das Fest von der Blaskapelle aus Bokschan, dem Intermezzo-Trio und Vincenzo Musi-Cerra aus Reschitza sowie der Kinderband aus Lupak unter der Leitung von Dejan Matein. Weiterlesen

Widerstand durch Kultur

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Unter dem Motto rezistăm prin lectură” (Wir harren durch Lesen aus) wurden die rumänischen Staatsbürger auf den sozialen Netzwerken eingeladen, am Sonntag zwischen 12 und 13 Uhr mit Klappstuhl und Lieblingsbuch auf einem öffentlichen Platz zu verweilen. Unser Bild: In Hermannstadt versammelten sich ca. 100 Lese-Widerständler” aller Altersgruppen auf dem Großen Ring, der damit zum wiederholten Mal sich als Wohnzimmer der Stadt” erwies. Am Abend trafen sich dann hier die Teilnehmer an den Protestkundgebungen gegen die Regierung, insgesamt sind schließlich 4.000 Hermannstädter durch die Stadt marschiert und haben Parolen gegen die Regierung gerufen.

Foto: Dragoș DUMITRU

Respekt!

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Die Chemielehrerin Inge Jekeli ist tot

 

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Sie habe vor jeder Unterrichtsstunde Lampenfieber gehabt, erzählte die Mediascher Chemielehrerin Inge Jekeli anlässlich ihrer Verabschiedung in den Ruhestand im Juni 1988, nach 35 Jahre Lehramt, einer Redakteurin des Wochenblatts Die Woche, wie die Hermannstädter Zeitung damals heißen musste. Weiterlesen

„…und ich glaube, ich hab´s erreicht”

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Zu Besuch bei Professor Hansgeorg Roth im Dr. Carl Wolff-Altenheim

 

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Das Lesen ist meine Beschäftigung, so lange ich es kann!” Herr Roth ist etwas spät zum Kaffeetrinken erschienen und sitzt allein am Tisch im Speisesaal. Leicht kommen wir ins Plaudern. Zwei meiner Söhne waren seine Schüler im Deutschunterricht. Was bleibt außer der Erinnerung? Professor Roth ist stolz und wiederholt es wie einen Refrain: die Brukenthalschule, „das Bruk”, hat herausragende junge Menschen geformt. Der Unterricht an dieser Schule hat Freude, viel Freude bereitet. Absolventen kommen vorbei, die jetzt in den USA leben oder in Westeuropa, um ihn zu besuchen. Zuneigung spürt er, Interesse an seinem Wohlergehen im Dr. Carl Wolff-Altenheim. Weiterlesen